Foto: Josef Enzesberger
Der Franziskanerbruder wird am 13. Dezember vom Erzbischof von Luxemburg, Kardinal Jean-Claude Hollerich, im Auftrag von Papst Leo XIV. in der Kathedrale Notre-Dame seliggesprochen. Er starb 1945 im Todeszug aus Buchenwald in der Nähe von Pocking.
Was einer ist, was einer war – beim Scheiden wird es offenbar“ – so sagt Hans Carossa. Der nahende Tod ist für uns Christen eine Stunde der Wahrheit, in der sich unser Glaube bewähren muss. Eine in dieser Hinsicht besondere Bewährungsprobe ist das Martyrium. Menschen, die lieber den Tod in Kauf nehmen, als den Glauben zu verleugnen, werden auf diese Weise zu Zeugen der göttlichen Wahrheit.
Am 13. Dezember wird der Erzbischof von Luxemburg, Kardinal Jean-Claude Hollerich, im Auftrag von Papst Leo XIV. in der Kathedrale Notre-Dame in Paris fünfzig solcher Zeugen seligsprechen. Ihre Biografien sind höchst unterschiedlich, doch eines haben sie alle gemeinsam: als Franzosen wurden sie während der national-sozialistischen Herrschaft zur Zwangsarbeit nach …


