Kirche vor Ort

Pfarrer Seibold herzlich empfangen

Redaktion am 23.09.2025

Info Icon Foto: Markus Lindmeier
Einen überaus herzlichen Empfang bereitete die Pfarrei Neuhaus am Inn ihrem neuen Pfarrer Stefan Seibold (Mitte links) und Pfarrvikar Dr. Valentine Acholonu (Mitte rechts). Dazu auf dem Bild (von rechts) Pfarrgemeinderatsvorsitzende Daniela Salzberg, Markus Zeilberger, Bürgermeister Stephan Dorn, Chorleiter Eckhart Gebauer, Andrea Krompaß, Kirchenpfleger Josef Schwarz und die Ministranten mit ihrer Sprecherin Eva Krompaß (2.v.l.).

Seit 1. September besteht der neue aus fünf Pfarreien gebildete Pfarrverband Neukirchen am Inn- Neuhaus am Inn. 

Er ist aus den Pfar­rei­en Neu­kir­chen am Inn, Neu­haus am Inn, Dom­mel­stadl, Mit­tich und Vorn­bach zusammengesetzt.

Am Sonn­tag zele­brier­ten Pfar­rer Ste­fan Sei­bold und Pfarr­vi­kar Dr. Valen­ti­ne Acho­lo­nu gemein­sam in der Pfar­rei Neu­haus am Inn bzw. der Pfarr­kir­che St. Seve­rin den Ern­te­dank­got­tes­dienst, was für die bei­den Geist­li­chen gleich­zei­tig auch ihr ers­ter Got­tes­dienst in Neu­haus war. 

Die­ser Fest­got­tes­dienst wur­de von den Schul- und Kin­der­gar­ten­kin­dern mit­ge­stal­tet. Die Geist­li­chen wur­den von Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­der Danie­la Salz­berg, von den Minis­tran­ten durch Eva Krompaß und von der poli­ti­schen Gemein­de durch Bür­ger­meis­ter Ste­phan Dorn begrüßt. Den Got­tes­dienst umrahm­te musi­ka­lisch und gesang­lich der Kir­chen­chor unter Lei­tung von Eck­hart Gebauer.

Pfar­rer Ste­fan Sei­bold war nach der Pries­ter­wei­he zuerst als Minis­tran­ten­pfar­rer im Semi­nar St. Max in Pas­sau tätig. Danach kam er als Pfar­rer in den Pfarr­ver­band Hut­thurm, Büchl­berg, Denk­hof, wo er 14 Jah­re lang als Seel­sor­ger wirk­te. 2016 kam er nach Neukirchen/​Inn, von wo aus er auch die Pfar­rei Dom­mel­stadl mit betreute.

Pfarr­vi­kar Dr. Valen­ti­ne Acho­lo­nu ist ein katho­li­scher Pries­ter der Diö­ze­se Umu­a­hia, Nige­ria. Am 16. Juli 1994 wur­de er im Dom zu Umu­a­hia, Nige­ria zum Pries­ter geweiht. Sei­ne Pas­to­ral­tä­tig­keit in Deutsch­land begann er in der Pfar­rei Trier. Von 2010 bis 2025 wur­de er im Dienst des Bis­tums Spey­er ein­ge­setzt. Sein Lebens­weg hat in nun­mehr ins Bis­tum Pas­sau geführt. 

Auch im pfarr­ver­band­li­chen Mit­ein­an­der gilt es, mit der neu­en Situa­ti­on zurecht zu kom­men, sich gegen­sei­tig auch ver­traut zu machen und ken­nen zu ler­nen, um dann Schritt für Schritt zusam­men­zu­wach­sen, schreibt Pfar­rer Sei­bold im Pfarr­brief. Das wäre sein Wunsch – und es wäre schön, wenn es auch der Ihri­ge und euri­ge ist, heißt es weiter. 

Die Früch­te der Erde und der mensch­li­chen Arbeit, für die wir in die­sen Tagen in got­tes­dienst­li­chen Fei­ern und dar­aus her­aus­wach­sen­den welt­li­chen Fes­ten freu­dig dan­ken, — sie zei­gen uns, dass uns so vie­les im Leben geschenkt ist und dass wir oft nur über das ​„Wie“ stau­nen kön­nen und uns ein­fach freu­en dür­fen, schreibt Pfar­rer Sei­bold weiter. 

Vom Pfarr­ge­mein­de­rat war es bei Ern­te­dank- und Fami­li­en­got­tes­dienst deren Vor­sit­zen­de Danie­la Salz­berg, die die bei­den Geist­li­chen in der Pfar­rei Neu­haus am Inn herz­lich begrü­ßen konn­te. Als gute Hir­ten über­neh­men sie nun Ver­ant­wor­tung für gleich fünf Pfar­rei­en – was sicher­lich kei­ne leich­te Auf­ga­be dar­stellt. Wert­vol­le Unter­stüt­zung erfährt dabei Pfar­rer Ste­fan Sei­bold von Pfarr­vi­kar Dr. Valen­ti­ne Acho­lo­nu. Wei­ter sind ja im neu­en Pfarr­ver­band Neu­kir­chen­/Inn-Neu­haus/Inn noch Pfar­rer Dr. Franz Harin­ger, Pfar­rer i.R. Mon­si­gno­re Dr. Hans Wür­din­ger, Pfar­rer Andre­as Rem­beck und Pas­to­ral­re­fe­rent Mat­thi­as Kol­ler tätig. Fünf Pfar­rei­en zusam­men­zu­füh­ren ist eine Her­aus­for­de­rung. aber auch eine gro­ße Chan­ce sich ein­an­der bes­ser ken­nen zu ler­nen, Kräf­te zu bün­deln, Vor­be­hal­te abzu­bau­en und neue Impul­se zu set­zen, sag­te die Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de. Bei aller Orga­ni­sa­ti­on soll auch die Gesel­lig­keit nicht zu kurz kom­men und des­halb über­reich­te Salz­berg an Pfar­rer Ste­fan Sei­bold einen Korb mit regio­na­len Spe­zia­li­tä­ten. Abschlie­ßend wünsch­te sie bei­den Seel­sor­gern viel Freu­de, vie­le gute Begeg­nun­gen und Got­tes Segen.

Von den Minis­tran­ten war es Eva Krompaß, die Pfar­rer Sei­bold und Pfarr­vi­kar Dr. Valen­ti­ne Acho­lo­nu begrüß­te. Dabei über­reich­te sie an die Seel­sor­ger ein gro­ßes Bild von den Neu­hau­ser Minis­tran­ten auf dem ein herz­li­cher Will­kom­mens­gruß stand.

Von der poli­ti­schen Gemein­de war es Bür­ger­meis­ter Ste­phan Dorn, der die bei­den Geist­li­chen in der Neu­hau­ser Pfarr­kir­che St. Seve­rin begrüß­te. Das Gemein­de­ober­haupt ging dabei auch kurz auf die Ent­wick­lung und die aktu­el­le Situa­ti­on in der katho­li­schen Kir­che – gera­de in Hin­blick auf den Pries­ter­man­gel — ein. Es gebe im Leben Momen­te, wo man merkt, wie wich­tig es ist, einen Pfar­rer zu haben, beton­te er. Der Pfar­rer sei eben der Ansprech­part­ner für vie­le Lebens­si­tua­ti­on, füg­te er wei­ter an. 

Pfar­rer Ste­fan Sei­bold freu­te sich über die herz­li­che Begrü­ßung in der Pfar­rei Neu­haus am Inn. Wol­len wir uns gemein­sam auf den Weg ins Leben machen, wobei er hier die Gestal­tung des kirch­li­chen Lebens, des kirch­li­chen Mit­ein­an­ders mein­te. Beim Ern­te­dank­got­tes­dienst wol­len wir, wie es das Wort schon sagt, Dank­bar­keit gegen­über Gott zei­gen, so der Geistliche. 

Dazu brach­ten die Pfarr­an­ge­hö­ri­gen Früch­te des Gar­tens- und des Fel­des zum Altar, bzw. zur Ern­te­kro­ne, die neben dem Altar stand. Von den Kin­der­gar­ten­kin­dern wur­de die Son­ne, Was­ser, Erde, Blu­men, Obst und Gemü­se sowie Brot zum Altar gebracht. Dazu gab es jeweils die ent­spre­chen­de Erklä­rung von Kin­der­gärt­ne­rin Ange­li­ka Zau­ner und Kin­der­gar­ten­lei­te­rin Clau­dia Wag­ner. ​„Gott schen­ke allen Kin­dern auf der Erde Brot, damit sie kei­nen Hun­ger lei­den müs­sen – Dan­ke guter Gott für das täg­li­che Brot“ bete­ten die Kin­der gemein­sam vor dem Altar.

Von den Schul­kin­dern wur­den danach Für­bit­ten zum Ern­te­dank­fest vor­ge­tra­gen, die vor­her Pas­to­ral­re­fe­rent Mat­thi­as Kol­ler und Andrea Krompaß gemein­sam mit den Kin­dern erar­bei­tet hat­ten. Zum Schluss des Ern­te­dank­got­tes­diens­tes san­gen die Kin­der noch ​„Got­tes Lie­be ist so wun­der­bar, so wun­der­bar groß“.

Gemein­sam bete­ten die Gläu­bi­gen danach das ​„Vater unser“, zudem Pfar­rer Sei­bold alle Kin­der an den Altar hol­te – die sich an den Hän­den fass­ten und so einen gro­ßen Kreis um den Altar bildeten.

Nach dem fei­er­li­chen Begrü­ßungs- und Ern­te­dank­got­tes­dienst wur­de zum Pfarr­früh­schop­pen auf dem Kirch­platz ein­ge­la­den. Der Pfarr­ge­mein­de­rat und die Gold­hau­ben­grup­pe Neu­haus küm­mer­ten sich dabei um die Bewir­tung. Pfar­rer Ste­fan Sei­bold bzw. die Neu­hau­ser Pfarr­an­ge­hö­ri­gen nutz­ten dabei die­se Gele­gen­heit, um sich gegen­sei­tig ken­nen zu ler­nen und ins Gespräch zu kommen. 

Text: Mar­kus Lindmeier

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