Foto: Stefanie Hintermayr / pbp
Heute Früh haben sich wieder tausende Jugendliche und Junggebliebene von Passau und Osterhofen aus wieder auf den Weg nach Altötting gemacht. Unter dem Motto „Ankommen. Aufbrechen. Gott ist der Herr auch unserer Zeit!“ ist die Jubiläums-Jugendfußwallfahrt zum 80-Jährigen damit gestartet. Morgen wird der Pilgerzug gemeinsam mit Bischof Stefan Oster SDB in die Basilika St. Anna einziehen. Der Abschlussgottesdienst wird live übertragen.
80 Jahre ist es her, dass sich Jugendliche und junggebliebene Frauen und Männer 1946 bei der Passauer Jugendfußwallfahrt zum ersten Mal auf den Weg zur Altöttinger Gnadenmutter gemacht haben. Mit Ausnahme des Coronajahrs 2020 gehört die Jugendfußwallfahrt seither zur alljährlichen Tradition im Bistum Passau. So auch heuer, wenn es heißt „80 Jahre Jugendfußwallfahrt“! Vom 16. bis 18. April sind wieder tausende Wallfahrerinnen und Wallfahrer von Passau, Osterhofen, Grafenau, Regen und Schönau aus in Richtung Altötting unterwegs. Ein Großteil von ihnen wird rund 90 Kilometer oder mehr zu Fuß zurückgelegt haben nach der Ankunft in der Basilika St. Anna. Es geht um Aufbrechen und Ankommen – So auch das Motto der diesjährigen Jubiläums-Jugendfußwallfahrt: „Ankommen. Aufbrechen. Gott ist der Herr auch unserer Zeit!“ Ein Videoclip zeigt mehr vom Aufbruch von St. Nikola in Passau:
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Im Innenhof vor der Universitätskirche St. Nikola in Passau herrschte am frühen Freitagmorgen – ganz dem Wallfahrtsmotto getreu – durchaus Aufbruchstimmung. Viele Wallfahrerinnen und Wallfahrer kamen schon vor dem Gottesdienst hier an, um beim Leitungsteam die letzten Informationen einzuholen und sich Wallfahrtskreuze zu besorgen. Geistliche Impulse für ihren rund 90 Kilometer langen Pilgerweg haben sie dann im Gottesdienst in der Universitätskirche von Domdekan Hans Bauernfeind mitbekommen, der den Pilgernden vor dem Abmarsch den Segen erteilte. So startete die Passauer Route um kurz vor 6 Uhr auf dem Inn-Wanderweg in Richtung Vornbach am Inn zur ersten Statio. Parallel dazu ist die zweite Hauptroute Osterhofen in Begleitung von Jugendpfarrer Hubertus Kerscher etwas später am Morgen – um 7 Uhr – von Altenmarkt in Richtung Altötting aufgebrochen. Einen Tag später – am Samstag um 7.30 Uhr – startet dann noch die dritte Hauptroute Rottal von Schönau aus. Die weiteste Wegstrecke werden die beiden Zubringerrouten von Grafenau (Zubringerroute Passau) und Regen (Zubringerroute Osterhofen) zurücklegen, die schon einen Tag zuvor, am 16. April, losmarschiert waren.
Für viele Wallfahrerinnen und Wallfahrer ist es zwar schön und ein besonderes Erlebnis, die „80 Jahre Jugendfußwallfahrt“ mitzuerleben, doch ist das nicht ihre Hauptmotivation. Viele gehen nicht zum ersten Mal mit und sind schon seit Jahren, teils sogar seit Jahrzehnten, dabei. Und viele erleben die Wallfahrt generationenübergreifend mit der ganzen Familie. In einer Umfrage erzählen die Pilgernden mehr über ihre Motivation und ihre Anliegen, die sie auf dem Weg zur Altöttinger Gnadenmutter mittragen:
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Das Wetter scheint heuer optimal zu sein: Teils Sonne-Wolken-Mix, teils strahlender Sonnenschein bei Temperaturen um 20 Grad. Das dürfte einige „Zweifler“ dazu bewegen, sich der Jugendfußwallfahrt kurzentschlossen anzuschließen. Doch sind die Anmeldezahlen ohnehin sehr hoch. Und das freut nicht zuletzt Veronika Pongratz vom Leitungsteam, Referentin für Projekte und Organisation beim Bischöflichen Jugendamt Passau. „Letzten Endes kalkulieren wir immer mit etwa vier- bis fünftausend Menschen bis wir schließlich in Altötting zusammenkommen. Und vielleicht hält das Jubiläum noch einige Überraschungen bereit, sodass es am Ende sogar noch mehr werden.“ Für sie ist die Jugendfußwallfahrt jedes Jahr ein einzigartiges Gemeinschaftserlebnis, heuer ganz besonders wegen des 80-Jahre-Jubiläums. „Ich glaube, was die Wallfahrt ausmacht, ist, dass wir unglaublich viele unterschiedliche Menschen in der Organisation haben. Man lernt auch wahnsinnig viele verschiedene Leute kennen – Wallfahrerinnen und Wallfahrer sowie Helfende kommen einfach zusammen. Das ist für mich tatsächlich das Besondere.“
Veranstaltet und federführend organisiert wird die Jugendfußwallfahrt vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) des Bistums Passau und dem Bischöflichen Jugendamt (BJA) Passau in Zusammenarbeit mit den Kirchlichen Jugendbüros und den Jugendverbänden des BDKJ.
„Ankommen. Aufbrechen. Gott ist der Herr auch unserer Zeit!“ – Infos & Mehr
Routenwege, Zeit- und Ablaufpläne, Busfahrpläne, Infos zu Wallfahrtskreuz und Wallfahrtsheft sowie Übernachtungen und weitere organisatorische Hinweise gibt’s hier auf der Website des BDKJ:



