Im Wortgottesdienst am Karfreitag stellte Bischof Stefan den Gläubigen dann die entscheidende Frage: „Welche Wahrheit lehrt uns der Gekreuzigte?“ und betrachtete dabei das Gespräch zwischen Pilatus und Jesus über die Wahrheit. Die Wahrheit, die uns Gott geschenkt habe, „die da bleibt, wenn uns auch der Boden unter den Füßen weggezogen wird“, so Bischof Oster. Jesus habe sich jeden Stand und jede Würde nehmen, sich foltern und kreuzigen lassen, weil er die Wahrheit gekannt habe und „weil er im vollen Vertrauen gelebt hat, dass der Vater ihn nicht fallen lässt“.
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Der Bischof erinnerte auch an die Fußwaschung vom Gründonnerstag. Diese zeige den Dienst der Liebe und der Demut. Indirekt erklärte er, die Jünger seien zwar schon mit Jesus unterwegs gewesen und hätten seine Botschaft gekannt, doch sie müssten lernen, selbst in dieser Wahrheit zu stehen und zu gehen. Genau darin liege die große Herausforderung des Glaubens.
„Wenn die Welt um uns zu kollabieren droht, wenn die Katastrophen des Lebens auf uns zukommen, dann sagte uns der Gekreuzigte: Der Vater ist bei dir, ich bin bei dir.”
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Jesus sei vorausgegangen, so Bischof Oster: „Wir preisen dich, Herr Jesus Christus, für dein heiliges Leiden, denn dadurch hast du die Welt erlöst.“ Nach dem Wortgottesdienst enthüllte Bischof Stefan das Kreuz vor dem Altar und verehrte es zusammen mit allen anwesenden Priestern, Messdienern und Gläubigen. Die Karfreitagsliturgie wurde vom Vokalensemble CAPPELLA CATHEDRALIS unter der Leitung von Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger gestaltet.
„Er ist uns vorausgegangen. Wir preisen dich, Herr Jesus Christus, für dein heiliges Leiden, denn dadurch hast du die Welt erlöst. Amen”



