Kirche vor Ort

Das heilige Grab in Halsbach - Blick hinter die Kulissen

Thomas König am 18.04.2019

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Aufwändiger Kirchenschmuck wird in Halsbach (Lkr. Altötting) jedes Jahr zu Ostern aufgebaut. Die einzelnen Figuren und Bauteile sind äußerst wertvoll und so gut wie unersetzlich. Das Leiden und Sterben Jesu zu Ostern wird dargestellt.

Nur die soge­nann­ten Zech­pröbs­te“ wis­sen, wie es geht: Den Plan zum Auf­bau des Hei­li­gen Gra­bes“ in der Pfarr­kir­che St. Mar­tin haben sie im Kopf abge­spei­chert. Jedes Jahr aufs Neue wer­den die vie­len Ein­zel­tei­le zum Teil vom Dach­bo­den hin­ab­ge­tra­gen, und mit Mus­kel­kraft im Altar­raum wie­der zusam­men­ge­setzt. Ins­ge­samt misst die Kon­struk­ti­on fast sechs Meter in der Höhe. Das Lei­den und Ster­ben Jesu zu Ostern wird dar­in dar­ge­stellt. Je nach dem zu wel­cher Zeit man nun die Kir­che betritt, sieht man Jesus zunächst am Kreuz, spä­ter wird die­ser Teil dann abge­deckt und dafür ein Vor­hang im unte­ren Teil geöff­net: Nun liegt Jesus im Grab. Den Auf­bau füh­ren die Män­ner äußerst rou­ti­niert durch – den­noch darf natür­lich nichts schief gehen. Die ein­zel­nen Figu­ren und Bau­tei­le sind beson­ders wert­voll und so gut wie uner­setz­lich. In einem Video zei­gen wir, wie es hin­ter den Kulis­sen bei der Auf­bau-Arbeit zugeht.

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