Kess erziehen


                                                                                                            

KESS ERZIEHEN

 
Kooperativ - ermutigend - sozial - situationsorientiert
 
K wie kooperativ: Gemeinsam für ein gutes Familienklima sorgen und Konflikte so lösen, dass keiner zu kurz kommt.
E wie ermutigend: Sich dem Kind zuwenden und seine Selbstständigkeit fördern.
S wie sozial: Die Bedürfnisse des Kindes nach Zuwendung und Mitbestimmung erfüllen. Und darauf achten, dass es seinerseits die Bedürfnisse der Eltern respektiert.
S wie situationsorientiert: Nicht stur „nach Lehrbuch“ erziehen, sondern die eigenen Möglichkeiten und Ziele achten.
 
Die Elternkurse Kess erziehen wollen
  • Kinder und Jugendlichen ermutigen
  • Konflikte entschärfen
  • Kooperation stärken

 


Helene Uhrmann-Pauli, die Leiterin des Familienreferats im Bischöflichen Ordinariat  (4.v.l.), fand in Alkofen Teilnehmerinnen, die sich mit großem Eifer in das Projekt  „Kess erziehen“ stürzten. Foto: Veit
 

Kess“ lässt Familien staunen

Religiöse Erziehung fördert das Zusammenleben – Kurse für Eltern

ALKOFEN/PASSAU. Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder wachsen und gedeihen, fröhlich und aktiv das Leben
angehen, Enttäuschungen und Krisen bewältigen können und sich zu starken Persönlichkeiten entwickeln.
Dazu brauchen Kinder in der Familie eine Atmosphäre von Zuwendung, Geborgenheit und Verantwortung.
Mit „Kess erziehen – Staunen – Fragen – Gott entdecken!“ gibt das Referat Ehe und Familie eine wichtige
Hilfestellung auf diesem Weg. Als Pilotprojekt startete dieses Kursmodell in Alkofen.
„Mit unseren Kursen wollen wir Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe unterstützen, ihnen Anregungen geben zur Gestaltung des Familienlebens, gemeinsame Erlebnisse vermitteln, und die Beziehungen untereinander
stärken“, erklärt Josef Veit, der im Referat Ehe und Familie für das Projekt „Kess erziehen“ verantwortlich
ist. In den Elternkursen geht es um religiöse Erziehung von Anfang an. Zielgruppe sind Väter und Mütter von Kindern bis zu zehn Jahren. Unter Anleitung durch ausgebildete Kursleiter soll das neue Modell in den Pfarrverbänden umgesetzt werden.
„Es ist nachgewiesen, dass religiöse Erziehung Kinder und Familien stärkt und das Zusammenleben fördert“,
erklärt Josef Veit den Hintergrund. Kinder wollen die Welt verstehen. Und so erleben Eltern, dass das Leben mit einem Kind und für ein Kind sie herausfordert, sich auch mit Fragen von Religion und Glaube auseinander zu setzen. Der Kurs legt Spuren, wie Väter und Mütter die seelische Entwicklung ihres Kindes in spiritueller Hinsicht unterstützen können. Sie werden ermutigt, religiöse Themen aufzugreifen, gemeinsam mit ihrem Kind nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu suchen und sich hierbei von der christlichen Tradition leiten zu lassen.
Kinder wollen ihre Welt begreifen. Nicht nur wie alles funktioniert, sondern auch warum alles so ist, wie
es ist. Und so stellen sie unweigerlich die kleinen und großen Fragen des Lebens. Von ihren Eltern wollen sie Antworten, egal ob diese selbst gläubig sind oder nicht. Kess erziehen zeigt Wege auf, wie Eltern damit umgehen können. Das Programm unterstützt Väter und Mütter darin, ihr Kind zu  ermutigen, Fragen zu stellen und eigene Gedanken und Ideen zu entfalten. So wird seine seelische Entwicklung gefördert und das Kind kann sich selbst und die Welt vielleicht ein klein wenig besser verstehen. Das steigert auch seine Handlungsfähigkeit. Die vorgesehenen fünf Einheiten umfassen dabei folgende Themen:
• Die Beziehung zum Kind gestalten – das positive Lebensgefühl stärken.
• Sich mit dem Kind auf die fragende Seite stellen – selbstentdeckendes Lernen stützen.
• Mit dem Kind reden über Gott und die Welt – kindliche Gottesbilder achten.
• Der Spiritualität Raum geben – sich von Gott anrühren lassen.
• Das Leben leben, deuten und feiern – sich von christlichen Traditionen anregen lassen.
Der Elternkurs zeigt Wege auf, wie das Kind zu einem eigenen religiösen und spirituellen Weg ermutigt werden kann. Zu jeder Einheit gehören Informationen über die Entwicklung und die spirituellen Bedürfnisse von Kindern, Übungen und konkrete Anregungen für die Praxis zu Hause.
Die Abkürzung „Kess“ steht dabei übrigens für eine Haltung: Kooperativ:
Gemeinsam Spuren des Religiösen aufgreifen und das religiöse Leben gestalten; ermutigend: Die Fragen des Kindes ernst nehmen und es in seinem eigenen Glaubensweg stärken; sozial: Die  Dimensionen des Glaubens auf die sozialen Grundbedürfnisse hin erlebbar machen; situationsorientiert: Keine gelernten Antworten geben, sondern in Achtsamkeit gegenüber dem Augenblick und der eigenen Überzeugung agieren.
Interessenten an
„Kess erziehen: Staunen – Fragen – Gott entdecken“ wenden sich an das
Referat Ehe und Familie, Josef Veit, Domplatz 7 in Passau, Tel. 0851/393-6101 oder 6102

Kess – das sagen Teilnehmerinnen
Trixi Schönbuchner:                                                                                          
„Der Kess-Kurs war für mich eine ganz tolle und tiefgründige Erfahrung.
Die beiden Trainer Josef Veit und Helene Uhrmann-Pauli haben uns auf sehr einfühlsame,
abwechslungsreiche und oft auch witzige Art aus dem hektischen Alltag geholt und unsere Gedanken auf die Edelsteinmomente mit unseren Kindern und unserer Familie gelenkt. Sehr dankbar bin ich für wertvolle und gut in die Praxis umsetzbare Tipps.

Steffi Kremsreiter:                                                                                                               
„Mir hat der Kess-Kurs sehr gut gefallen. Ich habe einiges dazu gelernt und wurde wieder ein bisschen aus meiner alltäglichen ,Erziehungsfahrschiene‘ geholt. Das hat mir und auch meinen                       
Kindern gut getan. Die Referenten waren hervorragend und super sympathisch.
Ich fühlte mich miteinbezogen, vertraut und verstanden und sehr wohl. Kess erziehen lohnt sich in jedem Fall.

Regina Hechinger:                                                                      
Es hat mir sehr gut gefallen. Wir waren eine ganz tolle Runde. Man macht jetzt so manches mit Kindern, Mann, Familie usw. viel bewusster und besser und setzt vieles um. Die zwei Kess-Trainer haben es sehr kess gemacht. Ich kann den Kurs nur weiter empfehlen."

 

Bettina Brumm:  
„Bevor ich mich zu diesem Kurs anmeldete, war ich schon etwas skeptisch.Schwierig ist ja
auch die Teilnahme an fünf Abenden, wenn man Kinder zu Hause hat. Aber schon nach dem ersten Seminarabend war ich mir sicher, etwas Gutes für meine Familie und mich zu tun. ,Auszubrechen‘ aus dem Alltag, zur Ruhe zu kommen und das Ganze aus der Entfernung heraus zu betrachten – zwei einfühlsame Kursleiter halfen unserer Gruppe dabei. Ich habe viele Anregungen mit nach Hause nehmen können und werde versuchen, einiges davon umzusetzen.“
 

 Aktuelle Kurse

 

Kess erziehen: Staunen - Fragen - Gott entdecken

Pfarrverband Salzweg/Straßkirchen

Fünf Abende:

30. April; 15. Mai; 21. Mai; 11. Juni; 18. Juni 2012 jeweils 19.45 - 21.45 Uhr

Kindergarten Straßkirchen Turnraum

Zert. Kess- Trainer/in: Christine Sonner - Clemens; Thomas Weggartner

Info und Anmeldung: 08505/919319

 

                                                                                                                                     

Kess erziehen  

von Anfang an

                                                     

Der Kurs für Eltern von Kinder im Alter von 0-3 Jahren stärkt die Eltern - Kind - Beziehung. Er unterstützt Eltern in einer entwicklungsförderlichen Haltung: Feinfühliges Agieren, die Einbeziehung des Kindes in den Alltag und das Nutzen der alltäglichen Erfahrungsräume werden unterstützt. Gleichzeitig fördert der Kurs die kommunikativen Fähigkeiten der Eltern.

Die Themen der Kurseinheiten:

  • Eine neues Leben beginnt - Beziehung aufbauen
  • Ermutigt die Welt erkunden - Selbstständigkeit fördern
  • Kompetenz erleben - Konfliktsituationen lösen
  • Miteinander reden - Gemeinschaft stärken
  • Zusatzangebot: Kess miteinander umgehen - den Alltag gemeinsam gestalten

 

Zertifizierte  Trainerinnen für Kess erziehen: Von Anfang an

Michaela Krenner
Johann-Baptist-Modler –Weg 2
94081 Fürstenzell
08502/9180088  misekre@yahoo.de

Claudia Bauriedl
Hainstetten 18    94571 Schaufling
0991/30118

 

 

 

 

 

 

 

Kess erziehen

Staunen  - Fragen - Gott entdecken


 

Der Kurs richtet sich an Eltern mit Kinder im Kindergarten - und Grundschulalter. Er stützt die religiöse Bildung und legt Spuren, wie ELtern die seelische Entwicklung ihres Kindes auch in spiritueller Hinsicht unterstützen können. Sie werden ermutigt, religiöse Themen aufzugreifen, gemeinsam mit ihrem Kind nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens zu suchen und sich hierbei von der christlichen Tradition leiten zu lassen.
In fünf Einheiten werden folgende Themen entfaltet:
 
  • Die Beziehung zum Kind gestalten - das positive Lebensgefühl stärken
  • Sich mit dem Kind auf die fragende Seite stellen - selbstentdeckendes Lernen fördern
  • Mit dem Kind reden über Gott und die Welt - seine Gottesbilder achten
  • Der Spiritualität Raum geben - sich von Gott anrühren lassen
  • Das Leben gemeinsam leben, deuten und feiern - sich von christlichen Traditionen anregen lassen
 
 
 
 
 
 

Kess erziehen

Weniger Stress - mehr Freude

 

stellt die Entwicklung des Kindes, gestützt durch Ermutigung und dessen verantwortungsvolle Einbeziehung in die Gemeinschaft in den Mittelpunkt. Eltern mit Kindern im Alter von 2- 10 Jahren erhalten eine praktische, ganzheitlich orientierte Erziehungshilfe. Gleichzeitig wird eine Vernetzung interessierter Eltern angeregt.

Die Themen der fünf Einheiten

  • Das Kind sehen - seine sozialen Grundbedürfnisse achten
  • Verhaltensweisen verstehen - angemessen reagieren
  • Kinder ermutigen - die Folgen des eigenen Handelns zumuten
  • Konflikte entschärfen - Probleme lösen
  • Selbstständigkeit fördern - Kooperation entwickeln