Foto: KDFB
Ein paar Minuten echter Zuwendung können Freude und Wertschätzung in das Leben von Einsamkeit betroffener Seniorinnen und Senioren bringen. Genau dieses Geschenk machen die Besuchsdienstleistenden im Seniorenund Pflegeheim. Träger des Besuchsdienstes ist der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in der Diözese Passau, unterstützt von der Evangelischen Frauenarbeit im Dekanat Passau. Kürzlich wurde ein neuer Jahrgang für das besondere Ehrenamt qualifiziert.
Sieben Frauen nahmen erfolgreich an einem Ausbildungskurs teil, der sie befähigt, den Besuchsdienst kompetent und einfühlsam auszuüben. Die Themen Kommunikation, Alt sein in unserer Gesellschaft, Sinn- und Glaubensfragen, gelingende Begleitung sowie die Rolle und Aufgabe des Besuchsdienstes wurden an drei Samstagen intensiv behandelt. Dabei zeigte sich, dass die Teilnehmerinnen im Rahmen der Qualifizierung nicht nur viel für ihre künftige Aufgaben lernten, sondern die Inhalte auch auf ihr eigenes Leben übertragen können.
Über die Bereitschaft der Frauen, für ältere Menschen in Senioren- und Pflegeheimen da sein zu wollen, ihnen ihre Zeit, Aufmerksamkeit und menschliche Nähe anzubieten, freute sich Besuchsdienstleiterin Regina Vogl sehr. Sie koordiniert für den KDFB-Diözesanverband den Besuchsdienst. Grund zur Freude bietet darüber hinaus die Tatsache, dass das Team der Besuchsdienstleistenden erneut erweitert werden konnte. Denn der Bedarf ist hoch: In den Heimen gebe es sehr viele Menschen, die kaum Besuch bekommen und sehr alleine sind. Vor diesem Hintergrund schließen die Besuchsdienstleistenden mit ihrer Anteilnahme eine große Lücke. Davon zeigte sich auch Waltraud Lerchl, die als VSB-Diözesanvorsitzende die Glückwünsche des KDFB-Diözesanverbandes überbrachte, überzeugt. Sie dankte den frisch gebackenen Besuchsdienstleistenden im Namen des Frauenbundes für ihr Engagement und wünschte ihnen viel Freude an der Ausübung dieses sinnerfüllten Ehrenamts.
Text: KDFB


