Foto: Wolfgang Krinninger
Wenn‘s um Geld geht, ist der Diözesansteuerausschuss ein zentrales Gremium in der Diözese Passau. Die 16 Mitglieder sind wichtige Entscheider bei Haushaltsfragen. Bei der letzten Sitzung in diesem Jahr wurden fünf Mitglieder verabschiedet.
Zum Jahresende scheiden Pfarrer Thomas Brandl (seit Januar 2023 dabei), Pfarrer Heinrich Blömecke (Januar 2025), Elisabeth Lorenz (2020), Helmut Wurm (2024), Josef Zboril (2025), Jürgen Stadler (2008), Josef Huber (2020) und Franz-Josef Speckbacher (2020) aus dem Diözesansteuerausschuss aus. Sowohl Bischof Stefan Oster als auch Finanzdirektor Josef Sonnleitner dankten ihnen bei der Abschlusssitzung im Haus Spectrum Kirche herzlich für ihr Engagement und die Übernahme großer Verantwortung. Der Diözesansteuerausschuss sei das zentrale Gremium im Hinblick auf Haushalte und Jahresrechnungen der Diözese. Die insgesamt 16 Mitglieder hätten enorme Entscheidungskompetenzen, wie Josef Sonnleitner verdeutlichte. Hier sei echte Mitsprache von Laien bereits seit vielen Jahren gelebte Praxis. Der Finanzdirektor hob hervor, dass er die Expertise der Mitglieder sehr schätze. Durch seine Zusammensetzung – die Mitglieder kommen aus kleinen und großen Pfarreien, strukturschwachen und strukturstarken Regionen – ergebe sich ein repräsentatives Abbild der Wirklichkeit im Bistum Passau. Im Diözesansteuerausschuss befassten sich fachkundige Personen mit häufig schwierigen Problemstellungen. Sie sorgten dafür, dass die Mittel aus der Kirchensteuer zielgerichtet eingesetzt werden. Dafür sei er sehr dankbar, so Sonnleitner.
Die konstituierende Sitzung des neu aufgestellten Diözesansteuerausschusses ist im April 2026 geplant. Dem Gremium gehören an: Bischof und Finanzdirektor, zwei vom Bischof berufene Mitglieder, drei gewählte Mitglieder aus den Reihen der Pfarrer sowie neun gewählte Kirchenverwaltungs-Mitglieder. Das Gremium beschließt mit einfacher Mehrheit.
Text: Wolfgang Krinninger


