Bistum

Bufdi & FSJ - Soziales Engagement

Redaktion am 20.07.2026

Info Icon Bild: Kommunikationsdesign Bistum Passau / Sylvia Gnatz

Freiwilligendienste bei der Caritas in Passau bieten nicht nur die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren, sondern auch persönlich zu wachsen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aktuell sind z.B. 36 Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) in insgesamt 22 Einrichtungen beschäftigt. 

Ein Frei­wil­li­gen­dienst wie ein Frei­wil­li­ges-Sozia­les-Jahr oder auch der Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst in Deutsch­land ist ein sozia­les Bil­dungs­jahr für Enga­ge­ment, Berufs­ori­en­tie­rung und per­sön­li­che Wei­ter­ent­wick­lung. Es dau­ert meist 12 Mona­te lang – geht auch kür­zer. Das Gan­ze wird teil­ver­gü­tet, inklu­si­ve Sozi­al­ver­si­che­rung. Es ist eine idea­le Mög­lich­keit sich zu ori­en­tie­ren – z.B. nach der Schul­zeit. Die Cari­tas in Pas­sau bie­tet hier diver­se Stel­len und Mög­lich­kei­ten an. Eli­sa­beth Schach­ner koor­di­niert die Frei­wil­li­gen­diens­te bei der Cari­tas in Pas­sau, aktu­ell sind allei­ne 36 Buf­dis in ins­ge­samt 22 Ein­rich­tun­gen beschäf­tigt. Wäh­rend ein FSJ (Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr) nur bis 26 Jah­re mög­lich ist, kann man als Buf­dis ohne Alters­gren­ze nach oben, z.B. auch in Teil­zeit arbei­ten. Im Inter­view spre­chen wir auch mit Lutz Noack, ein Seni­or-Buf­di, wie er sich sel­ber nennt, denn er ist schon über 60 Jah­re alt. Er arbei­tet in der Kon­rad-von-Par­zham-Schu­le in Alt­öt­ting. Die Schu­le ist ein pri­va­tes För­der­zen­trum der Cari­tas mit dem För­der­schwer­punkt geis­ti­ge Entwicklung.

Im Inter­view hören Sie zunächst die Koor­di­na­to­rin der Cari­tas Eli­sa­beth Schach­ner. Wei­ter spricht Lutz Noack über sei­nen Wer­de­gang und was ihn am Frei­wil­li­gen­dienst begeis­tert und berei­chert. Außer­dem erzählt Andre­as Schiel von der Kon­rad-von-Par­zham-Schu­le in Alt­öt­ting, war­um der Buf­di eine Berei­che­rung für alle Betei­lig­ten ist.

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Elisabeth Schachner koordiniert bei der Caritas in Passau die Freiwilligendienste. Im Interview erklärt sie die Möglichkeiten und Einsatzgebiete.
Lutz Noack ist ein Senior-Bufdi (wie er sich selber nennt). Er ist schon über 60 Jahre alt. Er arbeitet in der Konrad-von-Parzham-Schule in Altötting. Die Schule ist ein privates Förderzentrum der Caritas mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Nach Ablauf der Bufdi-Zeit wird er voraussichtlich ab Herbst in der Schule weiterbeschäftigt.
Andreas Schiel, von der Konrad-von-Parzham-Schule in Altötting, erzählt im Interview, warum der Bufdi eine Bereicherung für alle Beteiligten ist.

Hier fin­den Sie wei­te­re all­ge­mei­ne Infos:

Bun­des­frei­wil­li­gen­dienst:

Im BFD arbei­test du in einer sozia­len Ein­rich­tung mit und lernst so das Berufs­le­ben ken­nen. Das kann dir hel­fen, dich für eine Aus­bil­dung zu ori­en­tie­ren, Kon­tak­te zu knüp­fen und Erfah­rung zu sam­meln. Gleich­zei­tig tust du etwas Gutes, denn du machst dei­nen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen und auch den Men­schen in der Ein­rich­tung eine gro­ße Freu­de mit dei­ner Unter­stüt­zung. Außer­dem bekommst du ein Taschen­geld für dei­ne Hilfe.

Zusätz­lich zur Arbeit in dei­ner Ein­rich­tung nimmst du an Bil­dungs­se­mi­na­ren teil und hast so die Mög­lich­keit, dei­ne Per­sön­lich­keit wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, ande­re Buf­dis” ken­nen­zu­ler­nen und dich mit ihnen aus­zu­tau­schen. Bil­dungs­se­mi­nar” klingt tro­cken — ist es aber nicht. Hier kommt der Spaß nicht zu kurz. 

Beim BFD gibt es kei­ne Alters­be­gren­zung nach oben — alle Men­schen, die die Regel­schul­zeit been­det haben, kön­nen teil­neh­men. Natür­lich spielt es kei­ne Rol­le, ob du männ­lich, weib­lich oder divers bist, wel­che Reli­gi­on du hast oder aus wel­chem Land du kommst. Falls dei­ne Mut­ter­spra­che nicht Deutsch ist, brauchst du das Niveau B2 in Deutsch.

Die Dienst­zei­ten sind recht fle­xi­bel: den BFD kann man 6 bis 18 Mona­te lang machen und der Beginn kann an jedem Tag im Jahr fest­ge­legt wer­den. Für Buf­dis über 27 gibt es auch die Mög­lich­keit, in Teil­zeit zu arbeiten.

Hier ein Arti­kel zum Frei­wil­li­gen­dienst zwei­er jun­ger Frau­en, die im Jahr 2025 im Bis­tum Pas­sau ein FSJ – ein Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr — absol­viert haben.

Bistum
27.08.2025

FSJ im Bistum Passau absolviert

Zwei junge Frauen haben ein FSJ im Bistum Passau gemacht - Ende August ist jetzt Schluss. Wir haben…

Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr (FSJ)

Im FSJ kannst du Ein­bli­cke in die sozia­le Arbeit bekom­men, aber auch gesell­schafts­po­li­ti­sche Berei­che, wie zum Bei­spiel Pro­jek­te in der Frie­dens­ar­beit ste­hen dir offen.

Das Frei­wil­li­ge Sozia­le Jahr in katho­li­scher Trä­ger­schaft wird auf Bun­des­ebe­ne vom Bund der Deut­schen Katho­li­schen Jugend und vom Deut­schen Cari­tas­ver­band gemein­sam koordiniert.

Was ist ein Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr? 

Das FSJ ist ein gesetz­lich gere­gel­tes Ange­bot der Jugend­bil­dung. Du kannst wäh­rend Dei­nes Ein­sat­zes prak­ti­sche Lebens­er­fah­rung in einem sozia­len Arbeits­ge­biet sam­meln, sozia­le Berufs­fel­der ken­nen ler­nen und die per­sön­li­che Eig­nung für einen sozia­len Beruf über­prü­fen. Der Ein­blick in ein sozia­les Arbeits­feld ermög­licht Dir Dei­ne Stär­ken und Bega­bun­gen zu ent­de­cken. Das Frei­wil­li­ge Sozia­le Jahr ist damit sowohl eine wert­vol­le Ori­en­tie­rung für Dei­ne Berufs­wahl als auch ein Impuls für die per­sön­li­che Ent­wick­lung und die Wei­ter­ent­wick­lung sozia­ler Kom­pe­ten­zen. Wäh­rend des Frei­wil­li­gen Sozia­len Jah­res wirst Du durch Semi­na­re päd­ago­gisch beglei­tet. In die­sen Semi­na­ren geht es um die per­sön­li­chen Erfah­run­gen in Dei­nem Ein­satz­be­reich, Aus­tausch und Begeg­nung mit ande­ren sozi­al enga­gier­ten jun­gen Men­schen, Ent­wick­lung von Per­spek­ti­ven für die Zukunft und die Aus­ein­an­der­set­zung mit per­sön­li­chen, welt­an­schau­li­chen und christ­li­chen Fragestellungen.

Wel­che Ein­satz­fel­der gibt es?

Den Frei­wil­li­gen wird ein gro­ßes Spek­trum mög­li­cher Ein­satz­fel­der ange­bo­ten, zum Bei­spiel Ein­rich­tun­gen der Kin­der- und Jugend­hil­fe, Kran­ken­häu­ser, Alten­hei­me und Pfarr­ge­mein­den. Aber auch Berei­che, in wel­chen im wei­tes­ten Sin­ne eher (gesellschafts-)politisch gear­bei­tet wird, wie zum Bei­spiel in Initia­ti­ven, Pro­jek­ten und in der Frie­dens­ar­beit ste­hen für ein Frei­wil­li­ges Sozia­les Jahr offen. (Quel­le: Cari­tas Pas­sau / pbp)

Hier kom­men Sie zur Web­sei­te der Cari­tas und zur Ansprech­part­ne­rin Eli­sa­beth Schachner:

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