Bistum

bavarikon - Digitale Schatzkammer

Redaktion am 27.08.2025

Info Icon Bild: Pauline Schmidt/Universität Passau

Die Geschichte des Bistums Passau online erforschen! Das Bistum Passau ist Partner von bavarikon - eine innovative digitale Plattform, die das kulturelle Erbe Bayerns online zugänglich macht. 

Seit der Grün­dung im Jahr 2016 ver­folgt bava­ri­kon das Ziel, die viel­fäl­ti­gen Schät­ze der baye­ri­schen Kul­tur, Kunst und Geschich­te einem brei­ten Publi­kum welt­weit zu prä­sen­tie­ren. Zu den Part­nern zäh­len bei­spiels­wei­se die Baye­ri­sche Staats­bi­blio­thek, das Deut­sche Muse­um Mün­chen, die Baye­ri­sche Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten sowie zahl­rei­che regio­na­le Ein­rich­tun­gen. Ein beson­de­rer Schwer­punkt liegt auf der Prä­sen­ta­ti­on von Objek­ten, die das kul­tu­rel­le Erbe Bay­erns wider­spie­geln. Das Por­tal wird vom Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst getra­gen und arbei­tet eng mit zahl­rei­chen Part­nern zusam­men, dar­un­ter Muse­en, Biblio­the­ken, Archi­ve und Uni­ver­si­tä­ten. Seit Ende Juni ist auch das Bis­tum Pas­sau online.

Auf bava­ri­kon fin­den Nut­zer eine beein­dru­cken­de Viel­falt an digi­ta­len Samm­lun­gen: Gemäl­de, Skulp­tu­ren, Manu­skrip­te, Foto­gra­fien, his­to­ri­sche Doku­men­te und vie­les mehr. Die Platt­form ermög­licht es, in die rei­che Geschich­te Bay­erns ein­zu­tau­chen, Kunst­wer­ke vir­tu­ell zu erkun­den und wis­sen­schaft­li­che For­schun­gen digi­tal zu unterstützen. 

Hier das ausführliche Interview zu bavarikon:

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Koope­ra­ti­on mit dem Bis­tum Pas­sau auf bavarikon

Auch das Bis­tum Pas­sau ist Part­ner von bava­ri­kon – Ende Juni gin­gen die Web­sei­ten an den Start. Abzu­ru­fen unter: www​.bava​ri​kon​.de. Die vir­tu­el­le Aus­stel­lung heißt ​“Span­nen­de Bli­cke auf Men­schen, Schick­sa­le und Ereig­nis­se – Die obe­renn­si­schen Rats­pro­to­kol­le des Bis­tums Pas­sau 1680 – 1803” und ist ein Pro­jekt des Archivs des Bis­tums Pas­sau in Zusam­men­ar­beit mit dem Lehr­stuhl für Com­pu­ta­tio­nal Huma­ni­ties der Uni­ver­si­tät Pas­sau (mehr dazu im Inter­view oben). Die Aus­stel­lung ent­stand zwi­schen 2024 und 2025.

Das Pro­jekt ermög­licht es, die rei­che kirch­li­che Geschich­te und das kul­tu­rel­le Erbe des Bis­tums digi­tal zu prä­sen­tie­ren. Auf den bava­ri­kon-Sei­ten sind zahl­rei­che Expo­na­te aus dem Bis­tum Pas­sau zu sehen, dar­un­ter kunst­his­to­risch wert­vol­le Objek­te, lit­ur­gi­sche Gerä­te, Manu­skrip­te und Foto­gra­fien. Besu­cher kön­nen hier Ein­bli­cke in die reli­giö­se Kunst und die Geschich­te des Bis­tums gewin­nen. Beson­ders her­vor­zu­he­ben sind die digi­ta­li­sier­ten Manu­skrip­te und alte Urkun­den, die die his­to­ri­sche Bedeu­tung des Bis­tums Pas­sau unter­strei­chen. Zudem wer­den regel­mä­ßig vir­tu­el­le Aus­stel­lun­gen und Son­der­pro­jek­te ange­bo­ten, die die Viel­falt des kirch­li­chen Erbes sicht­bar machen.

Die The­men sind hier­bei sehr viel­fäl­tig: von geist­li­chen Rats­pro­to­kol­len, die Ein­blick in das Ver­wal­tungs­ge­sche­hen erlau­ben, über Kata­stro­phen, wo von Brän­den, Hun­gers­nö­ten, ein­stür­zen­den Gebäu­den, bis zu einer klei­nen Eis­zeit und ihren Aus­wir­kun­gen berich­tet wird. Der gro­ße Stadt­brand ist The­ma, ein wei­te­res ist mit ​„Schwar­zer Tod und wei­te­re Seu­chen“ über­schrie­ben. Dar­über hin­aus wer­den ​„Poli­tik“, ​„Krieg und Frie­den“ oder auch ​„Glau­bens­prak­ti­ken“ und ​„Welt­wahr­neh­mung“ abgebildet.

Nicht ver­ges­sen darf man hier­bei, dass das Bis­tum Pas­sau bis zur jose­phi­ni­schen Diö­ze­san­re­gu­lie­rung (1783−1785) zu den größ­ten Diö­ze­sen des Hei­li­gen Römi­schen Reichs Deut­scher Nati­on zähl­te. Vor allem die Wit­tels­ba­cher und die Habs­bur­ger nah­men gro­ßen Ein­fluss auf die geist­li­che Poli­tik, lag doch das Diö­ze­san­ge­biet vor allem auf ihren Territorien.

Reinklicken und u.a. in der Bistumsgeschichte stöbern:

Sie fin­den dort aber noch viel mehr als nur das Bis­tum Pas­sau – hier ein paar Zah­len: Über 800 Samm­lun­gen, über 120 3D-Model­le sind online, über 200 Part­ner hat bava­ri­kon mitt­ler­wei­le – ins­ge­samt wer­den schon über 530.000 Objek­te gezeigt. Und es wer­den noch mehr – das Ange­bot wird jedes Monat um span­nen­de Inhal­te erweitert.

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