Bistum

Wie durch Fasten das Herz aufgeht

BAY am 18.02.2026

Info Icon Foto: Bayer / pbp

Mit einem feierlichen Pontifikalgottesdienst im Passauer Dom eröffnete Bischof Oster am Aschermittwoch die 40 Tage der österlichen Buß- und Fastenzeit. Die Auflegung der Asche auf die Häupter der Gläubigen steht als Zeichen für die Vergänglichkeit des Menschen und den Kreislauf des irdischen Lebens. Dabei erklingt der mahnende Ruf: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“.

In sei­ner Pre­digt zum Ascher­mitt­woch sprach Bischof Ste­fan vom Herz“ als dem eigent­li­chen Ort der Got­tes­be­geg­nung. Er schil­der­te das Bild einer über­ra­schen­den Wie­der­be­geg­nung mit einem gelieb­ten Men­schen: und auf ein­mal geht dir das Herz auf“. Sol­che Momen­te zeig­ten, wie tief Berüh­rung wirk­lich gehe. Gott wol­le genau dort woh­nen, sag­te der Bischof; zugleich sei das Herz der am meis­ten umkämpf­te Ort“ im geist­li­chen Leben.

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Die Fas­ten­zeit sei eine Übung, damit uns an Ostern das Herz auf­ge­he, durch Ver­zicht, Gebet und Almo­sen. Nicht um des Ver­zichts wil­len, son­dern um frei zu wer­den für das Wesent­li­che: Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein.“ Man sol­le im Ver­bor­ge­nen beten, sich von Gott anschau­en las­sen und das Herz wei­ten. Es gehe dar­um, die eige­ne Ver­gäng­lich­keit nicht zu ver­drän­gen, son­dern sie anzu­neh­men. Alles Irdi­sche sei end­lich, erin­nert er und gera­de die­se Ein­sicht hel­fe, sich neu auf Gott aus­zu­rich­ten.“ Indem wir uns unse­rer Ver­gäng­lich­keit bewusst­wer­den, so Bischof Ste­fan, kön­ne der in uns Raum gewin­nen, der das grö­ße­re, das unver­gäng­li­che Leben ist“. Fas­ten bedeu­te daher nicht bloß Ver­zicht, son­dern ein inne­res Erin­nern: Gott selbst wol­le in uns leben­dig werden.

Las­sen wir uns in die­ser Fas­ten­zeit durch das, was wir üben, das Herz auf­ge­hen. Und las­sen wir uns gewis­ser­ma­ßen beken­nen ler­nen, dass wir und all das, was sonst so in unse­rem Leben läuft, ver­gäng­lich ist.”

Bischof Oster

Für die musi­ka­li­sche Gestal­tung des Got­tes­diens­tes sorg­te die Scho­la unter Lei­tung von Dom­ka­pell­meis­ter Andre­as Unter­gug­gen­ber­ger sowie Dom­kan­tor Maxi­mi­li­an Jäger an der Domorgel.

Hier können Sie sich die Predigt anhören:

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