Mit einem 10-Mann-Team war die Diözese Passau als Vizemeister des letzten Jahres zu den diesjährigen Bayerischen Fußballmeisterschaften der Seelsorgerinnen und Seelsorger, den sog. „Klerusmeisterschaften“ nach München gefahren. Auf der Sportanlage der DJK-Fasangarten e.V. traten dann die Mannschaften der insgesamt sieben Bayerischen Diözesen auf eher „suboptimalen“ Spielfeldern in zwei Vorrundengruppen gegeneinander an. Nach einem 0:0 gegen das Erzbistum Bamberg, einer denkbar unglücklichen 1:2 Niederlage in der letzten Sekunde gegen die Gastgeber aus dem Erzbistum München und Freising und einem hart umkämpften 1:0 Sieg gegen die Geheimfavoriten aus dem Bistum Augsburg zogen die Passauer ins Halbfinale ein. Dort traf man auf den Titelverteidiger, gegen den man im Finale 2024 im Elfmeterschießen den Kürzeren gezogen hatte. Auch hier ging es einmal mehr sehr eng zu, doch letztlich konnte man mit einem verdienten 1:0 Sieg ins Endspiel einziehen, wo man auf das Team des Bistums Regensburg traf. Trotz diverser Chancen auf beiden Seite blieb es bis zum Schlusspfiff bei einem 0:0 und analog des Vorjahres musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Und diesmal hatten die Passauer das Glück auf ihrer Seite, zudem konnte Torwart Elias Unterhuber einen Elfer halten und letztlich durften die Passauer in Person ihres Torwarts den Wanderpokal aus den Händen von Christoph Klingan, dem Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, entgegennehmen! Das erfolgreiche Passauer Klerusteam (vorne v.li.) Oliver Krall, Herbert Simböck, DJK-Geschäftsführer Philipp Roos und Johannes Waas; (hinten v.li.) Samuel Sieber, Stefan Lehner, Elias Unterhuber, Pfarrer Sebastian Wild, Martin Sattler, Generalvikar Christoph Klingan und DJK-Diözesanvorsitzender Siegfried Kapfer.
Text: Philipp Roos, DJK



