Foto: Marianne Hahn
Mit einem Helferfest wurden auch die über vierjährigen Sanierungsmaßnahmen zu den Akten gelegt.
Mit einem Gottesdienst und einer abschließenden geselligen Runde im Rahmen eines Helferfestes haben die Verantwortlichen der Pfarrgemeinde die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Pfarrkirche St. Georg, dem Leichenhaus und der Urnenwand, der Nebenkirche St. Stephanus in Ecking sowie den Maßnahmen im Umfeld des Arbinger Friedhofes abgeschlossen. Gut gefüllt war die Pfarrkirche, als zu Beginn der Andacht Pfarrer Ludwig Samereier die vielfältigen Maßnahmen in den letzten vier Jahren nochmals Revue passieren ließ. Vieles sei geschaffen worden, so der Geistliche, mit kleinen und großen Bausteinen und Gott sei Dank sei alles unfallfrei über die Bühne gegangen. Die große Leistung sei zeitweise mit fast unmöglichen Vorgaben gemeistert geworden.
Das Ergebnis gleicht einem enormen Quantensprung an allen Gehwerken, so Samereier. Wichtiges wurde erhalten und wieder auf Vordermann gebracht und Neues geschaffen wie die Urnenwand und das Leichenhaus. Auch lustige Momente wie etwa die Begegnungen mit den Fledermäusen oder der Fund eines Schnapslagers am Leichenhaus förderten die anstrengenden und oftmals sehr nervigen Arbeiten. Aber nie gab es einen Stillstand, dank der hochmotivierten ehrenamtlichen Helfer, aber auch der an den Maßnahmen beteiligten Firmen. Zudem haben Spender und Förderer die Maßnahmen stets unterstützt und die Liegenschaft nie daran gedacht etwa nicht die Verantwortung zu übernehmen, denn die Maßnahmen waren auch ein finanzieller Kraftakt für die Pfarrei. Stets haben auch Ratgeber und wichtige Stimmen alle Projekte unterstützt, hierbei nannte er auch einen Namen, nämlich Thomas Gaßlbauer. Nach seinem sehr positiven Fazit standen dann drei langjährige verdiente Mitstreiter im Mittelpunkt der Andacht. So nannte er den Namen des Kirchenpflegers Martin Schächner, dem er für seine Leistung bei all diesen Maßnahmen dankte. Durch sein positives Wirken an der Spitze der Pfarrei in diesem Zeitraum konnte vieles erreicht werden.
Lob, Anerkennung und Wertschätzung wurde zudem Stefan Gruber zuteil, der über 30 Jahre von 1990 bis 2020 vorbildlich und zuverlässig den Dienst als Messaufschreiber erledigte. Die Pfarrei habe ganz wesentlich von diesem Dienst gelebt, so Samereier. Letztendlich bat er noch die aktuelle Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Sigrüner nach vorne und dankte dieser für 32 Jahre Blumenschmuck in der Pfarrkirche St. Georg. Durch ihr Wirken war das Gotteshaus bei unzähligen Anlässen eine besondere Schönheit und mit Pietät geprägt, so der Geistliche. Eindrucksvoll umrahmte die Andacht vor dem Helferfest der Chor Magnivicat unter der Leitung von Sophia Eder. Viele Kirchbesucher aber auch Draufgeher fanden dann anschließend in das Feuerwehrgerätehaus, wo das Helferfest gesellig über die Bühne ging. Auch hier hatten sich wieder zahlreiche Pfarrangehörige ehrenamtlich eingebracht am Grilltisch, dem Salatbüffet und an der reichlichen Kuchentheke. Noch lange saßen alle Besucher beisammen und erinnerten sich in den Gesprächen an die vielen unvergesslichen Momente im Rahmen der Renovierungsarbeiten.
Text: Marianne Hahn

