Bistum

90 Jahre Passauer Bistumsblatt!

Redaktion am 29.06.2026

Info Icon Foto: pbb

Am 1. Juli feiert das Passauer Bistumsblatt sein 90-jähriges Jubiläum. In einem Film blicken wir auf bewegte Jahre zurück - aber auch nach vorn in die Zukunft.

90 Jah­re Pas­sau­er Bis­tums­blatt! Die­ses Jubi­lä­um fei­ern wir am 1. Juli 2026. Seit 90 Jah­ren beglei­tet das Pas­sau­er Bis­tums­blatt die Men­schen in unse­rem Bis­tum mit Nach­rich­ten, Hin­ter­grün­den und Geschich­ten rund um Kir­che und Gesell­schaft. Und trotz­dem sich eini­ges getan hat in all den Jahr­zehn­ten, bleibt es immer sei­nem Mot­to getreu: ​“Die vie­len Sei­ten des Lebens”. Hier im Film bli­cken wir auf beweg­te Jah­re zurück, rich­ten den Blick aber auch nach vor­ne in die Zukunft.

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Blick zurück nach vorn - Von Chefredakteur Wolfgang Krinninger

Mag sein: 90 Jah­re sind kein ech­tes Jubi­lä­um. Da gel­ten nur 25, 50, 75 und 100, habe ich mir sagen las­sen. Aber ein Grund zur dank­ba­ren Rück­schau, zum Inne­hal­ten und zu einem Aus­blick in die Zukunft sind 90 Jah­re alle­mal. All das haben wir ver­sucht, in die­sem extra dicken Heft zu verwirklichen.

„Unserm Blatt Got­tes Segen auf die Wan­der­schaft“ – mit die­ser Über­schrift auf der Titel­sei­te kam am 1. Juli 1936 die Nr. 1 des Pas­sau­er Bis­tums­blat­tes aus der Dru­cker­pres­se. Dem Anfang wohn­te kein Zau­ber inne, im Gegen­teil: Auf dem Titel­bild war der auf­ge­bahr­te Leich­nam des Grün­dungs­va­ters der Zei­tung, Bischof Sigis­mund Felix von Ow-Fell­dorf, zu sehen. Dom­propst Franz Rie­mer muss­te im Text den Bogen span­nen vom Tod des Ober­hir­ten zu den Beweg­grün­den, war­um es wich­tig sei, ​„ein getreu­es Spie­gel­bild des reli­giö­sen Lebens in der Diö­ze­se“ zu ver­mit­teln. ​„Ver­sucht es nur mit ihm (dem Bis­tums­blatt, die Red.), es wird Euch mit der Zeit auch lieb und teu­er wer­den“, schrieb Rie­mer am Schluss sei­nes Textes.

Wie es wei­ter­ging mit der Wochen­zei­tung, wel­che Kämp­fe die Redak­ti­on aus­fech­ten muss­te und wie sich Erschei­nungs­bild und Selbst­ver­ständ­nis im Lau­fe der Jahr­zehn­te ver­än­der­ten – die­se span­nen­de Geschich­te erzäh­len Dr. Bar­ba­ra Osdar­ty und Prof. Dr. Han­ne­lo­re Putz anhand von Titel­bil­dern und einem tie­fen Blick ins Bis­tums­ar­chiv (Sei­ten 30/31 und 34/35). Micha­el Glaß wie­der­um lässt die Geschich­te des Alt­öt­tin­ger Lieb­frau­en­bo­ten ein­flie­ßen, der noch ein gutes Stück älter ist als das Bis­tums­blatt (Sei­ten 38/39). Seit 2022 sind bei­de Zei­tun­gen in einer ver­eint – auch das ein Mei­len­stein in der rei­chen Geschich­te der katho­li­schen Publi­zis­tik in der Diö­ze­se Passau.

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