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Kirche vor Ort

Zu seiner Ehre auf dem Weg

Redaktion am 17.06.2022

32729051 7 B0 F 4 B41 8 A93 93 C35 AA6 D8 EB Foto: Josef Krügl

Mit einem großen Fest konnten die Pfarreien des Burghauser Pfarrverbands zusammen mit den benachbarten österreichischen Pfarren Hochburg und Maria Ach Fronleichnam feiern.

Ein beein­dru­cken­der Chor, beglei­tet von einem fei­nen Orches­ter begrüß­te die Got­tes­dienst­be­su­cher in der gut gefüll­ten Kir­che St. Jakob. Bern­hard Waas war es gelun­gen, Musi­ker, Sän­ge­rin­nen und Sän­ger aus den ver­schie­de­nen Pfar­rei­en zu einem klang­vol­len und into­na­ti­ons­star­ken Chor zu ver­ei­nen. Mit der Mes­se in C‑Dur von Anton Bruck­ner gestal­te­ten sie so den Fest­got­tes­dienst und umrahm­ten die Sta­tio­nen an den vier Altä­ren mit klang­vol­len Gesängen.

Zum fei­er­li­chen Rah­men bei­getra­gen hat beson­ders auch die gro­ße Zahl an Ministrant*innen aus allen Pfar­rei­en, die umsich­tig und enga­giert den Got­tes­dienst gestal­tet und die Pro­zes­si­on mit viel Weih­rauch beglei­tet hat.

In präch­ti­gem Ornat mach­ten Pfar­rer Erwin Jaindl und Kaplan Micha­el Vogt deut­lich, wie wich­tig und wert­voll auch ihnen die­ses Fest zur Ehre des auf­er­stan­den Herrn, gegen­wär­tig in der hei­li­gen Eucha­ris­tie ist. Ein beson­ders schö­nes Zei­chen war auch, dass die lei­ten­de Seel­sor­ge­rin der Pfar­re Maria Ach, Eli­sa­beth Seidl­mann aktiv im Got­tes­dienst betei­ligt war. Mit in den Urlaub nahm Pfar­rer Jaindl die Gläu­bi­gen in der Pre­digt, als er mit dem beein­dru­cken­den Bild vom Gen­ter Lamm die hoff­nungs­vol­le Bot­schaft von der Erlö­sung durch Jesus Chris­tus anschau­lich mach­te. Auf Gott zu ver­trau­en, hin­aus auf die Stra­ßen zu gehen, ihm das Land und die The­men der Welt anzu­ver­trau­en und sei­nen Segen zu erbit­ten, ist das tie­fe Anlie­gen die­ses Festes.

Ein beein­dru­cken­der Zug mit Ver­tre­tern aus vie­len welt­li­chen und kirch­li­chen Ver­ei­nen und Ver­bän­den, der poli­ti­schen Gemein­de mit Bür­ger­meis­ter Flo­ri­an Schnei­der und Stadt­rat und vie­len Gläu­bi­gen mach­te sich mit zwei Musik­ka­pel­len (Musik­ka­pel­le Hoch­burg — Ach und die Blas­ka­pel­le des Trach­ten­ver­eins Almen­rausch Lin­dach) auf den Weg über den Stadt­platz zur Josefs­kir­che. Mit Gebe­ten und Lied­ru­fen gestal­te­ten Eli­sa­beth Seidl­mann und Gemein­de­re­fe­rent Kone Raischl den Weg auf spi­ri­tu­el­le Wei­se. Über die alte Brü­cke ging es, gerahmt von einer statt­li­chen Anzahl von Erst­kom­mu­ni­on­kin­dern aus Hoch­burg und Maria Ach, wei­ter nach Öster­reich zum zwei­ten Altar beim Ploy­er. Im Anschluss führ­te der Weg an die Salz­ach, wo heu­er zum ers­ten Mal der drit­te Altar von der Acher Feu­er­wehr auf einer Zil­le auf­ge­baut wor­den war und so in beson­de­rer Wei­se auf die Bedeu­tung der frei flie­ßen­den Salz­ach auf­merk­sam mach­te. Auf der idyl­li­schen Pfarr­wie­se bei Maria Ach war der letz­te Altar lie­be­voll geschmückt wor­den. Vol­ler Freu­de bedank­te sich Pfar­rer Jaindl für die zahl­rei­che Betei­li­gung und Mit­ge­stal­tung, beson­ders bei Bern­hard Waas für die umfang­rei­che Orga­ni­sa­ti­on und Gestal­tung die­ses Fes­tes. Ein herz­li­cher Dank geht an die­ser Stel­le auch an die Poli­zei, die Feu­er­wehr und das BRK für die Siche­rung und Beglei­tung der Zugstrecke. 

Nach dem beein­dru­cken­den, fest­li­chen Got­tes­dienst und der abwechs­lungs­rei­chen, fei­er­li­chen Pro­zes­si­on bei herr­li­chem Son­nen­schein nah­men die Mit­fei­ern­den ger­ne die bereit­ge­stell­ten Bier­bän­ke an und stärk­ten sich bei küh­len Geträn­ken und Brot­zeit. Eine schö­ne Tra­di­ti­on, das gemein­sa­me Fest mit der Gele­gen­heit zu per­sön­li­chen Begeg­nun­gen und Gesprä­chen aus­klin­gen zu lassen.

Text: Ste­fa­nie Pittner