Bistum

Dompropst Dr. Michael Bär als neuer Pfarrer der Altstadtpfarrei eingeführt

Sarah Joas am 07.10.2019

0O3A8060 info-icon-20px Anna Hofmeister

Michael, Gabriel und Raphael - die Erzengel die über dem Altar der Passauer Stadtpfarrkirche St. Paul thronten, seien sein Programm, sagte Dompropst Dr. Michael Bär, als er am Sonntag in sein neues Amt als Stadtpfarrer eingeführt wurde.

So wie der Erz­engel Micha­el gegen das Böse kämp­fe, wol­le er den Gläu­bi­gen hel­fen, zwi­schen Gut und Böse zu unter­schei­den. Der Engel Gabri­el sei der Über­brin­ger guter Nach­rich­ten — so wol­le er als Pfar­rer die fro­he Bot­schaft des Evan­ge­li­ums ver­kün­den und wei­ter­ge­ben. Und so wie Rapha­el ein Schutz­en­gel sei, wol­le er ein Hel­fer und Schüt­zer der Gläu­bi­gen sein, vor allem derer, die in Not gera­ten sind“, sag­te Bär. Vor­her wur­de er zur Musik der Blä­ser­grup­pe Maria­hilf vom Dom­platz vor das Por­tal der Kir­che St. Paul gelei­tet, wo ihn der Pfarr­ge­mein­de­rat will­kom­men hieß und Gene­ral­vi­kar Dr. Klaus Metzl dem neu­en Stadt­pfar­rer fei­er­lich den gro­ßen Kir­chen­schlüs­sel über­reich­te. In sei­ner Pre­digt sprach Metzl sei­nem Kol­le­gen Mut und Kraft zu. Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Ver­zagt­heit gege­ben, son­dern den Geist der Kraft, der Lie­be und der Beson­nen­heit“, zitier­te er aus Pau­lus Brief an Timo­theus. Und Dr. Bär bestä­tig­te bei der Erneue­rung sei­nes Wei­he­ver­spre­chens: Mit Got­tes Hil­fe bin ich bereit.“ Im Anschluss an den fei­er­li­chen Got­tes­dienst beglück­wünsch­ten Dr. Wolf­gang Bub vom evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Deka­nat, Pas­saus Ober­bür­ger­meis­ter Jür­gen Dupper, stell­ver­tre­ten­der Land­rat Klaus Jegg­le und Bru­der­schafts­meis­ter Dr. Lud­wig Bau­er von der Lam­plbru­der­schaft, der Dr. Bär seit 2016 ange­hört, den frisch­ge­ba­cke­nen Stadt­pfar­rer zu sei­nem Amt. Die­ser wie­der­um bedank­te sich für alles, was sein Vor­gän­ger Dom­ka­pi­tu­lar Hel­mut Rei­ner in der Pfar­rei in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bereits auf den Weg gebracht hat und ihm nun die­se wun­der­schö­ne Kir­che über­lässt, für die ich schon vie­le Kom­pli­men­te bekom­men habe“, so Bär.

Text und Fotos: Anna Hofmeister

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