Jugend

Auszeichnung zur Fairtrade-Schule!

Stefanie Hintermayr am 27.11.2024

Info Icon Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Mit ihrem Zertifikat gehören die Gisela-Schulen Passau-Niedernburg nun zur Familie der Fairtrade-Schulen. Im Rahmen einer Feierstunde in der Aula wurde die Auszeichnung dem „Fairtrade-Team“ unter der Leitung von Petra Elsperger im Beisein von Ehrengästen überreicht.

Jetzt gehö­ren die Gise­la-Schu­len Pas­sau-Nie­dern­burg offi­zi­ell zu den Fair­trade-Schu­len Deutsch­lands. ​„Ihr seid ein Vor­bild für ande­re Schu­len. Dar­auf könnt ihr stolz sein!“ Mit die­sen Wor­ten hat Cari­na Bisch­ke, Refe­ren­tin von Fair­trade Deutsch­land, dem Fair­trade-Team unter der Lei­tung von Leh­re­rin Petra Elsper­ger freu­de­strah­lend die Aus­zeich­nung über­reicht. Die Fei­er­stun­de fand in der Aula der kirch­li­chen Schu­len im Bei­sein von Ehren­gäs­ten statt, u.a. Schul­amts­di­rek­to­rin i.K. Anja Wag­ner-Hölzl, der stv. Land­rat Hans Kol­ler und der 2. Bür­ger­meis­ter der Stadt Pas­sau Andre­as Rother. Das freu­di­ge Ereig­nis musi­ka­lisch gestal­tet haben Schü­le­rin­nen der Gisela-Schulen.

Podcast zu den Fairtrade-Gisela-Schulen

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„Wir unter­stüt­zen fai­ren Han­del, haben Spaß dar­an und initi­ie­ren krea­ti­ve Fair­trade-Pro­jek­te“, benennt Cari­na Bisch­ke die Zie­le einer Fair­trade-Schu­le. Die Refe­ren­tin von Fair­trade Deutsch­land freut sich sehr, mit den Gise­la-Schu­len eine wei­te­re in der Fami­lie der Fair­trai­de-Schu­len auf­neh­men zu kön­nen – die 978. in Deutsch­land, die 349. in Bay­ern und die zwei­te in Pas­sau (neben dem Gym­na­si­um Leo­pol­dinum). Sie ver­wies dar­auf, dass die­ser Titel durch­aus eini­ges an Enga­ge­ment erfor­de­re, und zwar lang­fris­tig. Die erneu­te Prü­fung der Gise­la-Schu­len als Fair­trade-Schu­le ste­he schließ­lich schon in zwei Jah­ren bevor. ​„Man muss ver­schie­de­ne Aktio­nen zum The­ma initi­ie­ren; hin­zu­kom­men ein Fair­trade-Schul­team mit Schü­lern, Leh­rern und Eltern und Unter­richts­ein­hei­ten zu Fair­trade“, erklärt die betreu­en­de Leh­re­rin Petra Elsper­ger die Vor­aus­set­zun­gen für die Aus­zeich­nung, die die Zer­ti­fi­zie­rung vor drei Jah­ren initi­iert und das The­ma an der Schu­le maß­geb­lich vor­an­ge­trie­ben hat. Als kon­kre­te Bei­spie­le für die Umset­zung des Fair­trade-Gedan­kens nennt sie den Fair­trade-Laden, bei dem jeden Tag in der Pau­se fair gehan­del­te Pro­duk­te ver­kauft werden.

Dass sich die Schul­fa­mi­lie der­art für fai­ren Han­del enga­giert, freut nicht zuletzt auch Schul­lei­ter Dr. Mar­kus Eber­hardt. Er betont: ​„Das ist ja Teil unse­res Schul­pro­fils. Als Unesco-Schu­le haben wir ja auch eine ganz fes­te Säu­le, und zwar die Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung. Wich­ti­ger Teil des­sen ist der Fair­trade-Gedan­ke.“ Ganz gezielt flie­ße die­ser in den Unter­richt ein, erklärt er. ​„Respekt gegen­über der land­wirt­schaft­li­chen Arbeit, den Pro­duk­ten und ihrer Ent­ste­hung gegen­über – und damit auch Respekt vor Got­tes Schöp­fung.“ Dass die kirch­li­chen Schu­len jetzt, neben etli­chen wei­te­ren Titeln, auch den der Fair­trade-Schu­le füh­ren dür­fen, freut dann auch Schul­amts­di­rek­to­rin i.K. Anja Wag­ner-Hölzl. ​„Gera­de an einer kirch­li­chen Schu­le gilt es beson­ders, die Bewah­rung der Schöp­fung im Blick zu haben und sich für eine gerech­te­re Welt ein­zu­set­zen. Das ent­spricht unse­rem christ­li­chen Welt­bild. Dafür tra­gen wir auch Ver­ant­wor­tung. Schü­le­rin­nen und Schü­ler hier­für zu sen­si­bi­li­sie­ren, ist eine wich­ti­ge Auf­ga­be in der Bildungsarbeit.“

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