Eine Gruppe von 14 Pilgerinnen machten sich an einem Samstag im Frühling auf den Weg von Thurmansbang nach Fürstenstein.
Mit einer kleinen Andacht in der schönen Thurmansbanger St. Markus Kirche wurde die 5. Pilgerwanderung im Pfarrverband Thurmansbang/Zenting gestartet. Wie an jeder bereits stattgefundenen Pilgerwanderung, die Elisabeth Baumann im Pfarrverband durchgeführt hat, konnte sich jede Teilnehmerin ihren Pilgeranhänger aussuchen. Dieses Mal waren eine Sonne und bunte Kreisringe die Motive der Tonanhänger, welche Elisabeth wieder aus Ton anfertigt hatte.
Der Weg führte die Frauengruppe im auf und ab, auf Waldwegen nach Rabenstein. Dort empfing Cornelia Pfoser die Gruppe an der geöffneten Kapelle, welche sie bereits seit 40 Jahren mit Blumen schmückt und für Sauberkeit sorgt.
Nach einem Lied zu Ehren der Schöpfung führte der Weg weiter Richtung Thurmansdorf. Bei einer kleinen Rast an einem sonnigen Plätzchen konnten sich alle mit der mitgebrachten Brotzeit für das zweite Stück des Pilgerweges stärken.
Weiter ging es Richtung Dobl zur Friedenskapelle, die zu Gesprächen über den Glauben aufforderte.
Die letzte Etappe führte vorbei an einer Mühle den steilen Berg hinauf Richtung Fürstenstein, wo noch ein besonderes Naturdenkmal auf die Teilnehmerinnen wartete. Der „hohe Stein“, ein riesiges Felsenmassiv, welches die Form eines Schiffes hat, wurde noch umgangen und bestaunt.
Eine Abschlussandacht rundete diese beeindruckende Pilgerwanderung in der Fürstensteiner Kirche mit einem Lied, dem Vaterunser und Dankesworten in froher Runde ab.
Zur Stärkung kehrten die Pilgerinnen im Gasthaus Kerber ein, bevor sie wieder mit Fahrgemeinschaften zum Ausgangspunkt gebracht wurden.
Die Texte, Lieder, Gespräche und vor allem die wunderbare Natur wirkten noch bei den Teilnehmerinnen nach und lies sie gestärkt die kommende Karwoche gehen.
Text und Foto: Elisabeth Baumann, Pilgerbegleiterin



