Bistum

Weil es Zeit ist! - Helga Grömer verabschiedet

Redaktion am 04.10.2024

Info Icon Foto: Otto Penn
Die Beratenden der Ländlichen Familienberatung Alfred Hainthaler, Ulrike Sauer, Margret Döberl, Brunhilde Brunlehner, Monika Hopper und Anna Nagl nehmen Abschied von ihrer Leiterin Helga Grömer (3. v.l.). Anna Nagl folgt ihr in diesem Amt nach.

„Weil’s nåcha Zeit is, so sågn ma iatz Pfüa Gott!“ Mit diesen Worten wurde Helga Grömer am 23. September nach vielen Jahren unermüdlichen Engagements für das Bistum in den Ruhestand verabschiedet. Sie galt als Pionierin in vielen Bereichen der Kirche von Passau.

Mit einer bewe­gen­den Fei­er ist Hel­ga Grö­mer in den Ruhe­stand ver­ab­schie­det wor­den. 40 Jah­re stand sie im Dienst der Diö­ze­se Pas­sau bzw. der Katho­li­schen Land­volks­hoch­schu­le Nie­der­al­t­eich. In den ver­gan­ge­nen sie­ben Jah­ren war sie Refe­ren­tin für Pil­ger­pas­to­ral, lei­te­te die Kon­takt­stel­le für Super­vi­si­on und die Länd­li­che Fami­li­en­be­ra­tung im Bis­tum Passau.

Ent­spre­chend viel­fäl­tig war auch der Teil­neh­mer­kreis der Ver­ab­schie­dungs­fei­er, die mit einem Got­tes­dienst in der Klos­ter­kir­che Nie­dern­burg begann. Dar­in blick­te die Gemein­de­re­fe­ren­tin zurück auf den Beginn ihres Diens­tes im Bis­tum Pas­sau vor 40 Jah­ren. Als Zei­chen des Dan­kes für die­se erfüll­ten Jah­re ent­zün­de­te sie eine Ker­ze, die sie damals geschenkt bekom­men hat­te. Dom­de­kan Dr. Hans Bau­ern­feind dank­te Hel­ga Grö­mer in sei­ner Pre­digt für ihren Dienst in der Kir­che von Pas­sau und stell­te her­aus, dass sie an ihren Ein­satz­stel­len an vie­le Men­schen das Licht des Glau­bens wei­ter­ge­ge­ben habe. 

Im Fest­saal des Hau­ses St. Maxi­mi­li­an wur­de die Fei­er mit einem Abend­essen und zahl­rei­chen Dan­kes­wor­ten fort­ge­setzt. Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Länd­li­chen Fami­li­en­be­ra­tung, der Katho­li­schen Land­volk­be­we­gung und der ver­schie­de­nen Dienst­stel­len des Bischöf­li­chen Ordi­na­ria­tes drück­ten mit ihren Bei­trä­gen und Reden ihre Hoch­ach­tung für die Arbeit von Frau Grö­mer aus. Der Lei­ter der Abtei­lung Fami­li­en­pas­to­ral Otto Penn beton­te in sei­ner Lau­da­tio, dass sie als Frau in der Kir­che in vie­len Berei­chen eine ech­te Pio­nie­rin war, sei es die Mit­ar­beit am Pas­sau­er Pas­to­ral­plan, sei die Lei­tung eines kirch­li­chen Bil­dungs­hau­ses als ers­te Frau oder sei es ihr Ein­satz für das Pil­gern. Die­se und vie­le wei­te­re pas­to­ra­le Fel­der habe sie ent­schei­dend und nach­hal­tig geprägt.

Bei ihren Pil­ger­tou­ren, die sie auch im Ruhe­stand noch anbie­ten wird, wird der pas­sio­nier­ten Musi­ke­rin und Chor­lei­te­rin ihr Abschieds­ge­schenk, eine Wan­der­gi­tar­re, wert­vol­le Diens­te leis­ten. Sicht­lich bewegt dank­te Hel­ga Grö­mer allen Gäs­ten für ihre Beglei­tung in den ver­gan­ge­nen Jah­ren und die Gestal­tung des Abends. Die Tat­sa­che, dass sie für alle Stel­len, die sie zuletzt beklei­det hat­te, tat­kräf­ti­ge und kom­pe­ten­te Nach­fol­ge­rin­nen bekom­men habe, las­se sie beru­higt in den Ruhe­stand gehen. Den Dank dafür rich­te­te sie auch an den Gene­ral­vi­kar Josef Ede­rer, der eben­falls an der Fei­er teil­nahm. Mit dem Lied ​„Weil’s nåcha Zeit is“ sag­te Hel­ga Grö­mer ​„Pfüa Gott“ von ihren Gäs­ten und ihrem Dienst im Bis­tum Passau.

Text + Foto: Otto Penn

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