Foto: Barbara Osdarty
80 Jahre Kriegsende – der steinige Weg in die Demokratie: So lautet der Titel einer Ausstellung, die zur Zeit in der Universitätskirche St. Nikola in Passau zu sehen ist. Junge Menschen haben Zeitzeugen interviewt und sind dadurch zwar nicht unbedingt „der Geschichte“, wohl aber den vielfältigen Facetten jener längst vergangenen Zeit ganz nahe gekommen.
„Wenn diese Menschen einmal nicht mehr unter uns sind, dann wird Geschichte nie wieder so greifbar sein, wie sie es jetzt noch ist“ – davon ist KSG-Referent Florian Weber überzeugt. Die Zeitzeugen, die das Kriegsende 1945 und die Jahre danach bewusst miterlebt haben, werden immer weniger, „doch niemand kann jene Tage für junge Menschen von heute in der Weise lebendig werden lassen wie sie: kein noch so gutes Museum, keine noch so sauber recherchierte Dokumentation.“
Eine persönliche Begegnung mit einer Zeitzeugin oder einem Zeitzeugen wirke dabei noch einmal ganz anders nach, als wenn man sich zum Beispiel ein entsprechendes Interview im Internet oder im Fernsehen anschaue: „Die Mimik, die Stimme, die kleinen …

