Bistum

...hinter den Kulissen!

Redaktion am 10.04.2026

Info Icon BIld: Thomas König
Wallfahren ist auch hier Familiensache - Familie Hain aus Obernzell fiebert schon der diesjährigen Jugendfusswallfahrt entgegen. (im Bild mit dem Plakat 2026 der Jugendfusswallfahrt: v.l. Tobias, Simone, Maria, Doris).

80 Jahre Jugendfusswallfahrt - von 16. bis 18. April geht es wieder nach Altötting. Im Countdown zur Jubiläumswallfahrt, blicken wir hier immer wieder hinter die Kulissen… 

Von 16. bis 18. April fin­det die 80. Jugend­fuss­wall­fahrt im Bis­tum Pas­sau statt. Tau­sen­de sind dann wie­der auf 5 Rou­ten nach Alt­öt­ting unter­wegs — zu Fuß natür­lich. Mit­da­bei ist dann auch Fami­lie Hain aus Obern­zell. Vater Tobi­as ist Kreuz­trä­ger, er geht immer in der Zug­spit­ze mit – und da sind dann auch die bei­den Töch­ter mit am Start – Maria 11 Jah­re und Simo­ne 14 Jah­re jung. Mama Doris, war frü­her auch immer auf der Jugend­fuß­wall­fahrt dabei, jetzt ist sie teils Fahr­dienst, dass die Fami­lie dann auch wie­der gut nach Obern­zell nach Hau­se kommt, nach der lan­gen Weg­stre­cke. Sie sel­ber ist dann immer bei der Holz­kir­che­ner Ker­zen­wall­fahrt zum Bogen­berg mit dabei.

Wir haben uns mit Vater Tobi­as und sei­nen Mädels über die Jugend­fuss­wall­fahrt unterhalten…in unse­rem Blick hin­ter die Kulis­sen der Jubiläums-Jugendfusswallfahrt:

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Ohne die Ver­wen­dung von Coo­kies kann die­ser Bei­trag nicht ange­zeigt wer­den. Coo­kies sind klei­ne Datei­en, die von Ihrem Web­brow­ser gespei­chert wer­den, um Ihnen ein opti­ma­les Erleb­nis auf die­ser Web­site zu bieten.
Die Wallfahrtskreuze von Familie Hain. Schön aufgereiht an einer Vorhangstange im Esszimmerbereich. Dieses Jahr kommt wieder eins dazu. Ein besonderes Kreuz hat Vater Tobias sogar selbst geschnitzt, als wegen der Corona-Pandemie die Wallfahrt nur im engsten Familienkreis möglich war.

„Super-Trucker, Super-Trucker, HEY! HEY! HEY!“

…hin­ter den Kulis­sen — die Trans­port­teams: Die Wall­fah­re­rin­nen und Wall­fah­rer tra­gen ihre Anlie­gen und Bit­ten nach Alt­öt­ting – und wir ihr Gepäck. Das soge­nann­te Tru­cker-Team der Rou­te Pas­sau (ganz offi­zi­ell auch als Arbeits­stab Gepäck­trans­port bekannt) berei­tet sich auch in die­sem Jubi­lä­ums­jahr wie­der auf die Jugend­fuss­wall­fahrt vor. Denn auch der Gepäck­trans­port will gut orga­ni­siert wer­den. Wech­sel­klei­dung, zusätz­li­che Ver­pfle­gung oder ein Paar Ersatz­schu­he müs­sen die Wallfahrer*innen selbst­ver­ständ­lich nicht im schwe­ren Ruck­sack auf dem Rücken mit­schlep­pen. An den Frei­tags­stand­or­ten in Pas­sau, Pocking und Mal­ching sowie an den Sams­tags­stand­or­ten in Ering, Stamm­ham und Alt­öt­ting ste­hen wir bereit, um die Gepäck­stü­cke und Taschen in unse­re Fahr­zeu­ge ein- und wie­der auszuladen. 

Das Beson­de­re (oder viel­leicht auch der Vor­teil?) für uns: die Stre­cke, wofür der Wall­fahrts­zug meh­re­re Stun­den und den Ein­satz so eini­ger Bein­mus­keln braucht, fah­ren wir auf nur weni­ge Minu­ten mit unse­ren Trans­por­tern fast ganz ohne Anstren­gung. Eine Tat­sa­che, die es wohl für den ein oder ande­ren ganz char­mant macht, als Helfer*in beim Tru­cker-Team dabei zu sein. Die Bezeich­nung Trucker“-Team aller­dings stammt noch aus Zei­ten, als tat­säch­lich noch mit grö­ße­rem Gefährt han­tiert wur­de und tat­säch­lich ein LKW-Füh­rer­schein von Nöten war. Doch die Zei­ten ändern sich – es über­nach­ten nicht mehr gar so vie­le Wallfahrer*innen in den ange­bo­te­nen Quar­tie­ren wie noch einst vor ein paar Jah­ren und auch die Mög­lich­keit, irgend­wo einen 7,5‑Tonner zu erschwing­li­chen Prei­sen zu mie­ten grenzt an eine ech­te Her­aus­for­de­rung. So haben wir vor weni­gen Jah­ren den Schritt gewagt und sind auf etwas hand­li­che­re Sprin­ter umge­stie­gen – was den Spaß an der Arbeit für die Helfer*innen in kei­nem Fall gemin­dert hat. Eher im Gegen­teil: es ist eine Schau, unse­re jun­gen und jung geblie­be­nen Ehren­amt­li­chen dabei zu beob­ach­ten, wie sou­ve­rän sie die Ver­ant­wor­tung für ihren Sprin­ter“ und die ihnen über­tra­ge­nen Auf­ga­ben übernehmen.

Die Sor­ge und der Trans­port des Gepäcks ist selbst­re­dend die Kern­auf­ga­be unse­res Arbeits­stabs. Doch es ist wahr­lich nicht die ein­zi­ge. Über die gesam­ten Wall­fahrts­ta­ge, die wir den Wall­fahrts­zug von Pas­sau bis Alt­öt­ting beglei­ten, zäh­len noch vie­le wei­te­re Erle­di­gun­gen zu unse­ren Auf­ga­ben. Dazu gehö­ren unter ande­rem noch ein sau­be­res Müll­ma­nage­ment, also das Auf­stel­len von Müll­ei­mern und die Sor­ge dafür, dass kei­ne lee­ren Fla­schen, Ver­pa­ckun­gen von Müs­li­rie­geln oder Bana­nen­scha­len an den Pau­sen­or­ten lose zurück­blei­ben. Oder der Jubel und der Applaus für die Wallfahrer*innen beim Ein­zug an den Pau­sen­or­ten, der min­des­tens so lan­ge anhält, bis unse­re Arme vom vie­len Klat­schen schmer­zen. Oder die Bereit­stel­lung von tech­ni­schem Equip­ment für die Sta­ti­os, damit die beglei­ten­den Seelsorger*innen und die Musiker*innen nicht die Impul­se und Lie­der a cap­pel­la in die Men­ge rufen müs­sen. Oder auch das Aus­hän­gen von Beschil­de­run­gen zu den Toi­let­ten, zum Gepäck oder zu den Begleit­bus­sen, damit sich nie­mand ver­irrt. Und und und. 

Ihr seht: die Auf­ga­ben des Tru­cker-Teams sind viel­fäl­tig, genau­so wie die 15 Köp­fe, die in die­sem Jahr dahin­ter­ste­cken. Ehren­amt­li­che aus den Kreis­teams des BDKJ, lang­jäh­ri­ge Gruppenleiter*innen des Jugend­bü­ros, gute Freun­de vom Stadt­ju­gend­ring: sie alle sind ganz selbst­ver­ständ­lich wie­der mit dabei. Und das schö­ne: die Freu­de an der Wall­fahrt und die Gemein­schaft im Team ist so ein­zig­ar­tig wie kein ande­res Event. 

Jugendfußwallfahrt: Familiensache

Unter den Wall­fah­rer-Mas­sen sind auch die­ses Jahr wie­der drei, die wir Ihnen heu­te näher vor­stel­len wol­len. Die Unter­hu­bers” aus Tann. Für den Vater und die bei­den Söh­ne ist die Jugend­fuss­wall­fahrt Fami­li­en­sa­che“. Über ihre Beweg­grün­de, die schöns­ten Erleb­nis­se und die Fas­zi­na­ti­on Jugend­fuss­wall­fahrt” haben wir mit ihnen gesprochen:

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Die Kreuze zur Jugendfusswallfahrt sind im Domladen erhältlich:

Die Vor­be­rei­tun­gen für die Jubi­lä­ums­wall­fahrt lau­fen seit Herbst 2025 auf Hoch­tou­ren, die Wall­fahrts­lei­tung und ihre Teams arbei­ten inten­siv am Ablauf, der geist­li­chen Gestal­tung und an den vie­len orga­ni­sa­to­ri­schen Details, die eine sol­che Groß­ver­an­stal­tung erfor­dert. Beim Lei­tungs­tref­fen Ende Febru­ar wur­den wich­ti­ge Details geklärt, außer­dem gab es ers­te Exem­pla­re der dies­jäh­ri­gen Wall­fahrts­kreu­ze zu sehen.

Natür­lich sind wir da sehr stolz drauf. Das ist in die­sen acht­zig Jah­ren zu einer gene­ra­tio­nen­über­grei­fen­den Wall­fahrt gewachsen.”

Hubertus Kerscher, Jugendpfarrer im Bistum Passau

Interview zum Leitungstreffen in Passau:

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Orga­ni­siert wird die Jugend­fuß­wall­fahrt wie gewohnt vom BDKJ der Diö­ze­se Pas­sau und dem Bischöf­li­chen Jugend­amt in enger Zusam­men­ar­beit mit den katho­li­schen Jugend­ver­bän­den und den kirch­li­chen Jugend­bü­ros. Hier sind eini­ge der vie­len Ver­ant­wort­li­chen und Hel­fer im Hin­ter­grund, die die Jugend­fuß­wall­fahrt seit Jah­ren zum Erfolg und unver­gess­li­chen Erleb­nis für vie­le Wall­fah­re­rin­nen und Wall­fah­rer machen.

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Was macht die Jugend­fuss­wall­fahrt im Bis­tum Pas­sau aus? War­um ist sie ein beson­de­res Erleb­nis für die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer? Was sind die Her­aus­for­de­run­gen auch für die Ver­ant­wort­li­chen im Hin­ter­grund? Und was bleibt von einer Jugend­fuss­wall­fahrt für immer in Erin­ne­rung? Hier eini­ge Stimmen:

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80 Jah­re — Alle Infor­ma­tio­nen rund um die Jubi­lä­ums-Jugend­fuss­wall­fahrt im Bis­tum Pas­sau, von 16. bis 18. April, fin­den Sie hier:

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