Bild: Barbara Schwarzmeier / KEB Stadt- und Landkreis Passau
Viele Menschen sehen Geburt und Tod als Gegensätze – Ellen Matzdorf sieht hier eher etwas Verbindendes. Sie ist Hebamme und Bestatterin - und übt beide Berufe gleichzeitig aus. Diesen außergewöhnlichen Werdegang beschreibt sie in ihrem Buch: Vom ersten bis zum letzten Atemzug. Gerade ist sie auf Lesereise im Bistum Passau. Heute (Freitag, 27.03.26) liest sie in Niederalteich.
Ellen Matzdorf ist nicht die einzige Hebamme, die Bestatterin wurde, aber wohl die Einzige in Deutschland, die beide Berufe zugleich ausübt und Menschen an beiden Schwellen des Lebens begleitet. Ellen Matzdorf arbeitete zunächst bei einem Rettungsdienst und auch in der häuslichen Pflege. Nach der Geburt ihrer Tochter wurde sie Hebamme. Ihren zweiten Beruf als Bestatterin ergriff sie, um Eltern nach dem Tod ihres Kindes beizustehen. Sie lebt und arbeitet in Oldenburg und betreibt dort mittlerweile auch ein Bestattungsunternehmen.
„Verbindendes insofern, dass wir alle geboren werden und alle sterben. Das sind die einzigen Naturereignisse im Leben aller Menschen, die wir alle gleich haben und uns alle vereint. Was dazwischen passiert, das ist das Leben.”
Die KEB im Landkreis Freyung-Grafenau e.V. und weitere Partner haben mit Ellen Matzdorf eine Lesereise im Bistum Passau veranstaltet. Nach Burghausen, Eggenfelden, Passau und Waldkirchen, ist sie heute (Freitag, 27.03.26) um 19 Uhr im St.-Ursula-Hospiz in Niederalteich zu Gast und liest aus ihrem Buch.
Hier das Radiointerview mit der Autorin:
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Bild: Ellen Matzdorf
In ihrem Buch erzählt sie von ihrem eigenen Lebensweg, ihrem persönlichen Umgang mit Herausforderungen und ihren den beruflichen Fügungen. Sie lässt Teil haben an den zutiefst persönlichen und kostbaren, mal magischen und mal schmerzhaften Momenten, in denen sie Menschen beigestanden hat. Und den vielen Möglichkeiten das Willkommen ins Leben und den Abschied vom Leben so zu gestalten, dass er den unmittelbar betroffenen Menschen entspricht und gerecht wird.
In ihrem Buch geht es „um das Leben selbst, um Anfang und Ende und um sehr viel Mut und Zuversicht und Energie dazwischen.“ Darin wird die tiefe Dankbarkeit und Zufriedenheit spürbar die entsteht, wenn sie Menschen in diesen besonderen und einmaligen Lebenssituationen beistehen, sie ermutigen, trösten, beraten und begleiten kann.
Lesung von Ellen Matzdorf - Buch: Vom ersten bis zum letzten Atemzug
- Freitag 27.03.2026
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19 Uhr - St.-Ursula-Hospiz, Niederalteich


