icons / 24px / close

Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen die bestmögliche Erfahrung zu bieten. Mehr erfahren

Weltkirche

Adveniat-Aktionstage

Thomas König am 10.12.2019

Adveniat info-icon-20px Foto: Christine Krammer
(im Bild: Dekan Alfons Eiber, Reyna Cachi und Übersetzerin Isabel Temmen, Christine Krammer/Referat Weltkirche, Lehrer Johann Gubisch, Susi Klausner)

"Frieden bedeutet für mich, dass meine Arbeit etwas zum Guten verändert", das sagt Reyna Cachi. Im Rahmen der Adveniat-Aktionstage im Bistum Passau besuchte der diesjährige Gast auch die Sportmittelschule in Hauzenberg.

Rey­na Cachi arbei­tet in einem Mäd­chen­haus in El Alto/​Boliven, das auch von Adve­ni­at-Spen­den­gel­dern finan­ziert wird. Die sozia­le Ein­rich­tung nimmt sich auf der Stra­ße leben­der Mäd­chen an. Bis zu 1.500 Kin­der und Jugend­li­che leben in El Alto auf der Stra­ße. Dort sind sie vie­len Gefah­ren aus­ge­setzt. Zwangs­pro­sti­tu­ti­on zählt zu den drin­gends­ten Pro­ble­men. Täg­lich geht Rey­na Cachi mit einem Street­wor­ker-Team auf die Stra­ßen der Stadt. Sie suchen Kin­der und Jugend­li­che auf und bie­ten ihnen kon­kre­te Hil­fe an. Eine davon ist das Mäd­chen­haus, in dem sie medi­zi­nisch und psy­cho­lo­gisch betreut wer­den. Sie kön­nen die Schu­le been­den und im Haus eine Aus­bil­dung als Kon­di­to­rin oder Fri­seu­rin abschlie­ßen. Ziel der Stif­tung ist es, die Mäd­chen auf­zu­fan­gen, sie zu stär­ken und ihnen neue Per­spek­ti­ven zu eröff­nen. Dass sie so ange­nom­men und geliebt wer­den, wie sie sind, fes­te Bezugs­per­so­nen und einen gere­gel­ten All­tag haben, ermög­licht ihnen, wie­der im Leben Fuß zu fassen.

Die Schüler/​Schülerinnen der 9. + 10 Klas­sen waren beein­druckt vom enga­gier­ten und selbst­lo­sen Ein­satz für die Mäd­chen und jun­gen Frau­en. Im Gespräch im Anschluss an den Vor­trag stell­ten sie vie­le Fra­gen und infor­mier­ten sich sehr detailliert.

Foto und Text: Chris­ti­ne Krammer