Foto: Christina Roßgoderer
Zwei Tage lang stand die Mitgliederversammlung der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) Bayern im Zeichen intensiver Beratungen und wichtiger Entscheidungen. Mitten im Geschehen: zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bistum Passau, die sich auch von hochsommerlichen Temperaturen nicht ausbremsen ließen. Mit Wasser, Fächern und Ventilatoren ausgestattet, diskutierten sie engagiert über die zukünftige Ausrichtung der Bildungsarbeit in Bayern.
Aus dem Bistum Passau war eine breite Delegation vor Ort: Katrin Zenger von der KEB Rottal-Inn-Salzach (RIS), Egon Gerstlauer und Barbara Schwarzmeier von der KEB Stadt und Landkreis Passau, Wolfgang Geier und Brigitte Eichinger von der KEB Deggendorf, Michael Winichner von der KEB Freyung-Grafenau, Martha Wittenzellner und Cornelia Senninger von der KEB Regen sowie Veronika Emmer von der KEB im Bistum Passau. Außerdem waren als Vertreter der Verbände Christina Roßgoderer (Kolping) und Adelaide Grad (KDFB) angereist.
Ein emotionaler Moment der Versammlung war die Verabschiedung der langjährigen Vorstandsmitglieder Kathi Petersen, Clemens Knoll und Wolfgang Stöckl, die nach vielen Jahren engagierter Arbeit nicht mehr kandidierten. Mit ihrem Ausscheiden verliert die KEB Bayern prägende Persönlichkeiten, die die Erwachsenenbildung nachhaltig mitgestaltet haben.
Bei der anschließenden Vorstandswahl am Samstag wurden wichtige personelle Entscheidungen getroffen. Kathrin N. Raps (Kolping-Bildungswerk München und Oberbayern) wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Neu beziehungsweise ebenfalls gewählt wurden Andreas Hornauer (KEB Kelheim), Dr. Ursula Silber (Martinusforum Aschaffenburg-Schmerlenbach) und Christine Höppner (KEB München und Freising). Damit ist der Vorstand für die kommenden drei Jahre neu aufgestellt und wird die strategische Entwicklung der Erwachsenenbildung in Bayern weiter vorantreiben.
Ein besonderer Erfolg aus Sicht der Region: Auch bei der Wahl der Delegierten für die Bundesebene ist das Bistum Passau vertreten. Insgesamt acht Personen entsendet die KEB Bayern in die Gremien der KEB Deutschland. Unter ihnen ist auch Katrin Zenger von der KEB Rottal-Inn-Salzach (RIS). Damit ist sichergestellt, dass die Perspektiven und Anliegen aus dem Bistum Passau auch auf Bundesebene direkt eingebracht werden können – ein wichtiges Signal für die regionale Bildungsarbeit.
Die Mitgliederversammlung hat gezeigt, dass die katholische Erwachsenenbildung im Bistum Passau und in ganz Bayern lebendig und zukunftsorientiert aufgestellt ist. Die starke Beteiligung aus der Region unterstreicht die Bedeutung der Bildungsarbeit vor Ort. Es wurde deutlich, dass die KEB in unserer Region trotz wachsender Herausforderungen in der Bildungsarbeit gut aufgestellt ist. Die engagierten Diskussionen und die hohe Beteiligung zeigten einmal mehr die Bedeutung der katholischen Erwachsenenbildung als gesellschaftlicher Akteur.
Mit einem neu gewählten Vorstand und einer breit aufgestellten Delegation blickt die KEB Bayern nun auf die kommenden Jahre – in denen es gilt, Bildungsangebote weiterzuentwickeln und auf gesellschaftliche Veränderungen zu reagieren.
Text: Kath. Erwachsenenbildung im Landkreis Freyung-Grafenau e.V.


