Bistum

Gesegnete Zeichen des Glaubens

BAY am 15.05.2026

Info Icon Foto: Bayer / pbp

Heute Mittag wurden die neu vergoldeten Kreuze und Turmkugeln der Wallfahrtskirche Mariahilf feierlich von Domdekan Dr. Hans Bauernfeind gesegnet. Die beiden Kreuze mit den Strahlenkränzen und den Monogrammen „IHS“ und „Maria“ sowie die zwei Turmkugeln bilden somit künftig wieder ein weithin sichtbares Zeichen des Glaubens über der Dreiflüssestadt.

Für Seel­sor­ge­amts­lei­ter Hans Bau­ern­feind ist die Wall­fahrts­kir­che etwas ganz Beson­de­res: Seit Jahr­hun­der­ten übe Maria­hilf auf die Men­schen, die nach Pas­sau kom­men, eine beson­de­re Anzie­hungs­kraft aus. Die Kir­che lade ein, den Weg hin­auf­zu­ge­hen, inne­zu­hal­ten und zu beten. Die geseg­ne­ten Kreu­ze sei­en daher nicht nur ein Schmuck der Kir­che, son­dern sol­len zum Segen wer­den für alle Besu­cher und für ganz Passau“.

In cruce salus, in cruce vita, in cruce spes.”

Thomas von Kempen

In sei­ner Anspra­che erin­ner­te Bau­ern­feind an die zen­tra­le Bedeu­tung des Kreu­zes für den christ­li­chen Glau­ben: Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung.“

Auch der Pri­or des Klos­ters und Wall­fahrts­rek­tor Pater Jakob sprach von einem geschichts­träch­ti­gen Moment. Wir sind heu­te Zeu­gen eines his­to­ri­schen Augen­blicks: Die Wall­fahrts­kir­che erhält ihre geseg­ne­ten Kreu­ze zurück, die weit über die Stadt Pas­sau hin­aus sicht­bar sind“. 

Ergänzt wer­den die bei­den Kreu­ze durch die ebend­falls neu ver­gol­de­ten Turm­ku­geln. In jede Kugel wur­de eine Zeit­kap­sel ein­ge­legt. Dar­in wur­den zahl­rei­che Zeug­nis­se der heu­ti­gen Zeit hin­ter­legt. Dazu gehö­ren unter ande­rem Euro­mün­zen, eine Urkun­de, ein per­sön­li­ches Schrei­ben des Diö­ze­san­bau­meis­ters, Aus­ga­ben des Pas­sau­er Bis­tums­blatts und der PNP, Fotos mit dazu­ge­hö­ri­ger Doku­men­ta­ti­on sowie eine aktu­el­le Gottesdienstordnung.

Die Inhal­te sol­len kom­men­den Gene­ra­tio­nen einen Ein­blick in das kirch­li­che und gesell­schaft­li­che Leben der Gegen­wart geben. Sie soll Men­schen in fünf­zig oder hun­dert Jah­ren davon erzäh­len, wie wir geglaubt, gelebt und gear­bei­tet haben“, so der Stadt­pfar­rer der Inn­stadt und Pri­or des Klosters.

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