Jugend

Beeindruckt, gestärkt: Jugendfahrt beendet

Redaktion am 04.08.2025

Info Icon Foto: picture alliance / ipa-agency / Matteo Nardone

Mit der Abschlussmesse mit Papst Leo XVI. am 3. August wurde das Jubiläum der Jugend in Rom beendet. Beeindruckt und gestärkt von den gemeinsamen Erlebnissen kehrte die Reisegruppe des Bistums nach Passau zurück.

Nach einer Woche vol­ler Begeg­nun­gen, Gebet und inter­na­tio­na­ler Gemein­schaft ist am 3. August das Jubi­lä­um der Jugend in Rom zu Ende gegan­gen. Mehr als 500.000 Jugend­li­che aus aller Welt, dar­un­ter zahl­rei­che Pil­ge­rin­nen und Pil­ger aus Deutsch­land – auch eine Grup­pe aus dem Bis­tum Pas­sau –, haben an dem größ­ten Jugend­ereig­nis des Hei­li­gen Jah­res 2025 teil­ge­nom­men. Unter dem Leit­wort Pil­ger der Hoff­nung“ wur­den viel­fäl­ti­ge Impul­se für ein leben­di­ges Glau­bens­zeug­nis und neue Freund­schaf­ten über Gren­zen hinweggesetzt.

Abschlussmesse mit Papst Leo XVI.

Es war sicher ein, wenn nicht der ein­drucks­volls­te Moment für die bunt gemisch­te Rei­se­grup­pe unse­res Bis­tums: die Abschluss­mes­se in Tor Ver­ga­ta mit Papst Leo XVI., die rund eine Mil­li­on jun­ge Men­schen gemein­sam fei­er­ten. Bereits am Vor­abend fand hier eine Vigil­fe­i­er mit dem Pon­ti­fex mit anschlie­ßen­der Gebets­nacht statt.

Papst Leo XVI. wand­te sich in sei­ner Anspra­che am Vor­abend der Abschluss­mes­se am 2. August in Tor Ver­ga­ta mit stär­ken­den und ermu­ti­gen­den Wor­ten an die Jugend­li­chen. Er sprach über Freund­schaft in der digi­ta­len Welt, warn­te vor ober­fläch­li­chen Bezie­hun­gen in sozia­len Netz­wer­ken und rief dazu auf, ech­te Freund­schaf­ten in Chris­tus zu suchen. Er beton­te, dass nur sta­bi­le und auf­rich­ti­ge Bin­dun­gen Hoff­nung und ein erfüll­tes Leben bräch­ten. Er ermu­tig­te die jun­gen Men­schen außer­dem zur Ent­schei­dung, mutig ihren per­sön­li­chen Lebens­weg zu gehen. Wah­re Frei­heit fin­de, wer sein Leben auf dem Fun­da­ment von Got­tes Lie­be baue – ob in der Ehe, in einer Beru­fung oder im Dienst am Nächs­ten. Papst Leo XVI. erin­ner­te schließ­lich dar­an, dass die Sehn­sucht nach dem Guten und Wah­ren zur Begeg­nung mit dem auf­er­stan­de­nen Chris­tus füh­re – im Evan­ge­li­um, in der Eucha­ris­tie, in der Gemein­schaft der Kir­che und im Dienst an den Armen.

In sei­ner Pre­digt bei der Abschluss­mes­se erin­ner­te der Papst schließ­lich: In den ver­gan­ge­nen Tagen habt ihr vie­le schö­ne Erfah­run­gen gemacht. Ihr habt Gleich­alt­ri­ge aus ver­schie­de­nen Tei­len der Welt und unter­schied­li­chen Kul­tu­ren getrof­fen. Ihr habt Wis­sen aus­ge­tauscht, Erwar­tun­gen geteilt, seid mit der Stadt durch Kunst, Musik, Infor­ma­tik und Sport in einen Aus­tausch getre­ten. […] In all dem könnt ihr eine wich­ti­ge Ant­wort fin­den: Die Fül­le unse­res Daseins hängt weder davon ab, was wir ansam­meln, noch davon, wie wir im Evan­ge­li­um gehört haben, was wir besit­zen (vgl. Lk 12,1321). Sie hängt viel­mehr davon ab, was wir mit Freu­de anneh­men und tei­len kön­nen.“ Er ermu­tig­te die Jugend­li­chen, ihren Glau­ben wei­ter­zu­tra­gen: Unse­re Hoff­nung ist Jesus. […] Strebt nach Gro­ßem, nach Hei­lig­keit, wo immer ihr auch seid. Gebt euch nicht mit weni­ger zufrie­den. Dann wer­det ihr jeden Tag in euch und um euch her­um das Licht des Evan­ge­li­ums wach­sen sehen.“

Eine unvergessliche Glaubensreise

Wäh­rend der Rei­se, die die Grup­pe zunächst für andert­halb Tage nach Orvie­to und anschlie­ßend bis zum 3. August nach Rom führ­te, konn­ten die Teil­neh­men­den Vie­les erle­ben – vor allem die leben­di­ge Gemein­schaft des christ­li­chen Glau­bens. Die zahl­rei­chen Ange­bo­te reich­ten von Stadt­füh­run­gen, Infor­ma­ti­ons­stän­den, Gebets­zei­ten, musi­ka­li­schen Ver­an­stal­tun­gen usw. bis hin zu einem Tag der Buße – und natür­lich dem Höhe­punkt Vigil­fe­i­er und Abschluss­mes­se mit dem Papst. All das mach­te die Rei­se schließ­lich zu einem unver­gess­li­chen Erlebnis.

Wie­der zurück in Pas­sau blick­te Jugend­pfar­rer Huber­tus Ker­scher, der die Fahrt mit­ver­ant­wor­te­te, begeis­tert zurück und zog sein per­sön­li­ches Fazit: Es war schön zu erle­ben, wie tief der Glau­be in die Her­zen jun­ger Men­schen wir­ken kann, wenn man sich gemein­sam auf den Weg macht.“

Text: dbk; Niko­laus Pfeif­fer / BJA
Fotos: pic­tu­re alli­ance / ipa-agen­cy / Matteo Nar­do­ne; Vero­ni­ka Pon­gratz / BJA

Bericht zum Start der Jugendfahrt

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