Bistum

Malteser sorgen für Sicherheit

Redaktion am 08.08.2025

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Der Freyunger Dienststellenleiter Christoph Fuchs (vorne v.l.) sowie seine Mitarbeiterinnen Karina Seidl, Rebekka Sziborsky und Eileen Schad (hinten v.l.), Mitarbeiter Theodor Moosbauer sowie Petra Metko und Tanja Kellhammer stehen gerne für Fragen rund um den Hausnotruf zur Verfügung.

Endlich ist sie da: die Urlaubszeit, die schönste Zeit des Jahres, wie es oft heißt. Doch nicht wenige müssen sich bei der Urlaubsplanung Gedanken darüber machen, was dann mit den Eltern, Großeltern oder anderen Angehörige ist, die allein zu Hause bleiben, und sonst das ganze Jahr über von der Familie versorgt werden. Ein schlechtes Gewissen stellt sich bei den Urlaubsplanungen oftmals ein. Doch das muss nicht sein. 

„Ein Haus­not­ruf kann hel­fen, um beru­higt in den Urlaub fah­ren zu kön­nen“, sagt Ste­fan Wag­ner, stell­ver­tre­ten­der Lei­ter Sozia­le Diens­te bei den Mal­te­sern. ​„In der Feri­en­zeit bie­tet es sich beson­ders an, den Haus­not­ruf zu nut­zen. Denn auch Nach­barn und Bekann­te fah­ren ans Meer, in die Ber­ge oder flie­gen der Son­ne ent­ge­gen. Wenn dann Hil­fe nötig ist, ist der Haus­not­ruf zur Stelle.“

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Sie sind zwar selbst auch in Urlaubsstimmung, aber dennoch für Fragen rund um den Hausnotruf gerne da. Die Aidenbacher Dienststellenleiterin Rita Bruckhuber (v.l.) mit ihren Mitarbeiterinnen Sabrina Kluge, Juana Kluge, Julia Unertl, Britta Thier und Roswitha Schlögl.

Gera­de im Som­mer kom­me es ver­mehrt zu Not­ru­fen, weiß Ste­fan Wag­ner, und nennt auch eini­ge Grün­de dafür: ​„Hohe Tem­pe­ra­tu­ren kön­nen gera­de bei älte­ren Men­schen zu Gesund­heits­pro­ble­men füh­ren, Insek­ten­sti­che zu all­er­gi­schen Reak­tio­nen oder Infektionen.“

Mit dem Funk­knopf, der am Hand­ge­lenk oder am Hals getra­gen wer­den kann, wird der Not­ruf aus­ge­löst. Über die von den Mal­te­sern instal­lier­te Gegen­sprech­an­la­ge, die meh­re­re Räu­me umfas­sen kann, kann so rund um die Uhr ein Sprach­kon­takt her­ge­stellt werden.

Die Mal­te­ser bie­ten zu die­ser Sicher­heit noch eine zusätz­li­che, wie Ste­fan Wag­ner erklärt: ​„Unse­re Mit­ar­bei­ter des Hin­ter­grund­diens­tes sind jeder­zeit ein­satz­be­reit und lei­ten situa­ti­ons­be­dingt die not­wen­di­gen Hilfs­maß­nah­men ein.“ Die­se Maß­nah­men gehen von der Benach­rich­ti­gung von Bezugs­per­so­nen bis hin zur Alar­mie­rung des Rettungsdienstes.

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Auch in Altötting gönnen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dienststelle mit Leiter Gerhard Reichenauer (3.v.r.) schon einmal ein Eis. Sie stehen gerne für alle Fragen rund um den Hausnotruf zur Verfügung. Im Bild (v.l.) Anderl Grätz, Lena Schindlauer, Alexander Trost, Ramona Gössel, Florian Hinterschwepfinger und Alexander Wächter.
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Gerne beantworten die Leiterin Soziale Dienste Bärbel Sigl (r.) und ihr Stellvertreter Stefan Wagner sowie (v.l.) Selina Zieringer, Heidi Zeitlmann und Kristina Hillemann aus der Bezirksgeschäftsstelle in Passau die Fragen rund um den Hausnotruf.

Mit dem Sozia­len Hin­ter­grund­dienst (SHGD) bie­ten die Mal­te­ser näm­lich einen ganz beson­de­ren Ser­vice an. Dazu braucht es kei­ne Bezugs­per­so­nen, d. h. Ange­hö­ri­ge oder Nach­barn, in der Nähe. Hier kommt im Not­fall ein geschul­ter Mal­te­ser, der mit einem Schlüs­sel in die Woh­nung gelan­gen, Ers­te Hil­fe leis­ten und wei­te­re Maß­nah­men ver­an­las­sen kann. Für den Fall der Fäl­le hat er auch einen Sani­täts­kof­fer und einen spe­zi­el­len Hebe­lif­ter dabei.

Und es gibt noch ein wei­te­res Plus für mehr Sicher­heit: Meh­re­re Zusatz­ge­rä­te für indi­vi­du­el­le Wün­sche und spe­zi­el­le Bedürf­nis­se, wie den Fall­de­tek­tor mit manu­el­ler und auto­ma­ti­scher Not­ruf­aus­lö­sung durch intel­li­gen­te Sturz­er­ken­nungs­tech­no­lo­gie, den Funk-Rauch­warn­mel­der, der bei Regis­trie­rung einer Rauch­ent­wick­lung sofort den Not­ruf aus­löst und zugleich ein akus­ti­sches Signal abgibt. Oder den Bewe­gungs­mel­der, der auto­ma­tisch den Alarm aus­löst, wenn er kei­ne Bewe­gung registriert.

Neu bei den Mal­te­sern ist die Haus­not­ruf-App. Wird ein Alarm aus­ge­löst, bekom­men Ange­hö­ri­ge über die App eine Push Nach­richt über die (Not-)Situation und den wei­te­ren Ver­lauf der Hil­fe­leis­tung. Gleich­zei­tig ermög­licht die App eine direk­te Kon­takt­auf­nah­me mit den rich­ti­gen Ansprech­part­nern der Malteser.„Durch den Ein­satz moder­ner Tech­nik und qua­li­fi­zier­ter, moti­vier­ter Fach­kräf­te sor­gen wir dafür, dass die Ange­hö­ri­gen ihren wohl­ver­dien­ten Urlaub ent­spannt genie­ßen kön­nen, in der Gewiss­heit, dass ihre Ange­hö­ri­gen sicher und gut ver­sorgt sind“, betont Ste­fan Wagner.

Auch Kurz­ent­schlos­se­ne kön­nen vom Haus­not­ruf pro­fi­tie­ren. Denn gera­de vor einer Urlaubs­rei­se muss es oft schnell gehen mit dem Anschluss. Kein Pro­blem für die Mal­te­ser. ​„Inner­halb weni­ger Tage kön­nen wir das machen“, ver­spricht Ste­fan Wag­ner und erklärt, dass ab Pfle­ge­grad 1 die Pfle­ge­kas­se die Kos­ten über­nimmt. Den Haus­not­ruf bie­ten die Mal­te­ser in der gan­zen Diö­ze­se Pas­sau an. Ger­ne geben auch die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter vor Ort Auskunft.

Dienst­stel­le Aiden­bach
Tel. 08543/9197574
E‑Mail hausnotruf.​aidenbach@​malteser.​org

Dienst­stel­le Alt­öt­ting
Tel. 08671/9262372
E‑Mail hausnotruf.​altoetting@​malteser.​org

Dienst­stel­le Frey­ung
Tel. 08551/9178730
E‑Mail hausnotruf.​freyung@​malteser.​org

Für alle ande­ren Berei­che Bezirks­ge­schäfts­stel­le (Diö­ze­se) Pas­sau
Tel. 0851÷95666−14
E‑Mail hausnotruf.​passau@​malteser.​org

Text: Ros­ma­rie Friedsam

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