Kirche vor Ort

Ökumenische Donausegnung

Redaktion am 09.01.2026

Info Icon Foto: MEV Verlag, Designers Fond Collection Vol. 55

Am Sonntag, den 11. Januar 2026, 17 Uhr,  findet am Donauufer in Niederalteich die Feier der Ökumenischen Donausegnung zum 33. Male statt.

Wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren wird sie in gro­ßer öku­me­ni­scher Gemein­schaft gestal­tet. Es laden dazu ein Pro­de­kan Phil­ipp Höpp­ler, Lal­ling, Pfar­re­rin Astrid Sie­ber, Platt­ling, Dia­kon fr. Sym­e­on Maria Fieg­ler OSB, Nie­der­al­t­eich, Pfar­rer i.R. Alfons Eiber, Oster­ho­fen, und Pfar­re­rin Susan­ne Kim, Bogen. Nach der Fluss­seg­nung an der Fähr­an­le­ge­stel­le führt eine Lich­ter­pro­zes­si­on zur Basi­li­ka zum Ves­per­got­tes­dienst, bei dem Pro­de­kan Phil­ipp Höpp­ler die Pre­digt hal­ten wird. 

Musi­ka­lisch beglei­ten die Fei­er der Chor­kreis Nie­der­al­t­eich, unter Lei­tung von Alex­an­der Gsödl mit dem Orga­nis­ten Chris­ti­an Knödl und der ev. Posau­nen­chor Hengersberg/​Bogen unter Lei­tung von Wit­tich Wink­ler. Die Teil­neh­mer wer­den gebe­ten, Ker­zen oder Later­nen mitzubringen. 

Hintergrund zur Donausegnung

Die Öku­me­ni­sche Donau­seg­nung ist über die drei Jahr­zehn­te der jähr­li­che Höhe­punkt der monat­li­chen öku­me­ni­schen Schöp­fungs­ge­be­te in Nie­der­al­t­eich. Sie nimmt die alt­ehr­wür­di­ge Tra­di­ti­on der Ost­kir­che auf, wonach am Fest der Tau­fe Jesu die strö­men­den Was­ser geseg­net wer­den. Die wirk­mäch­ti­gen Wor­te der Seg­nung, bei der ein Kreuz drei Mal in die Donau gewor­fen wird, sind der ortho­do­xen Was­ser­wei­he an Epi­pha­nie ent­nom­men. Seit meh­re­ren Jah­ren gibt es am sel­ben Tag auch eine öku­me­ni­sche Donau­seg­nung in Regens­burg an der Stei­ner­nen Brü­cke, eine Ilz­seg­nung in Fisch­haus und eine Seg­nung der Salz­ach in Burghausen.

Der Öku­me­ni­sche Akti­ons­kreis Leben­di­ge Donau“ freut sich, dass die Schöp­fungs­ge­be­te am Nie­der­al­t­ei­cher Donau­kreuz an jedem letz­ten Sonn­tag des Monats um 17 Uhr über all die Jah­re ihre Anzie­hungs­kraft behal­ten haben. Sie waren im ver­gan­ge­nen Jahr 2025 erneut mehr­fach geprägt von der Enzy­kli­ka Lau­da­to Si“ von Papst Fran­zis­kus. Die­se hat seit der Ver­öf­fent­li­chung vor 10 Jah­ren vie­le der Donau­ge­be­te inspi­riert. Eben­so wur­de das Geden­ken an die Hin­rich­tung Diet­rich Bon­hoef­fers durch das Nazi-Regime vor 80 Jah­ren mehr­mals auf­ge­nom­men. Theo­lo­gi­schen Aus­sa­gen von ihm zum poli­ti­schen Wider­stand haben ver­schie­dens­te Donau­ge­be­te zitiert. 

Dazu kam im ver­gan­ge­nen Jahr die Ver­bin­dung mit den Aktio­nen zur Eröff­nung vor 20 Jah­ren des VIA NOVA – Pil­ger­we­ges in der nie­der­baye­ri­schen Regi­on. Sie stan­den ganz unter dem Leit­wort des Hl. Jah­res der katho­li­schen Kir­che Pil­ger der Hoff­nung“. 2026 wer­den sich meh­re­re Donau­ge­be­te mit dem welt­wei­ten Geden­ken des 800. Todes­ta­ges vom Hei­li­gen Franz von Assi­si ver­bin­den. Sein Leben und sei­ne Wor­te haben vom ers­ten Gebet am Donau­ufer an zur Lie­be und Ach­tung vor Got­tes Schöp­fung aufgerufen.

Text: Mar­lis Thalhammer

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