Bild: Kommunikationsdesign Bistum Passau / Sylvia Gnatz
Freiwilligendienste bei der Caritas in Passau bieten nicht nur die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren, sondern auch persönlich zu wachsen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, aktuell sind z.B. 36 Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) in insgesamt 22 Einrichtungen beschäftigt.
Ein Freiwilligendienst wie ein Freiwilliges-Soziales-Jahr oder auch der Bundesfreiwilligendienst in Deutschland ist ein soziales Bildungsjahr für Engagement, Berufsorientierung und persönliche Weiterentwicklung. Es dauert meist 12 Monate lang – geht auch kürzer. Das Ganze wird teilvergütet, inklusive Sozialversicherung. Es ist eine ideale Möglichkeit sich zu orientieren – z.B. nach der Schulzeit. Die Caritas in Passau bietet hier diverse Stellen und Möglichkeiten an. Elisabeth Schachner koordiniert die Freiwilligendienste bei der Caritas in Passau, aktuell sind alleine 36 Bufdis in insgesamt 22 Einrichtungen beschäftigt. Während ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) nur bis 26 Jahre möglich ist, kann man als Bufdis ohne Altersgrenze nach oben, z.B. auch in Teilzeit arbeiten. Im Interview sprechen wir auch mit Lutz Noack, ein Senior-Bufdi, wie er sich selber nennt, denn er ist schon über 60 Jahre alt. Er arbeitet in der Konrad-von-Parzham-Schule in Altötting. Die Schule ist ein privates Förderzentrum der Caritas mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.
Im Interview hören Sie zunächst die Koordinatorin der Caritas Elisabeth Schachner. Weiter spricht Lutz Noack über seinen Werdegang und was ihn am Freiwilligendienst begeistert und bereichert. Außerdem erzählt Andreas Schiel von der Konrad-von-Parzham-Schule in Altötting, warum der Bufdi eine Bereicherung für alle Beteiligten ist.
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
Hier finden Sie weitere allgemeine Infos:
Bundesfreiwilligendienst:
Im BFD arbeitest du in einer sozialen Einrichtung mit und lernst so das Berufsleben kennen. Das kann dir helfen, dich für eine Ausbildung zu orientieren, Kontakte zu knüpfen und Erfahrung zu sammeln. Gleichzeitig tust du etwas Gutes, denn du machst deinen Kolleginnen und Kollegen und auch den Menschen in der Einrichtung eine große Freude mit deiner Unterstützung. Außerdem bekommst du ein Taschengeld für deine Hilfe.
Zusätzlich zur Arbeit in deiner Einrichtung nimmst du an Bildungsseminaren teil und hast so die Möglichkeit, deine Persönlichkeit weiterzuentwickeln, andere “Bufdis” kennenzulernen und dich mit ihnen auszutauschen. “Bildungsseminar” klingt trocken — ist es aber nicht. Hier kommt der Spaß nicht zu kurz.
Beim BFD gibt es keine Altersbegrenzung nach oben — alle Menschen, die die Regelschulzeit beendet haben, können teilnehmen. Natürlich spielt es keine Rolle, ob du männlich, weiblich oder divers bist, welche Religion du hast oder aus welchem Land du kommst. Falls deine Muttersprache nicht Deutsch ist, brauchst du das Niveau B2 in Deutsch.
Die Dienstzeiten sind recht flexibel: den BFD kann man 6 bis 18 Monate lang machen und der Beginn kann an jedem Tag im Jahr festgelegt werden. Für Bufdis über 27 gibt es auch die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten.
Hier ein Artikel zum Freiwilligendienst zweier junger Frauen, die im Jahr 2025 im Bistum Passau ein FSJ – ein Freiwilliges Soziales Jahr — absolviert haben.
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
Im FSJ kannst du Einblicke in die soziale Arbeit bekommen, aber auch gesellschaftspolitische Bereiche, wie zum Beispiel Projekte in der Friedensarbeit stehen dir offen.
Das Freiwillige Soziale Jahr in katholischer Trägerschaft wird auf Bundesebene vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend und vom Deutschen Caritasverband gemeinsam koordiniert.
Was ist ein Freiwilliges Soziales Jahr?
Das FSJ ist ein gesetzlich geregeltes Angebot der Jugendbildung. Du kannst während Deines Einsatzes praktische Lebenserfahrung in einem sozialen Arbeitsgebiet sammeln, soziale Berufsfelder kennen lernen und die persönliche Eignung für einen sozialen Beruf überprüfen. Der Einblick in ein soziales Arbeitsfeld ermöglicht Dir Deine Stärken und Begabungen zu entdecken. Das Freiwillige Soziale Jahr ist damit sowohl eine wertvolle Orientierung für Deine Berufswahl als auch ein Impuls für die persönliche Entwicklung und die Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen. Während des Freiwilligen Sozialen Jahres wirst Du durch Seminare pädagogisch begleitet. In diesen Seminaren geht es um die persönlichen Erfahrungen in Deinem Einsatzbereich, Austausch und Begegnung mit anderen sozial engagierten jungen Menschen, Entwicklung von Perspektiven für die Zukunft und die Auseinandersetzung mit persönlichen, weltanschaulichen und christlichen Fragestellungen.
Welche Einsatzfelder gibt es?
Den Freiwilligen wird ein großes Spektrum möglicher Einsatzfelder angeboten, zum Beispiel Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Krankenhäuser, Altenheime und Pfarrgemeinden. Aber auch Bereiche, in welchen im weitesten Sinne eher (gesellschafts-)politisch gearbeitet wird, wie zum Beispiel in Initiativen, Projekten und in der Friedensarbeit stehen für ein Freiwilliges Soziales Jahr offen. (Quelle: Caritas Passau / pbp)
Hier kommen Sie zur Webseite der Caritas und zur Ansprechpartnerin Elisabeth Schachner:


