Am Dienstag, dem 24. Februar 2026, findet in der Lobpreiskirche Passau (Steinbachstraße 69) um 19:00 Uhr ein besonderes Friedensgebet statt. Der Abend steht im Zeichen der religiösen und weltanschaulichen Vielfalt in der Region und erinnert gleichzeitig an den vierjährigen Jahrestag des Ukraine-Krieges. Veranstalter sind das Referat für Weltanschauungsfragen der Diözese Passau, der Runder Tisch der Religionen und Weltanschauungen sowie die Lobpreiskirche der Diözese Passau.
In einer Zeit, in der Konflikte und Unsicherheiten unser aller Leben prägen, setzen wir ein sichtbares Zeichen für den Frieden und das gegenseitige Verständnis zwischen den verschiedenen Religionen und Weltanschauungen. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen und Gemeinschaften werden gemeinsam für den Frieden beten und ihre Hoffnung zum Ausdruck bringen.
Neben der Katholischen und Evangelischen Kirche werden auch Vertreter aus dem Islam, Hare Krishna, Sikh, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und anderer christlichen Gemeinschaften Gebete oder Gedanken zum Frieden sprechen.
Das Friedensgebet ist eine gemeinsame Initiative, um ein deutliches Zeichen der Hoffnung, des Zusammenlebens und des Friedens zu setzen. Es bietet Raum für Gebet, Besinnung und den Austausch zwischen den verschiedenen Glaubensgemeinschaften. Die musikalische Gestaltung übernimmt die „Peace Project Band“ unter der Leitung von Martin Göth.
Die Veranstaltung richtet sich an alle Menschen, unabhängig von religiösen Zugehörigkeiten, und bietet Raum für stille Momente, gemeinsame Gebetsimpulse und den Austausch über Perspektiven auf Frieden in der heutigen Gesellschaft. Ziel ist es, ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen und Mut zu machen, sich aktiv für friedliches Miteinander einzusetzen – in der Region und darüber hinaus.
Für Rückfragen steht das Referat für Weltanschauungsfragen der Diözese Passau gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und einen gemeinsamen Abend des Gebets und der Versöhnung.
Text: Doris Zauner



