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CAJ entdeckt Brüssel

Redaktion am 29.06.2026

Info Icon BIld: CAJ Passau / Franz Schlüsselhuber

Europäische Politik, Geschichte, Kultur und Gemeinschaft. Einen unvergesslichen Städtetrip nach Belgien organisierte die CAJ Passau Anfang Juni. Hier der Reisebericht…

Vom 3. bis 7. Juni unter­nah­men CAJler*innen aus Pas­sau und Frei­burg gemein­sam eine Bil­dungs­rei­se nach Brüs­sel unter der Lei­tung von Diö­ze­san­se­kre­tär Franz Schlüs­sel­hu­ber. Im Mit­tel­punkt stan­den dabei euro­päi­sche Poli­tik, Geschich­te, Kul­tur und Gemein­schaft. Auf dem abwechs­lungs­rei­chen Pro­gramm stan­den unter ande­rem Besu­che des Euro­päi­schen Par­la­ments, der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on, des Hau­ses der Euro­päi­schen Geschich­te, des Par­la­men­ta­ri­ums, des Ato­mi­ums sowie ver­schie­de­ner his­to­ri­scher Stadt­vier­tel. Auch die Spu­ren des CAJ-Grün­ders Joseph Car­di­jn spiel­ten wäh­rend der Rei­se eine beson­de­re Rolle.

Nach der Ankunft in der bel­gi­schen Haupt­stadt bezog die Grup­pe ihr Quar­tier in einem Jugend­hos­tel im Brüs­se­ler Stadt­zen­trum, das für die kom­men­den vier Näch­te als Aus­gangs­punkt für die Erkun­dung der Stadt diente.

Der zwei­te Rei­se­tag begann mit einer Stadt­füh­rung durch ver­schie­de­ne Vier­tel Brüs­sels. Gemein­sam mit einer deut­schen Stadt­füh­re­rin erhiel­ten die Teil­neh­men­den span­nen­de Ein­bli­cke in die Geschich­te, Kul­tur und Ent­wick­lung der euro­päi­schen Metro­po­le. Anschlie­ßend blieb Zeit, die Stadt auf eige­ne Faust zu erkun­den und per­sön­li­che Ein­drü­cke zu sammeln.

Ein beson­de­rer Höhe­punkt war der Besuch des Euro­päi­schen Par­la­ments und der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on. Dort erhielt die Grup­pe inter­es­san­te Ein­bli­cke in die Arbeit der Euro­päi­schen Uni­on und erfuhr, wie poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen auf euro­päi­scher Ebe­ne vor­be­rei­tet und getrof­fen wer­den. Den Abend ließ die Grup­pe im Tour & Taxis aus­klin­gen – einem ehe­ma­li­gen Güter- und Zoll­ge­län­de, das heu­te als moder­ner Ort für Begeg­nung, Kul­tur und Ver­an­stal­tun­gen genutzt wird.

Am drit­ten Tag stand zunächst das Haus der Euro­päi­schen Geschich­te auf dem Pro­gramm. Die Jugend­li­chen erhiel­ten dort einen anschau­li­chen Über­blick über die Ent­wick­lung Euro­pas von sei­nen his­to­ri­schen Ursprün­gen bis in die Gegen­wart. Inter­ak­ti­ve Aus­stel­lun­gen ver­mit­tel­ten ein­drucks­voll die poli­ti­schen, gesell­schaft­li­chen und kul­tu­rel­len Ent­wick­lun­gen des Kon­ti­nents. Beson­ders die Aus­stel­lun­gen zu den bei­den Welt­krie­gen und zur euro­päi­schen Eini­gung reg­ten zum Nach­den­ken an und ver­deut­lich­ten die Bedeu­tung eines fried­li­chen und geein­ten Euro­pas. Am Nach­mit­tag besuch­te die Grup­pe das Par­la­men­ta­ri­um, das Besu­cher­zen­trum des Euro­päi­schen Par­la­ments. An zahl­rei­chen inter­ak­ti­ven Sta­tio­nen konn­ten die Teilnehmer*innen nach­voll­zie­hen, wie das Euro­päi­sche Par­la­ment arbei­tet, wel­che Auf­ga­ben die Abge­ord­ne­ten über­neh­men und wie Ent­schei­dun­gen inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on getrof­fen wer­den. Der Tag klang bei einem gemein­sa­men Abend­essen und einem Spie­le­abend im Hotel aus.

Der vier­te Rei­se­tag führ­te die Grup­pe zunächst zum Ato­mi­um, einem der bekann­tes­ten Wahr­zei­chen Bel­gi­ens. Die beein­dru­cken­de Archi­tek­tur, span­nen­de Aus­stel­lun­gen zur Ent­ste­hungs­ge­schich­te des Bau­werks sowie die spek­ta­ku­lä­ren Aus­bli­cke über Brüs­sel hin­ter­lie­ßen bei den allen Mit­rei­sen­den einen blei­ben­den Ein­druck. Dar­über hin­aus erhiel­ten sie Ein­bli­cke in die Geschich­te der Welt­aus­stel­lung von 1958, für die das Ato­mi­um ursprüng­lich errich­tet wurde.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Pro­gramm­punkt der Rei­se für die CAJ-Grup­pe war die Begeg­nung mit der Geschich­te von Joseph Car­di­jn, dem Grün­der der Christ­li­chen Arbei­ter­ju­gend. Die Grup­pe besuch­te Orte sei­nes Wir­kens und setz­te sich mit sei­nem Enga­ge­ment für jun­ge Men­schen und sozia­ler Gerech­tig­keit aus­ein­an­der. Dabei wur­de deut­lich, wie aktu­ell vie­le sei­ner Ideen auch heu­te noch sind und wie sie die Arbeit der CAJ bis heu­te prägen.

Neben den zahl­rei­chen Besich­ti­gun­gen blieb wäh­rend der gesam­ten Rei­se genü­gend Zeit für Begeg­nung, Aus­tausch und gemein­schaft­li­che Akti­vi­tä­ten. So konn­ten nicht nur neue Ein­drü­cke gesam­melt, son­dern auch bestehen­de Freund­schaf­ten ver­tieft und neue Kon­tak­te geknüpft werden.

Die Rei­se nach Brüs­sel bot allen viel­fäl­ti­ge Ein­bli­cke in die euro­päi­sche Poli­tik, die Geschich­te des Kon­ti­nents und die Arbeit der CAJ. Mit vie­len neu­en Erfah­run­gen, Ein­drü­cken und Erin­ne­run­gen im Gepäck trat die Grup­pe schließ­lich die Heim­rei­se an.

Text: Franz Schlüs­sel­hu­ber (Diö­ze­san­se­kre­tär CAJ Passau) 

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