Sonderpreis für Maria-Ward-Realschule Burghausen

Redaktion am 19.02.2025

Info Icon Bild: Sabine Rahm / pbp
Den Sonderpreis für Initiativen von Schulen und jungen Menschen erhält die Maria-Ward-Realschule in Burghausen, die (links im Bild) inmitten der Altstadt von Burghausen liegt.

Große Ehre für die Maria-Ward-Realschule in Burghausen: Sie wird mit dem renommierten Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2025 ausgezeichnet und erhält den Sonderpreis für Initiativen von Schulen und jungen Menschen in Höhe von 4.000 Euro. Damit würdigen die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) das herausragende Engagement der Schule für Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander.

Unter dem Leit­mo­tiv ​„Raum für Viel­falt – kein Platz für Ras­sis­mus“ setzt die Maria-Ward-Real­schu­le ein kla­res Zei­chen gegen Dis­kri­mi­nie­rung und für ein fried­li­ches Zusam­men­le­ben. Der beson­de­re Wert die­ser Initia­ti­ve liegt in der nach­hal­ti­gen und fächer­über­grei­fen­den Ver­an­ke­rung des The­mas im schu­li­schen Alltag.

Erz­bi­schof Dr. Ste­fan Heße, Vor­sit­zen­der der Migra­ti­ons­kom­mis­si­on der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz und Co-Vor­sit­zen­der der Jury, lobt das Enga­ge­ment der Schu­le: ​„Die­se Schu­le ist preis­wür­dig, weil sie Anti­ras­sis­mus in ihrem schu­li­schen Lehr­plan fächer­über­grei­fend ver­an­kert hat: Ein ​‚Raum für Viel­falt‘, der die Schü­ler alters­ge­recht und viel­fäl­tig anspricht. Prä­ven­ti­on von Hass und Frem­den­feind­lich­keit ist hier nicht nur ein Pro­jekt, son­dern fes­ter Bestand­teil des schu­li­schen Lebens.“

Bildung als Schlüssel gegen Rassismus

Die Maria-Ward-Real­schu­le ver­folgt mit ihrem umfas­sen­den Anti-Ras­sis­mus-Kon­zept das Ziel, jun­ge Men­schen nicht nur auf ihrem Bil­dungs­weg zu beglei­ten, son­dern sie auch für ein respekt­vol­les und tole­ran­tes Mit­ein­an­der zu sen­si­bi­li­sie­ren. Die Schu­le erkennt in der Viel­falt ihrer Schü­ler gro­ßes Poten­zi­al und setzt sich aktiv für eine Gesell­schaft ein, die von Empa­thie und gegen­sei­ti­gem Ver­ständ­nis geprägt ist. Bil­dung wird hier als Schlüs­sel zur Bekämp­fung von Vor­ur­tei­len und Frem­den­feind­lich­keit verstanden.

Erster Preis geht an internationale Frauengruppe

Die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz und das Zen­tral­ko­mi­tee der deut­schen Katho­li­ken (ZdK) zeich­nen mit dem Katho­li­schen Preis gegen Frem­den­feind­lich­keit und Ras­sis­mus 2025 die inter­na­tio­na­le Frau­en­grup­pe des Cari­tas­ver­ban­des Min­den e. V. für Pro­jekt ​„Frau­en, die Mut machen“ aus. Der zwei­te Preis wur­de zwei­mal ver­ge­ben: Pfar­rer Vin­zenz Brend­ler aus der Pfar­rei St. Hein­rich und Kuni­gun­de im säch­si­schen Pir­na erhält den zwei­ten Preis für die Prä­sen­ta­ti­on der Aus­stel­lung ​„Es ist nicht lei­se in mei­nem Kopf“ und IN VIA Mün­chen e. V. für das Pro­jekt ​„Zuhau­se ankommen“.

Preisverleihung in Berlin

Der Katho­li­sche Preis gegen Frem­den­feind­lich­keit und Ras­sis­mus wird alle zwei Jah­re für her­aus­ra­gen­de Initia­ti­ven und Pro­jek­te ver­ge­ben. Ins­ge­samt 78 Insti­tu­tio­nen und Per­so­nen haben sich für den Preis 2025 bewor­ben. Die fei­er­li­che Preis­ver­lei­hung fin­det am 6. Mai 2025 in Ber­lin statt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Preis sind unter www​.dbk​.de/​k​a​t​h​o​l​i​s​c​h​e​r​-​p​r​e​i​s​-​g​e​g​e​n​-​f​r​e​m​d​e​n​f​e​i​n​d​l​i​c​hkeit verfügbar.

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