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Soziales

Abwechselung für Seniorinnen und Senioren

Pressemeldung am 20.05.2020

Mai20 konzert info-icon-20px Foto: Katholischer Deutscher Frauenbund
Birgit Czippek, Leiterin des KDFB-Altenbesuchsdienstes (Mitte), hat für die Bewohnerinnen und Bewohner der Seniorenresidenz Neustift ein exklusives Konzert mit dem Soizweger Zwoagsang organisiert. Auch andere Altenheime werden noch besucht.

„Wir möchten Freude schenken“ – mit dieser Botschaft besucht Birgit Czippek, Leiterin des Besuchsdienstes im Alten- und Pflegeheim des Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) in der Diözese Passau, gemeinsam mit dem Soizweger Zwoagsang derzeit einige Heime in der Stadt Passau. Nach den langen Wochen weitgehend ohne soziale Kontakte und Besuche sollen die Seniorinnen und Senioren spüren, dass sie nicht alleine gelassen werden.

Im Zuge der Coro­na-Beschrän­kun­gen muss­te auch der KDFB-Besuchs­dienst vor­rüber­ge­hend sei­ne Arbeit ein­stel­len. Eine schwie­ri­ge Situa­ti­on, die Bir­git Czip­pek sehr belas­tet hat. Der Mensch ist ein sozia­les Wesen. Wir brau­chen Kon­tak­te. Und Ein­sam­keit kann krank machen“, betont sie. Über vie­le Wochen hin­weg sei der All­tag der Senio­rin­nen und Senio­ren nun ohne beson­de­re Licht­bli­cke gewe­sen – jeder Tag war gleich. Des­halb war es uns ein Anlie­gen, da etwas zu unter­neh­men. Alles, was den All­tag etwas ver­än­dert, ist gera­de etwas Beson­de­res für die Senio­rin­nen und Senio­ren und tut der See­le gut“, so Czip­pek. Im Gespräch mit Kath­rin Gru­ber und Gabi Schwei­zer vom Soiz­we­ger Zwoag­sang sei die Idee ent­stan­den, eini­gen Alten- und Pfle­ge­hei­men einen Besuch abzu­stat­ten. Begon­nen wur­de damit in der Senio­ren­re­si­denz Neu­stift, wo Diplom-Sozi­al­päd­ago­gin Sabri­na Schmid, Lei­tung der sozia­len Betreu­ung, das Kon­zert tat­kräf­tig mit­or­ga­ni­siert hat­te. Im Außen­be­reich musi­zier­ten Gru­ber und Schwei­zer in Beglei­tung von Musi­ker Richard Schenk. Die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nen konn­ten die­ses exklu­si­ve Kon­zert ent­we­der aus ihren Zim­mern ver­fol­gen, oder aber unter Ein­hal­tung der nöti­gen Sicher­heits­vor­keh­run­gen mit eini­ger Ent­fer­nung direkt vor Ort. Vie­le klatsch­ten mit gro­ßer Freu­de die bekann­ten Volks­lie­der mit. Ein Beweis dafür, wie viel mit Musik erreicht wer­den kann. Das ist eine tol­le Akti­on für unse­re Senio­rin­nen und Senio­ren! Das Kon­zert ist ein schö­ner Aus­gleich für sie“, beton­te Senio­ren­be­treue­rin Vro­ni Bogner. Wie sehr die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner die Dar­bie­tung genos­sen haben, war deut­lich zu spü­ren. Trotz­dem kön­nen der­ar­ti­ge Kon­zer­te auf Dau­er nicht das Feh­len sozia­ler Kon­tak­te erset­zen. Bir­git Czip­pek hofft dar­auf, dass sich nach den Locke­run­gen der Coro­na­schutz­maß­nah­men die Situa­ti­on für die Senio­rin­nen und Senio­ren in den Alten- und Pfle­ge­hei­men nun ste­tig ver­bes­sert und auch der Besuchs­dienst in Kür­ze wie­der die Arbeit auf­neh­men darf. 

Das Kon­zert wur­de zudem für eine Spen­den­über­ga­be genutzt. Kath­rin Gru­ber und Gabi Schwei­zer hat­ten bei einem Kon­zert vor der Coro­na-Kri­se Spen­den gesam­melt, um eine jun­ge Frau in Not zu unter­stüt­zen. Bir­git Czip­pek hat­te den Kon­takt ver­mit­telt und nahm nun die Spen­de stell­ver­tre­tend entgegen.

Text: Katho­li­scher Deut­scher Frauenbund