Bistumsblatt

Abwarten und Tee trinken

Redaktion am 18.02.2026

Info Icon Foto: Roswitha Dorfner

Seit Anfang des Jahres lebt Bruder Michael Wies im Altöttinger Kloster St. Konrad. Der junge Kapuziner bringt eine eindrucksvolle Bilanz aus Frankfurt mit. Innere Ruhe findet er im Glaubensleben – und mit einem ganz besonderen Hobby.

Bru­der Micha­el Wies redet schnell, denkt schnell und han­delt schnell. Und er weiß es. ​„Ich bin Frank­fur­ter Tem­po gewohnt“, erklärt Br. Micha­el mit Ver­weis auf die ver­gan­ge­nen elf Jah­re mit­ten in der hes­si­schen Groß­stadt, wo das Kapu­zi­ner­klos­ter Lieb­frau­en liegt. Im Juni­o­rat, als Aus­zu­bil­den­der sei­nes Ordens hat­te er 2014 begon­nen und zum Schluss die Ver­ant­wor­tung als Lei­ter des Klos­ters selbst, der Obdach­lo­sen-Ein­rich­tung Fran­zis­kus­treff samt der gleich­na­mi­gen Stif­tung getra­gen. Br. Micha­el hat viel bewegt in der schnell­le­bi­gen Finanzmetropole.

Doch nun wird sich der jun­ge Kapu­zi­ner (43) ein wenig umge­wöh­nen müs­sen. Seit Anfang des Jah­res ver­stärkt er die Gemein­schaft im Alt­öt­tin­ger St. Kon­rad-Klos­ter – und hat schnell gemerkt, dass …

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