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Bistum

Hygienekonzept für Chorproben

Stefanie Hintermayr am 17.06.2020

200615 Hygienekonzept Chorproben foto5 info-icon-20px Foto: Stefanie Hintermayr

Wie Kirchenchorproben in Coronazeiten möglichst sicher gestaltet werden können, zeigt das Hygienekonzept des Allgemeinen Cäcilien-Verbands Deutschland, konkretisiert für das Bistum Passau. ACV-Präsident und Diözesanmusikdirektor Marius Schwemmer erklärt, was es hierbei zu beachten gilt.

Ein Hygie­nekon­zept für Chor­pro­ben in Coro­na­zei­ten hat der All­ge­mei­ne Cäci­li­en-Ver­band Deutsch­land (ACV) jetzt erstellt, gemein­sam mit dem Deut­schen Chor­ver­band Pue­ri Can­to­res. Kir­chen­chö­ren dient er als Leit­fa­den für Pro­ben, deren Start nach der Som­mer­pau­se erhofft war, nach der Pres­se­kon­fe­renz des Minis­ter­prä­si­den­ten am 16. Juni nun bereits wie­der ab dem 22. Juni begin­nen, unter Berück­sich­ti­gung der gel­ten­den Vor­ga­ben. Mari­us Schwem­mer, ACV-Prä­si­dent und Diö­ze­san­mu­sik­di­rek­tor in Pas­sau, erklärt in fol­gen­dem Radio­bei­trag mehr dazu:

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Das Kon­zept zu erstel­len, sei durch­aus eine Her­aus­for­de­rung gewe­sen, betont Mari­us Schwem­mer. Es ste­he nicht für sich allein, son­dern gel­te nur und aus­schließ­lich zusam­men mit den Rege­lun­gen im jewei­li­gen Bun­des­land und (Erz-)Bistum. Und die­se sind teils sehr unter­schied­lich. Waren in ande­ren Bun­des­län­dern Chor­pro­ben bereits schon wie­der erlaubt, ist das in Bay­ern nun ab dem 22. Juni der Fall. Und hier setzt das Hygie­nekon­zept an. Es soll allen Kir­chen­chö­ren in Deutsch­land eine Richt­schnur sein. Wie wich­tig die­se für die Sän­ge­rIn­nen sind, erklärt Schwem­mer: Wir mer­ken jetzt in die­ser Coro­na­zeit, wie sehr die Gemein­schaft fehlt, zusam­men­zu­kom­men und gemein­sam zu sin­gen. Hilfs­pro­gram­me wie vir­tu­el­le oder Online-Chö­re erset­zen das gemein­schaft­li­che Sin­gen ein­fach nicht.“

Der ACV hat neben der Ver­wal­tungs-Berufs­ge­nos­sen­schaft auch medi­zi­ni­sche Gut­ach­ter zura­te gezo­gen, um das Infek­ti­ons­ri­si­ko zu mini­mie­ren. So steht im Kon­zept genau beschrie­ben, wie Chor­lei­ter eine Pro­be größt­mög­lich sicher gestal­ten kön­nen. Abstands­re­ge­lung, Pro­ben­dau­er, Umgang mit Instru­men­ten und Noten und Hygie­ne­emp­feh­lun­gen sind ein­zel­ne Ele­men­te. Mit­te Juni gilt im Bis­tum Pas­sau Fol­gen­des: ein Min­dest­ab­stand von aktu­ell 2 Meter um den Sän­ger her­um, Durch­lüf­ten des Pro­ben­raums jede hal­be Stun­de für ca. 10 Minu­ten, Instru­men­ten- und Noten­des­in­fek­ti­on mit ent­spre­chen­den Desinfektionsmitteln.

Im Bis­tum Pas­sau kön­nen die Chor­lei­ter mit dem Hygie­nekon­zept arbei­ten, das nach der Erlaub­nis von Chor­ge­sang im Bereich der Lai­en­mu­sik“ nun für das Bis­tum Pas­sau kon­kre­ti­siert wor­den ist. Das Kon­zept gilt für alle kirch­li­chen Chö­re, unab­hän­gig von Alters­struk­tur und Grö­ße. Soll­te sich bei den staat­li­chen Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen oder musik­me­di­zi­ni­schen Risi­ko­be­wer­tun­gen etwas ändern, wird dies umge­hend in das Kon­zept auf­ge­nom­men und die­ses ent­spre­chend aktua­li­siert. Damit wer­den wir ein stets aktu­el­les Hygie­nekon­zept gewährleisten.“

Das Hygie­nekon­zept des ACV hat das Refe­rat Kir­chen­mu­sik für das Bis­tum Pas­sau (für Chö­re und Blä­ser­grup­pen) kon­kre­ti­siert und hier zum Down­load bereitgestellt:

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