BIld: Thomas König
80 Jahre Jugendfusswallfahrt - von 16. bis 18. April geht es wieder nach Altötting. Im Countdown zur Jubiläumswallfahrt, blicken wir hier immer wieder hinter die Kulissen…
Von 16. bis 18. April findet die 80. Jugendfusswallfahrt im Bistum Passau statt. Tausende sind dann wieder auf 5 Routen nach Altötting unterwegs — zu Fuß natürlich. Mitdabei ist dann auch Familie Hain aus Obernzell. Vater Tobias ist Kreuzträger, er geht immer in der Zugspitze mit – und da sind dann auch die beiden Töchter mit am Start – Maria 11 Jahre und Simone 14 Jahre jung. Mama Doris, war früher auch immer auf der Jugendfußwallfahrt dabei, jetzt ist sie teils Fahrdienst, dass die Familie dann auch wieder gut nach Obernzell nach Hause kommt, nach der langen Wegstrecke. Sie selber ist dann immer bei der Holzkirchener Kerzenwallfahrt zum Bogenberg mit dabei.
Wir haben uns mit Vater Tobias und seinen Mädels über die Jugendfusswallfahrt unterhalten…in unserem Blick hinter die Kulissen der Jubiläums-Jugendfusswallfahrt:
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
„Super-Trucker, Super-Trucker, HEY! HEY! HEY!“
…hinter den Kulissen — die Transportteams: Die Wallfahrerinnen und Wallfahrer tragen ihre Anliegen und Bitten nach Altötting – und wir ihr Gepäck. Das sogenannte Trucker-Team der Route Passau (ganz offiziell auch als Arbeitsstab Gepäcktransport bekannt) bereitet sich auch in diesem Jubiläumsjahr wieder auf die Jugendfusswallfahrt vor. Denn auch der Gepäcktransport will gut organisiert werden. Wechselkleidung, zusätzliche Verpflegung oder ein Paar Ersatzschuhe müssen die Wallfahrer*innen selbstverständlich nicht im schweren Rucksack auf dem Rücken mitschleppen. An den Freitagsstandorten in Passau, Pocking und Malching sowie an den Samstagsstandorten in Ering, Stammham und Altötting stehen wir bereit, um die Gepäckstücke und Taschen in unsere Fahrzeuge ein- und wieder auszuladen.
Das Besondere (oder vielleicht auch der Vorteil?) für uns: die Strecke, wofür der Wallfahrtszug mehrere Stunden und den Einsatz so einiger Beinmuskeln braucht, fahren wir auf nur wenige Minuten mit unseren Transportern fast ganz ohne Anstrengung. Eine Tatsache, die es wohl für den ein oder anderen ganz charmant macht, als Helfer*in beim Trucker-Team dabei zu sein. Die Bezeichnung „Trucker“-Team allerdings stammt noch aus Zeiten, als tatsächlich noch mit größerem Gefährt hantiert wurde und tatsächlich ein LKW-Führerschein von Nöten war. Doch die Zeiten ändern sich – es übernachten nicht mehr gar so viele Wallfahrer*innen in den angebotenen Quartieren wie noch einst vor ein paar Jahren und auch die Möglichkeit, irgendwo einen 7,5‑Tonner zu erschwinglichen Preisen zu mieten grenzt an eine echte Herausforderung. So haben wir vor wenigen Jahren den Schritt gewagt und sind auf etwas handlichere Sprinter umgestiegen – was den Spaß an der Arbeit für die Helfer*innen in keinem Fall gemindert hat. Eher im Gegenteil: es ist eine Schau, unsere jungen und jung gebliebenen Ehrenamtlichen dabei zu beobachten, wie souverän sie die Verantwortung für „ihren Sprinter“ und die ihnen übertragenen Aufgaben übernehmen.
Die Sorge und der Transport des Gepäcks ist selbstredend die Kernaufgabe unseres Arbeitsstabs. Doch es ist wahrlich nicht die einzige. Über die gesamten Wallfahrtstage, die wir den Wallfahrtszug von Passau bis Altötting begleiten, zählen noch viele weitere Erledigungen zu unseren Aufgaben. Dazu gehören unter anderem noch ein sauberes Müllmanagement, also das Aufstellen von Mülleimern und die Sorge dafür, dass keine leeren Flaschen, Verpackungen von Müsliriegeln oder Bananenschalen an den Pausenorten lose zurückbleiben. Oder der Jubel und der Applaus für die Wallfahrer*innen beim Einzug an den Pausenorten, der mindestens so lange anhält, bis unsere Arme vom vielen Klatschen schmerzen. Oder die Bereitstellung von technischem Equipment für die Statios, damit die begleitenden Seelsorger*innen und die Musiker*innen nicht die Impulse und Lieder a cappella in die Menge rufen müssen. Oder auch das Aushängen von Beschilderungen zu den Toiletten, zum Gepäck oder zu den Begleitbussen, damit sich niemand verirrt. Und und und.
Ihr seht: die Aufgaben des Trucker-Teams sind vielfältig, genauso wie die 15 Köpfe, die in diesem Jahr dahinterstecken. Ehrenamtliche aus den Kreisteams des BDKJ, langjährige Gruppenleiter*innen des Jugendbüros, gute Freunde vom Stadtjugendring: sie alle sind ganz selbstverständlich wieder mit dabei. Und das schöne: die Freude an der Wallfahrt und die Gemeinschaft im Team ist so einzigartig wie kein anderes Event.
Jugendfußwallfahrt: Familiensache
Unter den Wallfahrer-Massen sind auch dieses Jahr wieder drei, die wir Ihnen heute näher vorstellen wollen. Die “Unterhubers” aus Tann. Für den Vater und die beiden Söhne ist die Jugendfusswallfahrt „Familiensache“. Über ihre Beweggründe, die schönsten Erlebnisse und die Faszination “Jugendfusswallfahrt” haben wir mit ihnen gesprochen:
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
Bild: Thomas König
Die Kreuze zur Jugendfusswallfahrt sind im Domladen erhältlich:
Die Vorbereitungen für die Jubiläumswallfahrt laufen seit Herbst 2025 auf Hochtouren, die Wallfahrtsleitung und ihre Teams arbeiten intensiv am Ablauf, der geistlichen Gestaltung und an den vielen organisatorischen Details, die eine solche Großveranstaltung erfordert. Beim Leitungstreffen Ende Februar wurden wichtige Details geklärt, außerdem gab es erste Exemplare der diesjährigen Wallfahrtskreuze zu sehen.
„Natürlich sind wir da sehr stolz drauf. Das ist in diesen achtzig Jahren zu einer generationenübergreifenden Wallfahrt gewachsen.”
Interview zum Leitungstreffen in Passau:
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
Organisiert wird die Jugendfußwallfahrt wie gewohnt vom BDKJ der Diözese Passau und dem Bischöflichen Jugendamt in enger Zusammenarbeit mit den katholischen Jugendverbänden und den kirchlichen Jugendbüros. Hier sind einige der vielen Verantwortlichen und Helfer im Hintergrund, die die Jugendfußwallfahrt seit Jahren zum Erfolg und unvergesslichen Erlebnis für viele Wallfahrerinnen und Wallfahrer machen.
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
Was macht die Jugendfusswallfahrt im Bistum Passau aus? Warum ist sie ein besonderes Erlebnis für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer? Was sind die Herausforderungen auch für die Verantwortlichen im Hintergrund? Und was bleibt von einer Jugendfusswallfahrt für immer in Erinnerung? Hier einige Stimmen:
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
80 Jahre — Alle Informationen rund um die Jubiläums-Jugendfusswallfahrt im Bistum Passau, von 16. bis 18. April, finden Sie hier:



