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Mit der Abschlussmesse mit Papst Leo XVI. am 3. August wurde das Jubiläum der Jugend in Rom beendet. Beeindruckt und gestärkt von den gemeinsamen Erlebnissen kehrte die Reisegruppe des Bistums nach Passau zurück.
Nach einer Woche voller Begegnungen, Gebet und internationaler Gemeinschaft ist am 3. August das Jubiläum der Jugend in Rom zu Ende gegangen. Mehr als 500.000 Jugendliche aus aller Welt, darunter zahlreiche Pilgerinnen und Pilger aus Deutschland – auch eine Gruppe aus dem Bistum Passau –, haben an dem größten Jugendereignis des Heiligen Jahres 2025 teilgenommen. Unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ wurden vielfältige Impulse für ein lebendiges Glaubenszeugnis und neue Freundschaften über Grenzen hinweggesetzt.
Abschlussmesse mit Papst Leo XVI.
Es war sicher ein, wenn nicht der eindrucksvollste Moment für die bunt gemischte Reisegruppe unseres Bistums: die Abschlussmesse in Tor Vergata mit Papst Leo XVI., die rund eine Million junge Menschen gemeinsam feierten. Bereits am Vorabend fand hier eine Vigilfeier mit dem Pontifex mit anschließender Gebetsnacht statt.
Papst Leo XVI. wandte sich in seiner Ansprache am Vorabend der Abschlussmesse am 2. August in Tor Vergata mit stärkenden und ermutigenden Worten an die Jugendlichen. Er sprach über Freundschaft in der digitalen Welt, warnte vor oberflächlichen Beziehungen in sozialen Netzwerken und rief dazu auf, echte Freundschaften in Christus zu suchen. Er betonte, dass nur stabile und aufrichtige Bindungen Hoffnung und ein erfülltes Leben brächten. Er ermutigte die jungen Menschen außerdem zur Entscheidung, mutig ihren persönlichen Lebensweg zu gehen. Wahre Freiheit finde, wer sein Leben auf dem Fundament von Gottes Liebe baue – ob in der Ehe, in einer Berufung oder im Dienst am Nächsten. Papst Leo XVI. erinnerte schließlich daran, dass die Sehnsucht nach dem Guten und Wahren zur Begegnung mit dem auferstandenen Christus führe – im Evangelium, in der Eucharistie, in der Gemeinschaft der Kirche und im Dienst an den Armen.
In seiner Predigt bei der Abschlussmesse erinnerte der Papst schließlich: „In den vergangenen Tagen habt ihr viele schöne Erfahrungen gemacht. Ihr habt Gleichaltrige aus verschiedenen Teilen der Welt und unterschiedlichen Kulturen getroffen. Ihr habt Wissen ausgetauscht, Erwartungen geteilt, seid mit der Stadt durch Kunst, Musik, Informatik und Sport in einen Austausch getreten. […] In all dem könnt ihr eine wichtige Antwort finden: Die Fülle unseres Daseins hängt weder davon ab, was wir ansammeln, noch davon, wie wir im Evangelium gehört haben, was wir besitzen (vgl. Lk 12,13−21). Sie hängt vielmehr davon ab, was wir mit Freude annehmen und teilen können.“ Er ermutigte die Jugendlichen, ihren Glauben weiterzutragen: „Unsere Hoffnung ist Jesus. […] Strebt nach Großem, nach Heiligkeit, wo immer ihr auch seid. Gebt euch nicht mit weniger zufrieden. Dann werdet ihr jeden Tag in euch und um euch herum das Licht des Evangeliums wachsen sehen.“
Eine unvergessliche Glaubensreise
Während der Reise, die die Gruppe zunächst für anderthalb Tage nach Orvieto und anschließend bis zum 3. August nach Rom führte, konnten die Teilnehmenden Vieles erleben – vor allem die lebendige Gemeinschaft des christlichen Glaubens. Die zahlreichen Angebote reichten von Stadtführungen, Informationsständen, Gebetszeiten, musikalischen Veranstaltungen usw. bis hin zu einem Tag der Buße – und natürlich dem Höhepunkt Vigilfeier und Abschlussmesse mit dem Papst. All das machte die Reise schließlich zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Wieder zurück in Passau blickte Jugendpfarrer Hubertus Kerscher, der die Fahrt mitverantwortete, begeistert zurück und zog sein persönliches Fazit: „Es war schön zu erleben, wie tief der Glaube in die Herzen junger Menschen wirken kann, wenn man sich gemeinsam auf den Weg macht.“
Text: dbk; Nikolaus Pfeiffer / BJA
Fotos: picture alliance / ipa-agency / Matteo Nardone; Veronika Pongratz / BJA



