Seit der Gründung im Jahr 2016 verfolgt bavarikon das Ziel, die vielfältigen Schätze der bayerischen Kultur, Kunst und Geschichte einem breiten Publikum weltweit zu präsentieren. Zu den Partnern zählen beispielsweise die Bayerische Staatsbibliothek, das Deutsche Museum München, die Bayerische Akademie der Wissenschaften sowie zahlreiche regionale Einrichtungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Präsentation von Objekten, die das kulturelle Erbe Bayerns widerspiegeln. Das Portal wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst getragen und arbeitet eng mit zahlreichen Partnern zusammen, darunter Museen, Bibliotheken, Archive und Universitäten. Seit Ende Juni ist auch das Bistum Passau online.
Auf bavarikon finden Nutzer eine beeindruckende Vielfalt an digitalen Sammlungen: Gemälde, Skulpturen, Manuskripte, Fotografien, historische Dokumente und vieles mehr. Die Plattform ermöglicht es, in die reiche Geschichte Bayerns einzutauchen, Kunstwerke virtuell zu erkunden und wissenschaftliche Forschungen digital zu unterstützen.
Hier das ausführliche Interview zu bavarikon:
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
Kooperation mit dem Bistum Passau auf bavarikon
Auch das Bistum Passau ist Partner von bavarikon – Ende Juni gingen die Webseiten an den Start. Abzurufen unter: www.bavarikon.de. Die virtuelle Ausstellung heißt “Spannende Blicke auf Menschen, Schicksale und Ereignisse – Die oberennsischen Ratsprotokolle des Bistums Passau 1680 – 1803” und ist ein Projekt des Archivs des Bistums Passau in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Computational Humanities der Universität Passau (mehr dazu im Interview oben). Die Ausstellung entstand zwischen 2024 und 2025.
Das Projekt ermöglicht es, die reiche kirchliche Geschichte und das kulturelle Erbe des Bistums digital zu präsentieren. Auf den bavarikon-Seiten sind zahlreiche Exponate aus dem Bistum Passau zu sehen, darunter kunsthistorisch wertvolle Objekte, liturgische Geräte, Manuskripte und Fotografien. Besucher können hier Einblicke in die religiöse Kunst und die Geschichte des Bistums gewinnen. Besonders hervorzuheben sind die digitalisierten Manuskripte und alte Urkunden, die die historische Bedeutung des Bistums Passau unterstreichen. Zudem werden regelmäßig virtuelle Ausstellungen und Sonderprojekte angeboten, die die Vielfalt des kirchlichen Erbes sichtbar machen.
Die Themen sind hierbei sehr vielfältig: von geistlichen Ratsprotokollen, die Einblick in das Verwaltungsgeschehen erlauben, über Katastrophen, wo von Bränden, Hungersnöten, einstürzenden Gebäuden, bis zu einer kleinen Eiszeit und ihren Auswirkungen berichtet wird. Der große Stadtbrand ist Thema, ein weiteres ist mit „Schwarzer Tod und weitere Seuchen“ überschrieben. Darüber hinaus werden „Politik“, „Krieg und Frieden“ oder auch „Glaubenspraktiken“ und „Weltwahrnehmung“ abgebildet.
Nicht vergessen darf man hierbei, dass das Bistum Passau bis zur josephinischen Diözesanregulierung (1783−1785) zu den größten Diözesen des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation zählte. Vor allem die Wittelsbacher und die Habsburger nahmen großen Einfluss auf die geistliche Politik, lag doch das Diözesangebiet vor allem auf ihren Territorien.
Reinklicken und u.a. in der Bistumsgeschichte stöbern:
Sie finden dort aber noch viel mehr als nur das Bistum Passau – hier ein paar Zahlen: Über 800 Sammlungen, über 120 3D-Modelle sind online, über 200 Partner hat bavarikon mittlerweile – insgesamt werden schon über 530.000 Objekte gezeigt. Und es werden noch mehr – das Angebot wird jedes Monat um spannende Inhalte erweitert.

