Kirche vor Ort

Wurmannsquick verabschiedet Mitarbeiter

Redaktion am 01.09.2025

Info Icon Foto: Marianne Hahn
Ehrengäste und Geistliche bei der Verabschiedung:  hinten von links Pater Viswasam, Michael Zelger, Bernhard Högl, Markus Rude, Marille Aigner,  Claudia Gabriel, Inge Heuwieser  und Edith Kleeberger- vorne von links Pfarrer Gottfried Hinterberger, Sylvia Schachtner, Franz Ortner, Christine Wiesmeier,  Rita Lippl, Irene Drasch und Pfarrer Josef Oliparambil

Über viele Jahre hinweg haben sie mit viel Herzblut und Engagement das Leben der Pfarrei  sehr positiv begleitet. Im Rahmen eines erhebenden Gottesdienstes in Pfarrkirche St. Andreas galt es nun Danke zu sagen und Neues zu begrüßen.

Beim Blick durch die Anwe­sen­heits­lis­te wur­de deut­lich, dass vie­le Per­so­nen die Gele­gen­heit nutz­ten, im Rah­men die­ses Got­tes­diens­tes und bei der abschlie­ßen­den welt­li­chen Fei­er beim Ober­wirt in Rog­gl­fing Ver­gelts Gott“ zu sagen für vie­le schö­ne und blei­ben­de Momen­te. Vie­le, wel­che in irgend­ei­ner Form in die­sem Zeit­raum die­se Per­so­nen ken­nen ler­nen, schät­zen und begeg­nen durf­ten, nah­men die Gele­gen­heit wahr und brach­ten dies durch ihre Anwe­sen­heit und natür­lich durch Geschen­ke ein­drucks­voll zum Aus­druck. Zu Beginn der Andacht sprach Pfar­rer Josef Oli­pa­ram­bil in Beglei­tung von Pfar­rer Vis­wa­sam und Pas­to­ral­re­fe­rent Franz Ort­ner von einem beson­de­ren Tag, denn wir dür­fen gemein­sam auf vie­le schö­ne Momen­te zurück­bli­cken, so der Geistliche. 

In sei­ner Lau­da­tio dank­te er Chris­ti­ne Wies­mei­er, wel­che nach 35 Jah­ren enga­gier­ter Arbeit in den wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand geht. So war sie weit mehr als nur die Sekre­tä­rin, nein sie war die stil­le Kraft im Hin­ter­grund, die freund­li­che Stim­me am Tele­fon, die hel­fen­de Hand im All­tag, eine lie­be­vol­le Ansprech­part­ne­rin — die gute See­le für alle. 

Info Icon Foto: Marianne Hahn

Dein Dienst war geprägt von Mensch­lich­keit, von Geduld und Treue, so Pfar­rer Josef. Auch Pas­to­ral­re­fe­rent Franz Ort­ner been­det nach sechs Jah­ren sei­nen Dienst im Pfarr­ver­band und wird sich mit Beginn des Schul­jah­res in der Maria Ward Real­schu­le in Alt­öt­ting ein­brin­gen. Sein Wir­ken, sei­ne Offen­heit und sei­ne Beglei­tung haben das Leben im gesam­ten Pfarr­ver­band ent­schei­dend mit­ge­prägt und posi­ti­ve Spu­ren hin­ter­las­sen, so Pfar­rer Josef. Beson­ders die Kin­der- und Jugend­ar­beit hat er mit dei­nem Glau­ben begeis­tert, nie­mals laut, aber echt und ehr­lich. Her­aus­ra­gend sei auch das 23jährige Wir­ken von Ire­ne Drasch als Sän­ge­rin im Chor Ale­gria, davon 15 Jah­re als Chor­lei­te­rin. Erhal­ten bleibt aller­dings ihre musi­ka­li­sche Beglei­tung im Chor wie auch im Andreas-Chor.

Gro­ße Dank­bar­keit galt auch Rita Lippl, wel­che 20 Jah­re als Pfarr­se­kre­tä­rin treu im Pfarr­ver­band wirkt. Ihr stil­les, ver­läss­li­ches Enga­ge­ment ver­dient dabei vol­le Aner­ken­nung. Alle die­sen Men­schen- ihr Kom­men, ihr Gehen, ihr Blei­ben brin­gen wir heu­te vor Gott, so Pfar­rer Josef und mit vol­lem Dank, Ver­trau­en und Hoff­nung stell­te er dabei den Got­tes­dienst in den Mit­tel­punkt. In sei­ner Pre­digt pran­ger­te Pfar­rer Josef die aktu­el­len Dik­ta­to­ren welt­weit an, wel­che wie­der ein gro­ßes Unheil für die Mensch­heit anrich­ten wol­len. Die Aner­ken­nung und Wert­schät­zung eines Men­schen ist dabei völ­lig aus den Fugen gera­ten, so der Geist­li­che. Aber letzt­end­lich kommt auch bei den denen der Hoch­mut vor dem Fall“, wie es die Geschich­te beweist. Ein­drucks­voll umrahm­te Jana Fähr­mann an der Orgel und mit ihrer Stim­me den Got­tes­dienst. In den Für­bit­ten bat Joa­chim Rothe in die­ser Stun­de des Dan­kes für all jene die heu­te im Mit­tel­punkt ste­hen, sowie wie für die gesam­te Gemein­de um den Bei­stand Got­tes. 

Kir­chen­pfle­ger Micha­el Zel­ger war es vor­be­hal­ten im Namen des gesam­ten Pfarr­ver­ban­des Dan­ke zu sagen nach allen Rich­tun­gen und ließ im Zeit­raf­fer noch­mals die her­aus­ra­gen­den Momen­te, Begeg­nun­gen und Ver­än­de­run­gen in all die­sen Jah­ren Revue pas­sie­ren. So beein­druck­te Ire­ne Drasch bei vie­len Got­tes­diens­ten und Trau­un­gen durch ihre har­mo­ni­sche Lie­der­aus­wahl und mit ihrer per­fek­ten und geschick­ten Art, einen Chor zu lei­ten und diri­gie­ren. Fei­er­li­che Augen­bli­cke und Momen­te blei­ben dabei in Erin­ne­rung, so Zel­ger. Drei Geist­li­che durf­te Chris­ti­ne Wies­mei­er in ihrer lan­gen Zeit im Pfarr­bü­ro erle­ben, wobei eini­ge Zeit­räu­me durch­aus her­aus­for­dern waren, so der Kir­chen­pfle­ger, wie etwa die Reno­vie­rung des Pfarr­hau­ses, aber auch die Erkran­kung von Micha­el Bich­ler. 
Regel­rech­te Schwerst­ar­beit for­der­te die Zusam­men­le­gung zum gro­ßen Pfarr­ver­band, die Buch­hal­tung für Kin­der­gar­ten und sechs Pfar­rei­en sowie die Umstel­lung in das digi­ta­le Zeit­al­ter. Für alle Besu­cher im Pfarr­bü­ro hat­te sie in offe­nes Ohr und die Men­schen haben ihr Freu­de und Sor­gen anver­traut. Kein noch so gro­ßes Pro­blem blieb unge­löst und die freund­li­che Art wird feh­len. Letzt­end­lich durf­te er noch Rita Lippl für 20 Jah­re Mit­ar­beit im Pfarr­bü­ro Zeilarn und Wurm­anns­quick gratulieren. 

Als neu­es Gesicht im Pfarr­bü­ro durf­te er Syl­via Schacht­ner vor­stel­len. Blu­men, Prä­sen­te und Auf­merk­sam­kei­ten über­reich­ten abschlie­ßend Pfar­rer Josef und Kir­chen­pfle­ger Micha­el Zel­ger an die­se Per­so­nen. Zu den Gra­tu­lan­ten zähl­ten auch Abord­nun­gen aus den Pfar­rei­en, Gern, Hirsch­horn, Zeilarn sowie Rog­gl­fing-Mar­tins­kir­chen. Gesel­lig nahm beim Ober­wirt in Rog­gl­fing die­ser beson­de­re Tag sei­nen Aus­klang. (hm) 

Text: Mari­an­ne Hahn

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