Das glauben wir

Das große Miteinander

Redaktion am 08.12.2025

Info Icon Foto: Niederbayern TV

Beim Gottesdient zum zweiten Advent in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Ortenburg, der live von Niederbayern TV übertragen wurde, sprach Pfarrer Anton Haslberger in seiner Predigt über Johannes den Täufer.

Groß­ar­ti­ge Gestalt in Wort und Tat“: So umschrieb Pfar­rer Anton Hasl­ber­ger zu Beginn sei­ner Pre­digt den Apos­tel Johan­nes den Täu­fer, der sich auch noch aus­drü­cken kann, sodass es den Men­schen hilf­rei­che Wor­te sind, die ihnen tat­säch­lich im Leben tra­gend bei­ste­hen.“ Jesa­ja lade uns am zwei­ten Advents­sonn­tag zu einem gro­ßen Mit­ein­an­der“ ein. Zwar gebe es auch immer wie­der Streit und Unfrie­den, so Hasl­ber­ger. Wir sind aber ein­ge­la­den, dar­über hin­aus­zu­ge­hen und neu einen Schritt zur Ver­söh­nung, zum Mit­ein­an­der, zum Frie­den zu gehen (…). Auch jetzt in unse­rer Welt, die gera­de eini­ges an Ver­un­si­che­rung, an Schwe­rem, an Durch­ein­an­der zu bie­ten hat.“

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Da kommt ihm die Skulp­tur des Johan­nes vor dem UNO-Gebäu­de in New York in den Sinn, so Hasl­ber­ger, die ihn als kräf­ti­gen Mann zeigt, der das Schwert zum Pflug umschmie­det. Nicht mehr die Waf­fen gegen­ein­an­der erhe­ben, son­dern sie umschmie­den zum Frie­den. Da braucht es viel dazu.“ In die­ser Figur habe ein sowje­ti­scher Künst­ler zu Ende des zwei­ten Welt­kriegs das gro­ße Mit­ein­an­der“ ver­ewigt – ein Geschenk der Sowjet­uni­on an die UNO –, und damit auch aus­ge­drückt, dass es dafür Mut, Kraft und Anstren­gung braucht, erklär­te Hasl­ber­ger. Die­ser Ham­mer schlägt das Schwert nicht allein. Es braucht Men­schen, die anpa­cken, Mut bewei­sen und sich für Ver­söh­nung, Frie­den und Gerech­tig­keit ein­set­zen. Den Ham­mer in die Hand neh­men und sich kräf­tig ein­set­zen für die­ses Mit­ein­an­der.“ Er lud schließ­lich dazu ein, in der Gemein­schaft mit Gott selbst ein Licht in der Welt zu sein. Dahin­ein dür­fen wir vor allem auch in Gedan­ken unter­wegs blei­ben, wie wir uns dafür ein­set­zen, für Gerech­tig­keit, Frie­den und Versöhnung.“

Musi­ka­lisch wur­de der Got­tes­dienst vom Rhyth­mix-Chor des Gesang­ver­eins Neu­stift unter der Lei­tung von Rai­ner Hes­se gestal­tet, unter­stützt von Orga­nist Georg Bau­er, die gemein­sam für eine stim­mungs­vol­le Umrah­mung sorgten.

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