Foto: Stefanie Hintermayr / pbp
Vom 26. bis 29. Mai heißt es für 96 Kinder und Jugendliche: Pfingstzeltlager in der Messerschmidmühle! Unter dem Motto „Detektive“ erleben sie zusammen mit dem Orga-Team des Kirchlichen Jugendbüros Passau viel Abenteuerliches fernab des Alltags.
Eine Welt fernab des Alltags mit vielen Spiel und Abenteuern können die 96 Kinder und Jugendlichen im Alter von 9 bis 15 Jahren an diesen vier Tagen in der Messerschmidmühle bei Perlesreut erleben. Es ist wieder Pfingstzeltlager vom 26. Bis 29. Mai – und das bei hochsommerlichen Temperaturen bis zu 30 Grad. Das Orga-Team und die Lagerleitung vom Kirchlichen Jugendbüro (KJB) Passau sowie die 22 Gruppenleiterinnen und ‑leiter sorgen für das Programm und die Betreuung der Kinder und Jugendlichen, das Küchen-Team für die Verpflegung. Ein Lagermotto darf wie immer nicht fehlen. Heuer taucht die Lagergemeinschaft in die Welt der „Detektive“ ab. „Wir haben zum Beispiel einmal die Lagerolympiade, wo man an verschiedensten Stationen detektivische Aufgaben lösen muss, Spuren entschlüsseln darf und Rätsel knackt. Dann haben wir am Nachmittag Workshops, wo man sich in Fingerabdrücke nehmen üben kann“, erklärt Jugendreferentin Anna Gattermann (KJB Passau). Zusammen mit Lena Plettl, Matthias Jungwirth, Annina Stefenelli und Elias Wandl ist sie im fünfköpfigen Lagerleitungsteam, neben dem Orgateam mit den beiden Ehrenamtlichen Stefan Brandl und Severin Unterhuber. „Aber wir haben natürlich auch ein Lagerfeuer, wo man das dann bespricht, was man herausgefunden hat den ganzen Tag, wo man seine Hinweise vergleichen kann. Damit man am Ende der Woche dann herausfindet, wer der verschwundene Meisterdetektiv ist.“
Detektive! - Film zum Pfingstzeltlager
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Kinder und Jugendliche: Begeistert!
Wie jedes Jahr können sich die Kinder und Jugendlichen in Gruppen in Motorik, Schnelligkeit und Geschicklichkeit, Wissen und Teamfähigkeit beweisen. Die Lagerolympiade ist ein Programmhighlight, bei der Spaß aber nicht fehlen darf. Noch wichtiger aber: Die Teams werden durch das gemeinsame Wetteifern automatisch zusammengeschweißt. Das Gemeinschaftsgefühl wächst – und das ist im Zeltlager zentral. „Das Zeltlager stärkt das Miteinander und man kann neue Freunde finden“, meint Marco. „Und es macht auch richtig viel Spaß, draußen in der Natur zu schlafen und sich mit den Leuten unter den Sternen zu unterhalten“, erzählt Ilvy. Und Emilia freut sich: „Es macht einfach viel Spaß mit den ganzen Spielen.“ Da stimmt Vincent voll und ganz zu und meint: „Die Lagerolympiade macht Spaß. Und sonst noch den Stationslauf und die Spiele, die wir miteinander spielen.“ Hier ergänzt Magdalena: „Gestern haben wir Kennenlernspiele gespielt. Die haben auch richtig Spaß gemacht.“ Und Anna berichtet: „Mir gefällt gut, dass wir hier als Gemeinschaft Sachen machen und Spiele spielen.“
Gruppenleiterinnen und -leiter: Aus voller Überzeugung dabei!
Die Rundum-Betreuung der Kinder und Jugendlichen wäre ohne die 22 Gruppenleiterinnen und –leiter nicht möglich. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur funktionierenden und harmonischen Lagergemeinschaft und unterstützen die Lagerleitung und das Orgateam. Sie helfen ehrenamtlich und aus voller Überzeugung mit, wie ein paar von ihnen erzählen. So erklärt Gruppenleiterin Stefanie Fürst: „Ich mache das unglaublich gern, weil ich ja selber Kinderpflegerin bin im Kindergarten. Mir macht das Spaß, mit Kindern zu arbeiten und den Kindern einfach ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.“ Und Gruppenleiterin Matilda Hacker erzählt: „Mit 10 Jahren war ich das erste Mal hier im Zeltlager und war, bis ich 15 war, jedes Jahr dabei. Wir wurden immer so gut betreut und durchs Zeltlager geführt, dass ich mir dachte, ich will das auch machen und weitergeben an die Generation nach mir.“
Lagergemeinschaft: Einzigartig!
Was diese Tage hier in der Messerschmidmühle ausmachen, ist die Zeltlagerfamilie, zu der alle im Laufe der Woche zusammenwachsen, erklärt Jugendreferentin Lena Plettl von der Lagerleitung. Sei es bei Spaß und Spiel oder bei verschiedenen Diensten, wie beispielsweise Küchen- oder Putzdienst. „Es passiert ganz viel in Gemeinschaft. Und gerade durch diese Gemeinschaft, glaube ich, können viele Kinder und Jugendliche einfach richtig viele schöne Erlebnisse und Momente aus dem Zeltlager mitnehmen, mit nach Hause nehmen und eine ganz gute Zeit bei uns erleben.“ Bevor es dann für alle wieder nach Hause und zurück in den Alltag geht, wird traditionell noch der abschließende Lagergottesdienst mit Jugendpfarrer Hubertus Kerscher gefeiert. Hier kommt die Zeltlagerfamilie ein letztes Mal zusammen – bis zum nächsten Pfingstzeltlager 2027.



