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Bistum

Der Papstmaler im Interview

Wolfgang-Christian Bayer am 04.06.2021

210326 Ausstellung Papstgeburtshaus Triegel 2 info-icon-20px Foto: Bayer / pbp
Dr. Franz Haringer, theologischer Leiter der Stiftung Geburtshaus Benedikt XVI. zusammen mit dem Künstler Michael Triegel.

Am Sonntag den 6. Juni, um 11 Uhr findet ein öffentliches Gespräch mit dem international bekannten Künstler Michael Triegel im Papstgeburtshaus in Marktl am Inn statt. Wir konnten ihm vorab schon ein paar Fragen zu seinem Portrait von Papst Benedikt XVI. und anderen Themen stellen.

In sei­ner Kunst ver­bin­det Micha­le Trie­gel vir­tu­os sei­nen his­to­ri­schen und sym­bol­träch­ti­gen Stil mit moderns­ten, künst­le­ri­schen Aus­drucks­mit­teln und tech­ni­schen Her­stel­lungs­ver­fah­ren. Im Gespräch reflek­tiert er über sei­ne denk­wür­di­ge, ers­te Begeg­nung mit Papst Bene­dikt XVI. sowie den bei­den alles über­strah­len­den The­men Tod und Schön­heit in sei­nen Werken. 

Ich habe immer die­se Sehn­sucht gespürt und die­se Zwei­fel, Hoff­nun­gen und Ängs­te in mei­ner Kunst thematisiert.”

Künstler Michael Triegel
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Das Papstgeburtshaus zeigt noch bis zum 4. Oktober 2021 die Sonderausstellung „Dein Angesicht will ich suchen“

Gene­ral­vi­kar Josef Ede­rer beein­druck­ten unter ande­rem genau die­se Wer­ke von Micha­el Trie­gel, die ihn sti­lis­tisch sehr stark an einen Toten­tanz erin­nern wür­den und wo die Ver­gäng­lich­keit sehr stark zum Aus­druck käme. Das passt natür­lich sehr gut in unse­re heu­ti­ge Zeit, in der auf­grund der Coro­na-Pan­de­mie ganz vie­le Men­schen angst­voll an die eige­ne Sterb­lich­keit den­ken, da der plötz­li­che, unvor­her­seh­ba­re Tod nun viel gegen­wär­ti­ger ist als vor der Pandemie.“

Man spürt bei den Wer­ken des Künst­lers sehr stark, dass er selbst ein Suchen­der ist, vor allem weil durch sei­ne Her­kunft anfangs kein Glau­be da war.”

Generalvikar Josef Ederer

Dar­über hin­aus zeigt die Son­der­aus­stel­lung als zen­tra­les Ele­ment das berühm­te Gemäl­de des deut­schen Paps­tes eme­ri­tus, das vom Insti­tut Papst Bene­dikt XVI. in Regens­burg für die Aus­stel­lung zur Ver­fü­gung gestellt wur­de. Dr. Harin­ger beton­te in sei­ner Begrü­ßungs­re­de, die Bedeu­tung des Por­traits. Es ist das Bild­nis eines Gott­su­chers, der trotz der Bür­de und Last sei­ner hohen Ämter immer auch ein Mensch, ein Gott­su­cher, ein Fra­gen­der gewe­sen ist und der sei­ne Suche nach dem Ange­sicht Got­tes immer auch den Men­schen ver­mit­teln wollte.“

Der Titel der Aus­stel­lung sei aber auch auf­grund der Vita des Künst­lers so bedeut­sam, da die­ser eben selbst auch ein Suchen­der sei, der durch die künst­le­ri­sche Beschäf­ti­gung mit christ­li­chen Moti­ven selbst den Weg zum Glau­ben gefun­den habe, so Franz Harin­ger. Und der sich inten­siv in die Schrif­ten Joseph Ratz­in­gers ver­tief­te, um gera­de auch den Men­schen por­trai­tie­ren zu kön­nen. Der Künst­ler Micha­el Trie­gel der sich selbst als Spät­be­ru­fe­ner bezeich­net, emp­fing in der Oster­nacht 2014 von Bischof Hei­ner Koch, in der Dresd­ner Hof­kir­che, das Sakra­ment der Taufe.

Bit­te beach­ten Sie zu den Ver­an­stal­tun­gen auch die aktu­el­len Hin­wei­se auf der Web­sei­te
www​.papst​haus​.eu sowie in der Tagespresse.