Ein sonniger Freitagnachmittag im Frühling 1994: Der fleißige Thomas Rösch mäht im Freizeitlook in seinem Garten in Passau-Heining den Rasen. Auf einmal klingelt das Telefon: „Rösch, ich möcht’ Sie gern kennenlernen, kommen S’ doch jetzt gleich zum Vorstellungsgespräch in mein Büro“, sagte der legendäre und früh verstorbene Diözesanbaumeister Josef Lechner. Kurz darauf betritt Thomas Rösch in kurzen Hosen und leicht verschwitzt zum ersten Mal den Ort, an den er in den nächsten 31 Jahren fünf Mal die Woche so gern – dann natürlich immer sauber mit Hemd und Sakko – gehen wird.
Ende dieses Jahres wird er zum letzten Mal um kurz vor halb neun Uhr mit seiner grauen Aktentasche durch den Torbogen des Domplatzes 3 marschieren und im …

