Kirche vor Ort

Auf dem Pilgerweg der Hoffnung

Redaktion am 18.06.2025

Info Icon Foto: Clipdealer

Niederalteich. Am Sonntag, den 29. Juni 2025, 17 Uhr, lädt der Ökumenische Aktionskreis „Lebendige Donau“ zu einem feierlichen Schöpfungsgebet zum Leitwort „Auf dem Pilgerweg der Hoffnung“ ein. Pilger und Pilgerinnen, gemeinsam unterwegs zum Jubiläumsjahr der Gründung des neuen Pilgerweges „VIA NOVA“ vor 20 Jahren, werden dabei mitwirken. Im Juni 2005 wurde der Abschnitt dieses Pilgerweges im Landkreis Deggendorf beim Gebet am Donaukreuz eröffnet.

Eben­so wird die Fei­er an das Erschei­nen der Umwelt­en­zy­kli­ka Lau­da­to Si“ von Papst Fran­zis­kus vor 10 Jah­ren erin­nern. Sie befeu­er­te und ver­tief­te das Enga­ge­ment am Donau­kreuz, vie­le Grup­pen gestal­te­ten mit Wor­ten aus die­sem Lehr­schrei­ben seit­her Gebe­te am Donau­ufer. Mit den Mit­glie­dern des Öku­me­ni­schen Akti­ons­krei­ses wirkt am 29. Juni Frau Dr. Andrea Pichl­mei­er, Lei­te­rin des Bibel­re­fe­ra­tes der Diö­ze­se Pas­sau, beim Gebet mit. Sie wird die Anspra­che zum Leit­wort der Fei­er halten. 

Musi­ka­lisch gestal­ten der Chor­kreis Nie­der­al­t­eich, Lei­tung Alex­an­der Gsödl, und der evan­ge­li­sche Posau­nen­chor Hen­gers­berg unter der Lei­tung von Wit­tich Wink­ler das fei­er­li­che Schöpfungsgebet.

Als Zei­chen der Hoff­nung und Mahn­mal der geschun­de­nen Schöp­fung“ vor 30 Jah­ren errich­tet, wur­de das Donau­kreuz zu einem Sym­bol christ­li­cher Schöp­fungs­ver­ant­wor­tung inmit­ten der 20jährigen poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung um den Donau­aus­bau mit Stau­stu­fen in unse­rer Regi­on. Die gro­ße Öku­me­ni­sche Bewe­gung christ­li­cher Kir­chen für Frie­den, Gerech­tig­keit und Bewah­rung der Schöp­fung gab den Impuls dazu damals vor drei Jahr­zehn­ten. Die Erschüt­te­rung über den Aus­bruch des Krie­ges in der Ukrai­ne ver­än­der­te die Aus­rich­tung der Andach­ten, sie sind mehr und mehr zu Frie­dens­ge­be­ten geworden.Pandemie, Krieg, die deut­lich wer­den­den Fol­gen der Kli­ma­er­hit­zung und die gro­ßen Flücht­lings­be­we­gun­gen neben der Gefähr­dung demo­kra­ti­scher Struk­tu­ren las­sen deut­lich erken­nen, dass alles mit allem zusam­men­hängt, sich gegen­sei­tig beeinflusst. 

Die Donau­ge­be­te hel­fen, in die­sem Bewusst­sein und der Ver­ant­wort­lich­keit dafür zu wach­sen. Sie haben zur Freu­de des Öku­me­ni­schen Akti­ons­krei­ses nichts an ihrer Anzie­hungs­kraft ver­lo­ren, ver­schie­dens­te Grup­pen aus nah und auch fern sind wei­ter­hin an einer krea­ti­ven Gestal­tung eines Gebe­tes am Donau­kreuz interessiert.

Text: Mar­lis Thalhammer

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