GWÖ und KirUm beim Festival der Schöpfung

Stabststelle Umwelt am 25.09.2025

Info Icon Wolfgang Bayer
Festival der Schöpfung - Stand Umwelt

Vere­na Holz­bau­er stell­te an ihrem Stand die Arbeit der Stabs­stel­le Umwelt und Gemein­wohl­ori­en­tie­rung vor. U.a. mach­te sie Wer­bung für die im Juli neu­ge­schaf­fe­ne FÖJ-Stel­le, die ab sofort besetzt wer­den kann. Inhalt­lich wird die FÖJ-Stel­le in Zusam­men­ar­beit mit der KLJB, der KLB und dem Wald­re­fe­rat inhalt­lich gestal­tet. Inter­es­sier­te kön­nen sich jeder Zeit per Email an umweltbeauftragte@​bistum-​passau.​de wen­den und sich unter FÖJ in Bay­ern | Frei­wil­li­ges öko­lo­gi­sches Jahr in Bay­ern über die Rah­men­be­din­gun­gen informieren. 

Am Stand zur Gemein­wohl­öko­no­mie infor­mier­ten Dr. Mela­nie Hacken­fort und Fran­zis­ka Löw, von der GWÖ Regio­nal­grup­pe Unte­rer Baye­ri­scher Wald über die Arbeit, die Zie­le und Visio­nen der Gemein­wohl­öko­no­mie Bewe­gung im All­ge­mei­nen und ganz kon­kret hier vor Ort in Pas­sau. Um einen Ein­druck zu gewin­nen, wie gemein­wohl­ori­en­tiert das eige­ne all­täg­li­che Ver­hal­ten ist, hat­ten die Besucher*innen die Mög­lich­keit den GWÖ-Selbst­test durch­zu­füh­ren. Für so manch einen war damit ein Aha-Erleb­nis ver­bun­den. Wäh­rend ein Besu­cher Bestä­ti­gung für die Mühen fand, die er im All­tag für öko­lo­gi­sche und sozia­le Gerech­tig­keit auf sich nimmt, war eine Besu­che­rin über­rascht, wie viel Spiel­raum und Ent­wick­lungs­po­ten­ti­al es noch in ihrem eige­nen Han­deln gibt. Den GWÖ Selbst-Test gibt es digi­tal unter Wer­te-Selbst-Test I Jetzt Online! — Gemein­wohl-Öko­no­mie Deutsch­land. Infor­ma­tio­nen und Kon­tak­te zur Arbeit der GWÖ Bay­ern und der GWÖ Regio­nal­grup­pe fin­den sich unter Regio­nal­ver­ein Bay­ern — Gemein­wohl-Öko­no­mie Bay­ern / DE

Gleich neben den Stän­den der Stabs­stel­le prä­sen­tier­te die KEB in Zusam­men­ar­beit mit dem katho­li­schen Bil­dungs­werk Traun­stein (KBW) den Kurs Kli­ma­freund­lich leben“. Der Kurs ermög­licht den Teil­neh­men­den auf spie­le­ri­sche Art und Wei­se, sich mit dem eige­nen CO²-Fuß­ab­druck zu beschäf­ti­gen und für das eige­ne Lebens­um­feld, Pfar­rei oder Gemein­de Ideen zu ent­wi­ckeln, wie Hand­lun­gen öko­lo­gi­scher und sozi­al­ge­rech­ter ver­än­dert wer­den kön­nen. Mög­lich­kei­ten wären z.B. eine häu­fi­ge­re Nut­zung des Fahr­rads, der Wech­sel zu einer gemein­nüt­zi­gen Bank, die Mit­glied­schaft bei einer soli­da­ri­schen Land­wirt­schaft oder der Bau einer Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge. In die­sem Kurs bekom­men Ideen Raum und Ermu­ti­gung zur kon­kre­ten Umset­zung. Inso­fern bie­tet Kli­ma­freund­lich leben“ ins­be­son­de­re für kirch­li­che Umweltauditor*innen eine spie­le­ri­sche Mög­lich­keit zur Ent­wick­lung des Umwelt­pro­gramms. Wer den Kurs in sei­ner Pfarr­ge­mein­de oder im pas­to­ra­len Team ein­mal durch­füh­ren möch­te, kann sich für wei­te­re Infos an umweltbeauftragte@​bistum-​passau.​de oder die KEB Pas­sau wen­den. Wei­te­re Infos gibt’s unter Kli­ma­freund­lich Leben — Start­sei­te — Kli­ma­freund­lich Leben. Die Durch­füh­rung des Kur­ses wird durch die KBW gefördert.

Nach dem Fes­ti­val­auf­takt auf der Dom­plat­te folg­te die Teil­nah­me an der hoch­ka­rä­tig besetz­ten Podi­ums­dis­kus­si­on zum The­ma 10 Jah­re Lau­da­to si – Zei­ten­wen­de für Theo­lo­gie, Mensch und Natur“. Für die Stabs­stel­le beson­ders erfreu­lich war die Aus­sa­ge von Dr. Ste­fan Ein­sie­del, wie wich­tig es wäre, dass die Stabs­stel­le Umwelt und GWO in den zen­tra­len Ent­schei­dungs­gre­mi­en des Bis­tums mit einer Stim­me ver­tre­ten ist. Bischof Ste­fan Oster beton­te, dass bei allem sozi­al­öko­lo­gi­schem Enga­ge­ment auch die per­sön­li­che Hal­tung und die Hin­wen­dung des Her­zen zu den Men­schen und zur Schöp­fung nicht ver­ges­sen wer­den darf. So bedarf es – und da waren sich die Podi­ums­teil­neh­mer einig – einer ehr­li­chen Begeg­nung und einem Aus­tausch auf Augen­hö­he mit den Men­schen aller sozia­ler Schich­ten, hier vor Ort glei­cher­ma­ßen wie an ande­ren Orten der Welt­kir­che. Ziel müss­te es sein, loka­les Wis­sen zu tei­len um gemein­sam Lösun­gen zu fin­den für die drän­gen­den Fra­gen unse­rer Zeit. 

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Verena
Holzbauer

Leitung Stabsstelle Umwelt und Gemeinwohlorientierung

Dr. Melanie
Hackenfort

Stabsstelle Umwelt und Gemeinwohlorientierung

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