Foto: Wilhelm Stemplinger
In der vollbesetzten Wallfahrtskirche Mariahilf fand traditionsgemäß im Marienmonat Mai das diesjährige Hauptfest der Marianischen Bürgerkongregation Passau statt. Dabei wurde der Kongregation eine Reliquie des seligen Pater Rupert Mayer geschenkt und zugleich neue Mitglieder, die sogenannten Sodalen, aufgenommen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen betete man vor der Heiligen Messe den freudenreichen Rosenkranz. Die Konventmesse zelebrierte Präses Pater Jakob Zarzycki OSPPE.
Gleich zu Beginn wurde die Reliquie, ein Geschenk der Niederbronner Schwestern an die Kongregation, durch Oberin Schwester Adelheid Krizko feierlich übergeben. Nach der Auflösung des Obernzeller Klosters findet sie nun in Mariahilf eine neue Heimat. Künftig wird sie bei den monatlichen Konventmessen auf dem Altar aufgestellt.
Pater Rupert Mayer war selbst Präses der Marianischen Kongregation in München. Seine Reliquie sei, so Präfekt Wilhelm Stemplinger, eine große Ehre sowie Segen und Schutz für alle Mitglieder.
Ein weiterer Höhepunkt war die Aufnahme der drei neuen Sodalen, die sich in einem feierlichen Ritual der Muttergottes weihten.
Anschließend erfolgte der sogenannte „Opfergang“. Bei der über 400 Jahre alten Vereinigung gibt es keinen festen Mitgliedsbeitrag. Stattdessen wird zum Hauptfest entsprechend der persönlichen Möglichkeiten eine freiwillige Spende gegeben.
Als „Opfergeschenk“ erhielt jeder Sodale diesmal ein Gebetsheft zur Göttlichen Barmherzigkeit mit dem darin enthaltenen Barmherzigkeitsrosenkranz.
Zum Ende der Feier bedankte sich Präfekt Wilhelm Stemplinger bei Oberin Schwester Adelheid Krizko herzlich für dieses besondere Geschenk, was mit dem Beifall aller Mitglieder unterstrichen wurde. Außerdem bat er – wie jedes Jahr – um das Gebet für Bischof Stefan Oster sowie um neue Mitglieder für die Kongregation.
Nach der Heiligen Messe ließ man das Hauptfest bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen. Alle freuten sich über diesen schönen gemeinsamen Tag.
Text: Wilhelm Stemplinger



