Foto: Armin Berger
Es ist wieder einmal ein großes Konzert, zu dem am Sonntag, 27. September, um 19 Uhr in die Pfarr- und Wallfahrtskirche eingeladen wird. Das Chiemgauer Blockflötenensemble „Flautus et cantus“, sowie der Projektchor „Cantores ad Piceas“ aus Feichten laden zu Musik aus Renaissance und Frühbarock ein.
Claudia Judex, die die Gesamtleitung des Abends übernimmt ist Fachlehrerin für Musik an der Realschule Trostberg, Kirchenmusikerin und Organistin und gründete vor über zehn Jahren das Chiemgauer Blockflötenensemble, damals mit anderem Namen. Ihr großes Anliegen ist es, die vielfältige, aber viel zu selten gespielte Blockflötenliteratur unters Volk zu bringen. Besonders mit monatlich stattfindenden Blockflötentagen auf der Fraueninsel sorgt sie dafür, dass diesem oftmals zu Unrecht geschmähten Instrument mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung geschenkt wird.
Denken die meisten bei dem Begriff Blockflöte nur an die Sopranflöte, die den Kindern häufig als Anfangsinstrument gereicht wird, so reicht die Palette der Blockflötenfamilie vom Garklein über die Piccoloflöte, Sopran‑, Alt‑, Tenor- und Bassflöte bis zum Großbass und Subbass, der bis zu Meter lang ist. Dabei wechseln sich die Stimmungen immer im Wechsel zwischen C- und F‑Dur Tonart ab.
Das Chiemgauer Blockflötenensemble kann, seit es auf neun Mitwirkende, mit Ines Bornheim-Moch, Ulrike Brunnlechner, Jutta Claar, Eva-Maria Dauhrer, Monika Heigerhauser, Gunhild Heun, Claudia Judex, Eva Müller und Brigitte Pürner. angewachsen ist, alle diese Flöten zum Einsatz bringen. Oft verdoppelt man die Stimmen jeweils mit einer Flöte der tieferen Stimmlage. So spielt die etwa die Tenorflöte die Stimme der Sopranflöte mit oder die Bassflöte die Altstimme. Daraus entsteht, je nach Literatur, manchmal ein orgelartiger Gesamtklang. Dazu merkt Ulrike Brunnlechner, Mitglied im Ensemble an, dass eine Orgel auch nur aus verschiedenen Flöten und Pfeifen besteht.
Foto: Christine Limmer
“In der Renaissance und im Frühbarock waren die Flöten sehr beliebt, so dass es aus dieser Zeit relativ viel Notenmaterial gibt, für vier oder acht Stimmen geschrieben ist”, so Claudia Judex, die weiter informiert: „Das war der Anreiz für unser Konzert, einmal die relativ selten aufgeführten Stücke so bekannter Komponisten wie Orlando di Lasso, Tomaso Albinoni, John Dowland oder auch Raphaella Aleotti zu interpretieren.“ Einige der Werke sind auch zusätzlich für Basso continuo geschrieben wobei den Orgel- und Cembalopart übernimmt Claudia Judex übernimmt.
Mit dabei ist auch der Projektchor, der sich aus Mitgliedern des Kirchenchores unter der Leitung von Teresa Zenz zusammengefunden hat. Sie singen Stücke von Johann Sebastian Bach und ergänzen damit die Stimmung und den Abend.
Text: Christine Limmer
Karten gibt es über das Pfarrbüro in Feichten
- Tel.:
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08623/525 - auch per Anrufbeantworter
- E-Mail:
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pfarramt.feichten@bistum-passau.de
- vor Ort:
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Abendkasse
- Freier Eintritt:
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Kinder bis 12 Jahre
- Ermäßigungen:
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Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderungen

