Bistum

Atzberger Kirche: Renovierungsstart

Redaktion am 06.08.2025

Info Icon Foto: Marianne Hahn

Die Atzberger Wallfahrtskirche soll bis zum Jahresende nach abgeschlossener Renovierung wieder bezugsfertig sein.. Die Pfarrei hofft um finanzielle Unterstützung.

Sehr beschäf­ti­gen wird die Ver­ant­wort­li­chen der Pfar­rei in den nächs­ten Wochen und Mona­ten die Reno­vie­rung der Wall­fahrts­kir­che Maria Him­mel­fahrt“ in Atz­berg, die vor weni­gen Wochen in Angriff genom­men wur­de. Vie­len Pfarr­an­ge­hö­ri­gen ist die­se Tat­sa­che natür­lich bereits auf­ge­fal­len. Die Kir­che ist wäh­rend der Reno­vie­rungs­zeit geschlos­sen und nicht zugäng­lich. Anläss­lich einer genau­en fach­li­chen Begut­ach­tung des Gebäu­de­zu­stan­des wur­de ein grö­ße­rer Sanie­rungs­be­darf als zunächst ver­mu­tet festgestellt.

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Beim Austausch des schadhaften Dachstuhles wurden auch guterhaltene Teile für die Nachwelt dokumentiert

Zum Start ver­wan­del­ten die Ver­ant­wort­li­chen der Pfar­rei und frei­wil­li­ge Hel­fer die Kir­che in eine Bau­stel­le. Fast Täg­lich sind nun Hand­wer­ker von den aus­füh­ren­den Fir­men und frei­wil­li­ge Hel­fer der Pfar­rei vor Ort, um Hand anzu­le­gen. Nach umfang­rei­chen Abde­ckungs­ar­bei­ten wer­den nun die Bau­schä­den in Angriff genom­men. In gro­ßem Umfang sind die Dach­kon­struk­ti­on, der Bereich im Glo­cken­turm und die Außen­mau­ern betrof­fen. Im Zuge der Sanie­rung wer­den auch meh­re­re Berei­che beim Innen­putz in der Kir­che wie­der auf Vor­der­mann gebracht. Zahl­rei­che Gesprä­che, Ana­ly­sen und Bewer­tun­gen in Pas­sau und vor Ort erga­ben Kos­ten­schät­zun­gen in Höhe von etwa 300 000 Euro. Anfang des Jah­res hat das Bis­tum Pas­sau die Maß­nah­men geneh­migt und einen Zuschuss von 150 000 Euro bewil­ligt. Eben­falls zuge­stimmt hat nach Besich­ti­gung das Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge. Die Geneh­mi­gun­gen und der Zuschuss sind natür­lich sehr erfreu­lich, so der Tenor um Kir­chen­pfle­ger Josef Kell­hu­ber. Der zu erbrin­gen­de Eigen­an­teil von 150 000 Euro bedeu­tet für die Pfar­rei trotz­dem eine außer­or­dent­li­che finan­zi­el­le Belas­tung und Her­aus­for­de­rung, so Josef Kell­hu­ber. Um die Kos­ten ent­spre­chend im Rah­men zu hal­ten hof­fe man wie­der auf ent­spre­chen­de Eigen­leis­tung und so haben flei­ßi­ge Hel­fer bereits einen Fun­da­ment­ab­schnitt saniert und schad­haf­ten Innen­putz erneuert. 

Eben­so soll in Eigen­leis­tung das Trauf­ge­sims instand gesetzt und der Schutt und Staub im Dach­raum ent­fernt wer­den. Natür­lich haben sich die Ver­ant­wort­li­chen im Vor­feld vie­le Gedan­ken gemacht, ob man die Sanie­rung in Angriff genom­men wer­den soll und ob sie finan­zi­ell zu stem­men ist. Letzt­end­lich war man ein­heit­lich der Mei­nung, dass ein wei­te­res Auf­schie­ben die­ser dring­li­chen Maß­nah­me aus bau­fach­li­cher Sicht zur Ver­mei­dung grö­ße­rer Fol­ge­schä­den nicht akzep­tiert wer­den kann. Auch wegen der zu erwar­ten­den künf­ti­gen Her­ab­set­zung der För­der­quo­te für Neben­kir­chen durch das Bis­tum kam eine Ver­zö­ge­rung nicht in Betracht. Mit die­ser Maß­nah­me wol­le die Pfar­rei auch den schon seit vie­len Jah­ren ein­ge­schla­ge­nen Weg bei­be­hal­ten und ein Zei­chen set­zen, in Ver­ant­wor­tung ste­hen­den­de Gebäu­de wie die Kir­che St. Johan­nes, das Pfarr­heim und auch den Pfarr­hof in sau­be­ren und wert­schät­zen­den Zustän­den zu hal­ten. Fakt und Tat­sa­che ist zudem, dass die Mari­en­kir­che in Atz­berg noch regel­mä­ßig und viel­fäl­tig im gesam­ten Jah­res­ka­len­der genutzt wird. Sei es für Got­tes­diens­te, Mai­an­dach­ten, Rosen­kranz­ge­be­te, Bitt­gän­ge, Tau­fen und Hoch­zei­ten in einem beson­de­ren Ambi­en­te. Auch vie­le Pil­ger auf dem vor­bei­füh­ren­den Jakobs­weg machen dort stets Rast und genie­ßen die inner­li­che Ein­kehr in einer beson­de­ren Stät­te zum Herr­gott und Maria, ver­bun­den mit dem Pilgerstempel.

Zum Start ver­wan­del­ten die Ver­ant­wort­li­chen der Pfar­rei und frei­wil­li­ge Hel­fer die Kir­che in eine Bau­stel­le. Fast Täg­lich sind nun Hand­wer­ker von den aus­füh­ren­den Fir­men und frei­wil­li­ge Hel­fer der Pfar­rei vor Ort, um Hand anzu­le­gen. Nach umfang­rei­chen Abde­ckungs­ar­bei­ten wer­den nun die Bau­schä­den in Angriff genom­men. In gro­ßem Umfang sind die Dach­kon­struk­ti­on, der Bereich im Glo­cken­turm und die Außen­mau­ern betrof­fen. Im Zuge der Sanie­rung wer­den auch meh­re­re Berei­che beim Innen­putz in der Kir­che wie­der auf Vor­der­mann gebracht. Zahl­rei­che Gesprä­che, Ana­ly­sen und Bewer­tun­gen in Pas­sau und vor Ort erga­ben Kos­ten­schät­zun­gen in Höhe von etwa 300 000 Euro. Anfang des Jah­res hat das Bis­tum Pas­sau die Maß­nah­men geneh­migt und einen Zuschuss von 150 000 Euro bewil­ligt. Eben­falls zuge­stimmt hat nach Besich­ti­gung das Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge. Die Geneh­mi­gun­gen und der Zuschuss sind natür­lich sehr erfreu­lich, so der Tenor um Kir­chen­pfle­ger Josef Kell­hu­ber. Der zu erbrin­gen­de Eigen­an­teil von 150 000 Euro bedeu­tet für die Pfar­rei trotz­dem eine außer­or­dent­li­che finan­zi­el­le Belas­tung und Her­aus­for­de­rung, so Josef Kellhuber. 

Außer­dem zählt die Wall­fahrts­kir­che zu den ältes­ten Denk­mä­lern der Pfar­rei und Gemein­de, die im Volks­mund frü­her Mies“-, oder Moos“-Kirchlein genannt wur­de. Moos ist an der Kir­che jedoch nicht zu sehen, statt­des­sen ein sehr gut erhal­te­nes Klein­od und außer­dem ein altes lie­be­voll reno­vier­tes sowie denk­mal­ge­schütz­tes Mes­ner­haus. Frü­her küm­mer­te sich hier ein Ein­sied­ler um vor­bei­zie­hen­de Wall­fah­rer. Einem Ere­mi­ten, der hier wäh­rend des Drei­ßig­jäh­ri­gen Krie­ges im Jahr 1643 eine klei­ne – mit Moos bewach­se­ne – Holz­ka­pel­le und Klau­se errich­tet hat­te, ver­dankt die Wall­fahrt an die­sem Ort offen­bar ihre Ent­ste­hung. Der Bau der baro­cken Kir­che folg­te im Jahr 1680 – gestif­tet von den Her­ren Wening-Ingen­heim auf Hirsch­horn – jeden­falls ist genau belegt und noch bis in das 19. Jahr­hun­dert hin­ein hüte­te ein Ein­sied­ler das Anwe­sen. Um den Erhalt die­ses archi­tek­to­ni­schen und spi­ri­tu­el­len Klein­ods für die Pfar­rei und der gesam­ten Regi­on sicher zu stel­len, hof­fen die Ver­ant­wort­li­chen der Pfar­rei natür­lich von mög­lichst Förderern.

Man sei stark auf Spen­den und Zuwen­dun­gen ange­wie­sen, um finan­zi­ell soli­de über die Run­den zu kom­men. So wur­den in die­sen Tagen auch alle Pfarr­an­ge­hö­ri­gen, Ver­ei­ne und sons­ti­ge Grup­pie­run­gen mit einem Schrei­ben ange­spro­chen die­se kos­ten­träch­ti­ge Maß­nah­me zu unter­stüt­zen, trotz einer beson­de­ren Zeit, wo vie­les inner­halb der Kir­che kri­ti­siert wird. Spen­den kön­nen auf die Kon­ten der Pfarr­kir­chen­stif­tung Mit­ters­kir­chen“ unter dem Kenn­wort „ Spen­de Kir­che Atz­berg“ über­wie­sen wer­den bei der Spar­kas­se Rot­tal Inn (IBAN DE66 7435 1430 0000 2901 89), sowie auch bei der Raiff­ei­sen­bank Neu­markt St. Veit- Rei­schach (IBAN DE41 7016 9530 0000 1620 35).

Text: Mari­an­ne Hahn

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