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Bistum

Beter erzählen: Ewige Anbetung in Altötting

Stefanie Hintermayr am 08.07.2021

432 A0296 2 Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Zahlreiche Beter kommen regelmäßig in die Anbetungskapelle Altötting, das Allerheiligste zu verehren. Zu den Treuesten gehören auch Regina de Visser, Teresa Fischereder, Lisa-Maria und Martin Kopietz, Annalia Machuy und Günter Anderlohr. Sie erzählen in einem Film ihre persönliche Geschichte zur Anbetung.

Die Anbe­tungs­ka­pel­le in Alt­öt­ting ist in vie­ler­lei Hin­sicht etwas Beson­de­res. Ihre Geschich­te beginnt beim Tag ihrer Eröff­nung am 11. Sep­tem­ber 2006 durch kei­nen Gerin­ge­ren als Papst Bene­dikt XVI. Der ers­te Beter! Nur fünf Jah­re spä­ter, im Jahr 2011, wur­de die Tag- und Nacht­an­be­tung (rund um die Uhr) ermög­licht. Und die­ses Jahr fei­ert die Anbe­tungs­ka­pel­le gleich zwei Jubi­lä­en: 15-jäh­ri­ges Bestehen und 10 Jah­re Anbe­tung rund um die Uhr. Die Anbe­tungs­ka­pel­le direkt am Kapell­platz soll­te bei einem Alt­öt­ting-Besuch auf kei­nen Fall feh­len. Vie­le Beter suchen sie inzwi­schen regel­mä­ßig auf. Eini­ge räu­men sich ihre Gebets­zeit ein Mal pro Woche ein, man­che von ihnen sogar täg­lich. Für sie ist es ein wah­rer Segen, den wah­ren Schatz unse­res Glau­bens anzu­be­ten und immer mehr zu ent­de­cken: Jesus Chris­tus. Sechs treue Beter haben uns ihre per­sön­li­che Geschich­te vor der Anbe­tungs­ka­pel­le erzählt:

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Die­se Erfah­rung Got­tes ist für mich das höchs­te Glück, das ich haben kann.”

Regina de Visser

Anbeten, warum nicht?!

Die Gegen­wart Jesu Chris­ti im Aller­hei­ligs­ten ist das, was alle Beter grund­sätz­lich fas­zi­niert. Vor ihm kniend kön­nen sie ihn regel­recht erfah­ren und immer tie­fer ent­de­cken. Ich gehe regel­mä­ßig zur Anbe­tungs­ka­pel­le, um die­se Erfah­rung zu haben, die dann mög­lich wird, wenn man inner­lich ganz still wird“, erzählt Regi­na de Vis­ser. Aus die­sem Glau­ben und Wis­sen, dass Chris­tus im Aller­hei­ligs­ten gegen­wär­tig ist, geht auch Anna­lia Machuy ger­ne zur Anbe­tung. Die jun­ge Frau hat meh­re­re Anbe­tungs­stun­den in der Woche. Ich mer­ke, wie das mei­nem Leben Tie­fe gibt“, erzählt sie. Ich kann dann ein­fach ein­mal alles abge­ben, oder auch ein­fach nur da sein.“

Anbe­tung ist für mich immer wert­vol­le und sehr kost­ba­re Zeit, die mein Leben unglaub­lich bereichert.”

Annalia Machuy

Anbeten, egal wann!

Manch­mal fra­ge ich mich, war­um man eigent­lich so wenig in der Anbe­tung ist, wenn man sich klar­macht, dass es um Gott geht“, meint Anna­lia Machuy zur Fra­ge, war­um sie zur Anbe­tung gehe. In der Anbe­tung haben wir die Mög­lich­keit, unmit­tel­bar vor ihm zu knien.“ Mit Freun­den kön­ne sie ja schließ­lich auch vie­le Stun­den ver­brin­gen; da sei es doch nur logisch, auch Zeit mit Gott zu ver­brin­gen. Dass Anbe­tung auch neben Job und vier klei­nen Kin­dern geht, und zwar sehr gut, zeigt die Fami­lie Kopietz. Das ist die Stun­de in der Woche, die nur mir gehört“, freut sich die vier­fa­che jun­ge Mut­ter Lisa-Maria Kopietz. Sie genie­ße ihre Anbe­tungs­stun­de wochen­tags immer sehr, ein­fach eine ande­re Facet­te der Eucha­ris­tie“ als im Sonn­tags­got­tes­dienst. Sie ist inzwi­schen eine Kon­stan­te in ihrem Leben, die sie nicht mehr mis­sen möchte.

Da ist immer die glei­che Ruhe, immer der glei­che Hei­land. Das hat etwas Heil­sa­mes und Kraftvolles.”

Lisa-Maria Kopietz

Ein­fach ein­mal Ruhe fin­den und beim Herr­gott sein ist auch die Moti­va­ti­on für Mar­tin, Ehe­mann von Lisa-Maria Kopietz. Man sehnt sich auch danach.“ Sei­ne Anbe­tungs­stun­de, in der er dem Herr­gott alles dar­brin­gen kann, was ihn auch mit der Fami­lie gera­de beschäf­tigt, genie­ße er als jun­ger Fami­li­en­va­ter immer sehr.

Mei­ne Moti­va­ti­on? Ruhe fin­den, abschal­ten und ein­fach nur da sein.”

Martin Kopietz

Anbeten: Keine Frage des Alters!

Die bei­den erwach­se­nen Frau­en Regi­na de Vis­ser und Tere­sa Fische­re­der, die jun­gen Eltern Lisa-Maria und Mar­tin Kopietz, die jun­ge Erwach­se­ne Anna­lia Machuy und der Rent­ner Gün­ter Anderlohr. Jeder der sechs Beter steckt in einer ande­ren Lebens­si­tua­ti­on, in Genera­ti­on und Alter teils völ­lig ver­schie­den. Sie zei­gen aber, dass Anbe­tung weder eine Fra­ge der Lebens­hin­ter­grün­de noch des Alters ist. Für mich ist der Satz jetzt im Alter sehr wich­tig gewor­den: Wir sind nur Gast auf Erden“, erzählt der älte­re Herr und Rent­ner Gün­ter Anderlohr. Spä­tes­tens mit dem Tod sei­ner Ehe­frau sei die­ser Satz für ihn Rea­li­tät gewor­den. Ich brau­che jetzt auf dem letz­ten Pil­ger­weg noch Kraft und Stär­ke, die ich mir immer bei der Anbe­tung hole, in die­ser hei­li­gen Stil­le und Gegen­wart Gottes.“

Wir brau­chen die Anbe­tung, um zu erken­nen und zu ver­ste­hen: Gott ist da!”

Günter Anderlohr

Die Nachtanbetung

Tere­sa Fische­re­der, eine ruhi­ge, gelas­se­ne und sehr zufrie­den wir­ken­de Frau mitt­le­ren Alters, ist eine Nacht­an­be­te­rin. Sie besucht die Anbe­tungs­ka­pel­le regel­mä­ßig mit­ten in der Nacht oder in den frü­hen Mor­gen­stun­den. Die Anbe­tung ist für mich zeit­los“, erklärt sie. Da weiß ich, es kommt kein Ter­min dazwi­schen, ich muss nicht erreich­bar sein und auch nicht auf die Uhr schau­en.“ Die­se nicht-getak­te­te Zeit außer­halb des vol­len Ter­min­ka­len­ders bedeu­tet ihr sicht­lich sehr viel. Sie beschreibt ihr Gefühl bei der Nacht­an­be­tung mit den Wor­ten: Ich wür­de sogar sagen, ein Stück­chen Him­mel kommt dann auf die Erde her­ab und viel­leicht sogar ein Samen­körn­chen Ewigkeit.“

Wenn ich in der Anbe­tung bin, erfül­len mich tie­fer inne­rer Frie­de, Ruhe, Stil­le. Es fällt von mir ein­fach alles ab. Ich las­se mich von Jesus berüh­ren. Ich schaue ihn an und er schaut mich an.”

Teresa Fischereder

Venite Adoremus: Die Betergemeinschaft

Betreut wird die Anbe­tungs­ka­pel­le vom Ehe­paar Maria und Man­fred Ben­kert. Die bei­den sind die zen­tra­len Ansprech­per­so­nen für die Beter. Und sie küm­mern sich, zusam­men mit einem klei­nen Team, um alles Orga­ni­sa­to­ri­sche, wie bei­spiels­wei­se die Stun­den­ein­tei­lung (gera­de für die Nacht­an­be­tung). Wir sind kei­ne geschlos­se­ne Gemein­schaft“, lädt Man­fred Ben­kert alle Inter­es­sier­ten herz­lich zur Anbe­tung ein. Die Über­le­gung gehe ja dahin­ge­hend, eine 24 – 7‑Anbetung nicht nur in Alt­öt­ting, son­dern auch in ande­ren Pfarr­ge­mein­den im Bis­tum zu ermög­li­chen. Und dazu braucht es Beter, die sich für eine Stun­de tags­über oder nachts bereit­erklä­ren“, so Ben­kert. Er emp­fiehlt die Nacht­an­be­tung ganz beson­ders und erzählt begeis­tert: Die Anbe­tungs­ka­pel­le ist dann geschlos­sen, und nur der ein­ge­teil­te Beter allein in der Kapel­le. Ich habe selbst eine Nacht­stun­de; und das ist wirk­lich eine sehr kost­ba­re Zeit.“

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Kontakt

Maria und Man­fred Ben­kert
Tel: +49 173 7740798
Mail: anbetungskapelle.​altoetting@​gmail.​com

2. Adoratio in Altötting

Vom 19. bis 21. Novem­ber fin­det in Alt­öt­ting nach der erfolg­rei­chen Pre­mie­re 2019 der 2. Ado­ra­tio-Kon­gress zur eucha­ris­ti­schen Anbe­tung mit Bischof Ste­fan Oster statt. Alle Infor­ma­tio­nen dazu mit detail­lier­ten Pro­gramm und Refe­ren­ten fin­den Sie hier auf der Web­site des Refe­rats Neue­van­ge­li­sie­rung Passau:

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