Das glauben wir

Warum glaubst du an Gott?

Redaktion am 07.11.2025

Info Icon Foto: Bayer / pbp

„Warum glaubst du eigentlich an Gott?“ – eine hochinteressante und sehr persönliche Frage, die man selten jemandem stellt und die vielmehr dazu einlädt, sie für sich selbst zu beantworten. Mehr dazu von Pastoralreferentin Teresa Aigner in ihrem Impuls zum Sonntag.

War­um glaubst du an Gott? Auf die­se Fra­ge gibt’s wahr­schein­lich so vie­le Ant­wor­ten wie es Men­schen gibt, die glau­ben. Die­se Fra­ge stellt uns heu­te das Evan­ge­li­um. Nicht direkt, das wäre wahr­schein­lich zu ein­fach, son­dern durch das, was erzählt wird. Ich möch­te die Fra­ge auch noch kon­kre­ti­sie­ren: Auf was grün­det dein Glaube? 

Glaubst du, weil du Zei­chen und Wun­der gese­hen hast? Die Men­schen zur Zeit Jesu, die konn­ten sich dar­auf viel­leicht noch beru­fen. Aber ich heute?

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Zei­chen Got­tes, oder bes­ser gesagt, Spu­ren Got­tes, fin­de ich heu­te wohl sel­ten in gro­ßen Wun­dern. Und auch nicht sofort. Nicht auf den ers­ten Blick. 

Auf den ers­ten Blick war es für die Geg­ner Jesus im Evan­ge­li­um so, dass er behaup­tet hat, den Tem­pel abzu­rei­ßen und in 3 Tagen wie­der auf­zu­bau­en. Sie sahen den gro­ßen Tem­pel vor sich und dach­ten, auf kei­nen Fall! Der Tem­pel war der Ort der Got­tes­be­geg­nung. Ihn besuch­te man, um Gott nahe zu sein. Fast lapi­dar steht dann im Evan­ge­li­um: Er aber mein­te den Tem­pel sei­nes Lei­bes. Auch sei­ne Jün­ge­rin­nen und Jün­ger ver­ste­hen das erst spä­ter. Spä­ter, d.h. nach der Auf­er­ste­hung Jesu. 

Denn Jesus ist jetzt der Ort der Got­tes­be­geg­nung. Wenn ich Jesus begeg­ne, begeg­ne ich Gott. 

Erst im Nach­hin­ein ver­stan­den die Men­schen, die mit Jesus unter­wegs waren, wel­che Zei­chen Jesus ihnen gege­ben hat­te und was sie zu bedeu­ten haben. Und so geht es mir auch heu­te. Die Spu­ren Got­tes in mei­nem Leben ent­de­cke ich meis­tens nicht sofort. Erst im Rück­blick auf Begeg­nun­gen und Ereig­nis­se kann ich fest­stel­len, da war Gott dabei. 

Da zeigt sich Gott nicht mit gro­ßem Wumms, wie Jesus heu­te im Tem­pel die Händ­ler raus­schmeißt, da zeigt sich Gott ganz lei­se. Da zeigt sich Gott in den glück­li­chen und dank­ba­ren Momen­ten. Da zeigt sich Gott aber auch in den Momen­ten, in denen es gar nicht gut lief, in trau­ri­gen und über­for­dern­den Momen­ten. Denn eins, das hat sich immer wie­der gezeigt: Gott beschützt mich viel­leicht nicht vorm Hin­fal­len, aber er hilft mir immer wie­der auf! Und dar­um glau­be ich.

Tere­sa Aigner — Pastoralreferentin

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