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Der Marien-Wanderweg verbindet die beiden alten Wallfahrtsorte St. Marienkirchen am Hausruck in Oberösterreich und Altötting in Bayern: „Beten mit den Füßen“ in wunderbaren Landschaften.
Wer am Inn entlang in Richtung Passau auf der alten B12 fährt, kann bei klarer Sicht bereits hinter Julbach am Horizont, den Bergen vorgelagert, über dem Innviertel eine sanfte Hügelkette im Südosten erkennen, den Hausruck. Ihm verdankt das gleichnamige oberösterreichische Viertel seinen Namen. Anders als das Innviertel, das historisch immer noch spürbar bayerisch-wittelsbacherisch geprägt ist, gehörte das Gebiet um den Hausruck immer zur Habsburgermonarchie, mit Blick auf Wien. Und doch verband die Menschen in beiden Landstrichen, die sich früh den Ideen Martin Luthers zuwandten und in diesem Zusammenhang furchtbare Repressalien erdulden mussten bis hin zur Vertreibung aus ihrer Heimat, in den Jahren der Gegenreformation und danach eine tiefe Hinwendung zum katholischen Glauben und eine innige Verbindung zur Gottesmutter von Altötting.
Bereits in den Jahren nach dem 30-jährigen Krieg wird aus St. Marienkirchen am Hausruck berichtet, dass …

