Bistum

Sternsinger im Kanzleramt

Redaktion am 07.01.2026

Info Icon Foto: Mika Väisänen / Kindermissionswerk
Die Sternsingerinnen und Sternsinger Maximilian (13), Helena (15), Lukas (11) und Lena (11) sowie Begleiter Anto Leegin Rex Pankiras aus dem Pfarrverband Winzer vertraten das Bistum Passau am Dienstagnachmittag beim Sternsingerempfang im Bundeskanzleramt. Zum Gruppenfoto mit Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramts, stellten sie sich gemeinsam auf mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, und Daniela Hottenbacher, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

108 Sternsingerinnen und Sternsinger aus ganz Deutschland waren am Dreikönigstag im Bundeskanzleramt zu Gast. Darunter auch drei Sternsinger aus dem Pfarrverband Winzer im Bistum Passau.

Ganz herz­li­chen Dank dafür, dass Ihr die­sen Dienst tut für ande­re Kin­der auf der Welt und natür­lich auch für die Men­schen in Euren Pfar­rei­en, die sich freu­en, wenn um den Drei­kö­nigs­tag die Stern­sin­ger vor­bei kom­men und die Häu­ser seg­nen.“ Minis­ter Thors­ten Frei, Chef des Bun­des­kanz­ler­amts, hieß am Diens­tag­nach­mit­tag in Ver­tre­tung von Bun­des­kanz­ler Fried­rich Merz die Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger in Ber­lin will­kom­men und fand vie­le loben­de Wor­te für die enga­gier­ten Kin­der und Jugend­li­chen. Der Bun­des­kanz­ler war wegen eines wich­ti­gen poli­ti­schen Ter­mins in Paris kurz­fris­tig ver­hin­dert, ließ von sei­nem Ver­tre­ter aber wert­schät­zen­de Grü­ße ausrichten. 

Die­se Grü­ße emp­fin­gen auch die Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger Maxi­mi­li­an (13), Hele­na (15), Lukas (11) und Lena (11) sowie Beglei­ter Anto Lee­gin Rex Pan­ki­ras aus dem Pfarr­ver­band Win­zer. Sie ver­tra­ten das Bis­tum Pas­sau am Diens­tag­nach­mit­tag beim Stern­sin­ger­emp­fang zur 68. Akti­on Drei­kö­nigs­sin­gen im Bun­des­kanz­ler­amt in Ber­lin. Zum Grup­pen­fo­to mit Thors­ten Frei, Chef des Bun­des­kanz­ler­amts, stell­ten sie sich gemein­sam auf mit Pfar­rer Dirk Bin­ge­ner, Prä­si­dent des Kin­der­mis­si­ons­werks Die Stern­sin­ger‘, und Danie­la Hot­ten­ba­cher, Bun­des­vor­sit­zen­de des Bun­des der Deut­schen Katho­li­schen Jugend (BDKJ). 

Minis­ter Frei, der acht oder neun Jah­re sel­ber Stern­sin­ger“ in sei­ner Jugend war, mach­te gleich mehr­fach in sei­ner Anspra­che deut­lich, wie sehr er das Enga­ge­ment der vie­len Köni­gin­nen und Köni­ge schätzt, die sich an der Akti­on Drei­kö­nigs­sin­gen betei­li­gen. 108 von ihnen waren aus allen Him­mels­rich­tun­gen nach Ber­lin gekom­men und mit glän­zen­den Kro­nen und gro­ßen Ster­nen ins Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­zo­gen. Mit dabei, eine wich­ti­ge Bot­schaft: Schu­le statt Fabrik – Stern­sin­gen gegen Kin­der­ar­beit“ heißt das Mot­to der aktu­el­len Akti­on Drei­kö­nigs­sin­gen. Über­all in Deutsch­land machen die Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger in die­sen Tagen auf ihrem Weg zu den Men­schen deut­lich, wie wich­tig es welt­weit für Mäd­chen und Jun­gen ist, dass sie zur Schu­le gehen kön­nen statt arbei­ten zu müssen.

Bil­dung und die Chan­ce, ler­nen zu dür­fen, ist die Vor­aus­set­zung, dass man dann wirk­lich ein selbst­be­stimm­tes Leben füh­ren kann“, mach­te Kanz­ler­amts­mi­nis­ter Thors­ten Frei deut­lich. Das Enga­ge­ment der Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger sei wich­tig, um genau dies immer wie­der ins Bewusst­sein zu brin­gen. Ihr seid damit auch ein Vor­bild für vie­le Gleich­alt­ri­ge. Und Ihr seid auch ein Vor­bild für vie­le Erwach­se­ne, weil Ihr sel­ber etwas tut und auf die Pro­ble­me in der Welt hinweist.“

Hier der Radiobeitrag zum Sternsingerempfang im Kanzleramt:

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Kin­der gehö­ren in die Schu­le, nicht in die Fabrik
An einer Schul­ta­fel stell­ten die Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger Liuba (16), Marie (12), Rebec­ca (11) und Sebas­ti­an (9) aus der Pfar­rei St. Medardus in Lüden­scheid (Bis­tum Essen) das dies­jäh­ri­ge Akti­ons­the­ma vor. Am Bei­spiel von Tazim und Nour, zwei ehe­mals arbei­ten­de Kin­der aus Ban­gla­desch, mach­ten die Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger deut­lich: Ein Aus­weg aus der Kin­der­ar­beit ist die Schu­le. Denn wenn Kin­der zur Schu­le gehen, kön­nen sie spä­ter einen guten Beruf erler­nen, um ihre Fami­lie zu ernäh­ren. Und dann kön­nen irgend­wann auch ihre Kin­der zur Schu­le gehen.“ Abschlie­ßend über­reich­ten die vier Kin­der aus Lüden­scheid Minis­ter Thors­ten Frei ein sym­bol­träch­ti­ges Geschenk – eine klei­ne Schul­ta­fel mit einer wich­ti­gen Bot­schaft: Kin­der­rech­te sind Chefsache!“

Die Stern­sin­ge­rin­nen Kla­ra (13), Marie (13), Ame­lie (13) und Ali­sha (14) aus der Pfar­rei Schmerz­haf­te Mut­ter Got­tes in Auf­en­au (Bis­tum Ful­da) tru­gen den Segen der Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger vor. Kla­ra durf­te mit ihrer Sam­mel­do­se die per­sön­li­che Spen­de von Minis­ter Thors­ten Frei ent­ge­gen­neh­men, mit der er ein Stern­sin­ger-Hilfs­pro­jekt für arbei­ten­de Kin­der in Ban­gla­desch unter­stützt. Ali­sha schrieb zum Abschluss den Segen 20 * C + M + B + 26 – Chris­tus man­sio­nem bene­di­cat – Chris­tus seg­ne die­ses Haus im Jahr 2026“ im Kanz­ler­amt an.

Hin­ter­grund:
Seit 1984 brin­gen die Stern­sin­ge­rin­nen und Stern­sin­ger jedes Jahr ihren Segen ins Bun­des­kanz­ler­amt. Jeweils vier Köni­gin­nen und Köni­ge aus allen 27 Bis­tü­mern reprä­sen­tie­ren dabei alle Kin­der und Jugend­li­chen, die sich bun­des­weit an der Akti­on beteiligen.

Text: www​.Stern​sin​ger​.de / pbp

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