Jubiläums-Jugendfußwallfahrt gut gestartet!

Stefanie Hintermayr am 17.04.2026

Info Icon Foto: Stefanie Hintermayr / pbp
Nach dem Countdown der Zugspitze ist die Jubiläums-Jugendfußwallfahrt zum 80-Jährigen hier von St. Nikola gestartet. Jetzt geht es für die Wallfahrerinnen und Wallfahrer rund 90 Kilometer zur Altöttinger Gnadenmutter.

Heute Früh haben sich wieder tausende Jugendliche und Junggebliebene von Passau und Osterhofen aus wieder auf den Weg nach Altötting gemacht. Unter dem Motto „Ankommen. Aufbrechen. Gott ist der Herr auch unserer Zeit!“ ist die Jubiläums-Jugendfußwallfahrt zum 80-Jährigen damit gestartet. Morgen wird der Pilgerzug gemeinsam mit Bischof Stefan Oster SDB in die Basilika St. Anna einziehen. Der Abschlussgottesdienst wird live übertragen.

80 Jah­re ist es her, dass sich Jugend­li­che und jung­ge­blie­be­ne Frau­en und Män­ner 1946 bei der Pas­sau­er Jugend­fuß­wall­fahrt zum ers­ten Mal auf den Weg zur Alt­öt­tin­ger Gna­den­mut­ter gemacht haben. Mit Aus­nah­me des Coro­na­jahrs 2020 gehört die Jugend­fuß­wall­fahrt seit­her zur all­jähr­li­chen Tra­di­ti­on im Bis­tum Pas­sau. So auch heu­er, wenn es heißt 80 Jah­re Jugend­fuß­wall­fahrt“! Vom 16. bis 18. April sind wie­der tau­sen­de Wall­fah­re­rin­nen und Wall­fah­rer von Pas­sau, Oster­ho­fen, Gra­fen­au, Regen und Schön­au aus in Rich­tung Alt­öt­ting unter­wegs. Ein Groß­teil von ihnen wird rund 90 Kilo­me­ter oder mehr zu Fuß zurück­ge­legt haben nach der Ankunft in der Basi­li­ka St. Anna. Es geht um Auf­bre­chen und Ankom­men – So auch das Mot­to der dies­jäh­ri­gen Jubi­lä­ums-Jugend­fuß­wall­fahrt: Ankom­men. Auf­bre­chen. Gott ist der Herr auch unse­rer Zeit!“ Ein Video­clip zeigt mehr vom Auf­bruch von St. Niko­la in Passau:

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Im Innen­hof vor der Uni­ver­si­täts­kir­che St. Niko­la in Pas­sau herrsch­te am frü­hen Frei­tag­mor­gen – ganz dem Wall­fahrts­mot­to getreu – durch­aus Auf­bruch­stim­mung. Vie­le Wall­fah­re­rin­nen und Wall­fah­rer kamen schon vor dem Got­tes­dienst hier an, um beim Lei­tungs­team die letz­ten Infor­ma­tio­nen ein­zu­ho­len und sich Wall­fahrts­kreu­ze zu besor­gen. Geist­li­che Impul­se für ihren rund 90 Kilo­me­ter lan­gen Pil­ger­weg haben sie dann im Got­tes­dienst in der Uni­ver­si­täts­kir­che von Dom­de­kan Hans Bau­ern­feind mit­be­kom­men, der den Pil­gern­den vor dem Abmarsch den Segen erteil­te. So star­te­te die Pas­sau­er Rou­te um kurz vor 6 Uhr auf dem Inn-Wan­der­weg in Rich­tung Vorn­bach am Inn zur ers­ten Sta­tio. Par­al­lel dazu ist die zwei­te Haupt­rou­te Oster­ho­fen in Beglei­tung von Jugend­pfar­rer Huber­tus Ker­scher etwas spä­ter am Mor­gen – um 7 Uhr – von Alten­markt in Rich­tung Alt­öt­ting auf­ge­bro­chen. Einen Tag spä­ter – am Sams­tag um 7.30 Uhr – star­tet dann noch die drit­te Haupt­rou­te Rot­tal von Schön­au aus. Die wei­tes­te Weg­stre­cke wer­den die bei­den Zubrin­ger­rou­ten von Gra­fen­au (Zubrin­ger­rou­te Pas­sau) und Regen (Zubrin­ger­rou­te Oster­ho­fen) zurück­le­gen, die schon einen Tag zuvor, am 16. April, los­mar­schiert waren.

Für vie­le Wall­fah­re­rin­nen und Wall­fah­rer ist es zwar schön und ein beson­de­res Erleb­nis, die 80 Jah­re Jugend­fuß­wall­fahrt“ mit­zu­er­le­ben, doch ist das nicht ihre Haupt­mo­ti­va­ti­on. Vie­le gehen nicht zum ers­ten Mal mit und sind schon seit Jah­ren, teils sogar seit Jahr­zehn­ten, dabei. Und vie­le erle­ben die Wall­fahrt gene­ra­tio­nen­über­grei­fend mit der gan­zen Fami­lie. In einer Umfra­ge erzäh­len die Pil­gern­den mehr über ihre Moti­va­ti­on und ihre Anlie­gen, die sie auf dem Weg zur Alt­öt­tin­ger Gna­den­mut­ter mittragen:

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Das Wet­ter scheint heu­er opti­mal zu sein: Teils Son­ne-Wol­ken-Mix, teils strah­len­der Son­nen­schein bei Tem­pe­ra­tu­ren um 20 Grad. Das dürf­te eini­ge Zweif­ler“ dazu bewe­gen, sich der Jugend­fuß­wall­fahrt kurz­ent­schlos­sen anzu­schlie­ßen. Doch sind die Anmel­de­zah­len ohne­hin sehr hoch. Und das freut nicht zuletzt Vero­ni­ka Pon­gratz vom Lei­tungs­team, Refe­ren­tin für Pro­jek­te und Orga­ni­sa­ti­on beim Bischöf­li­chen Jugend­amt Pas­sau. Letz­ten Endes kal­ku­lie­ren wir immer mit etwa vier- bis fünf­tau­send Men­schen bis wir schließ­lich in Alt­öt­ting zusam­men­kom­men. Und viel­leicht hält das Jubi­lä­um noch eini­ge Über­ra­schun­gen bereit, sodass es am Ende sogar noch mehr wer­den.“ Für sie ist die Jugend­fuß­wall­fahrt jedes Jahr ein ein­zig­ar­ti­ges Gemein­schafts­er­leb­nis, heu­er ganz beson­ders wegen des 80-Jah­re-Jubi­lä­ums. Ich glau­be, was die Wall­fahrt aus­macht, ist, dass wir unglaub­lich vie­le unter­schied­li­che Men­schen in der Orga­ni­sa­ti­on haben. Man lernt auch wahn­sin­nig vie­le ver­schie­de­ne Leu­te ken­nen – Wall­fah­re­rin­nen und Wall­fah­rer sowie Hel­fen­de kom­men ein­fach zusam­men. Das ist für mich tat­säch­lich das Besondere.“

Ver­an­stal­tet und feder­füh­rend orga­ni­siert wird die Jugend­fuß­wall­fahrt vom Bund der Deut­schen Katho­li­schen Jugend (BDKJ) des Bis­tums Pas­sau und dem Bischöf­li­chen Jugend­amt (BJA) Pas­sau in Zusam­men­ar­beit mit den Kirch­li­chen Jugend­bü­ros und den Jugend­ver­bän­den des BDKJ.

„Ankommen. Aufbrechen. Gott ist der Herr auch unserer Zeit!“ – Infos & Mehr

Rou­ten­we­ge, Zeit- und Ablauf­plä­ne, Bus­fahr­plä­ne, Infos zu Wall­fahrts­kreuz und Wall­fahrts­heft sowie Über­nach­tun­gen und wei­te­re orga­ni­sa­to­ri­sche Hin­wei­se gibt’s hier auf der Web­site des BDKJ:

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