Bistum

Feierliche Ökumenische Donausegnung

Redaktion am 07.01.2025

Info Icon Foto: Stefanie Lindner / pbp

Am Sonntag, den 12. Januar 2025, 17 Uhr, findet am Donauufer in Niederalteich die traditionelle Feier der Ökumenischen Donausegnung statt. Wie in den vergangenen Jahren wird sie in großer ökumenischer Gemeinschaft gestaltet.

Es wir­ken neben Dekan Jörg Breu vom evan­ge­lisch luthe­ri­schen Deka­nat Regens­burg die Pfar­re­rin Astrid Sie­ber, Platt­ling, Pro­de­kan Phil­ipp Höpp­ler, Lal­ling, Pfar­rer Ralph Natsch­ke-Scherm, Hen­gers­berg, Pfar­rer Josef Göp­pin­g­er, Regen, und Dia­kon fr. Sym­e­on Maria Fieg­ler OSB, Nie­der­al­t­eich, mit. Nach der Fluss­seg­nung führt eine Lich­ter­pro­zes­si­on zur Basi­li­ka zum Ves­per­got­tes­dienst, bei dem Dekan Breu die Pre­digt hal­ten wird. 

Musi­ka­lisch beglei­ten die Fei­er der Chor­kreis Nie­der­al­t­eich, unter Lei­tung von Alex­an­der Gsödl mit dem Orga­nis­ten Chris­ti­an Knödl und der ev. Posau­nen­chor Bogen/​Hengersberg unter Lei­tung von Wit­tich Wink­ler. Es wird gebe­ten, Ker­zen oder Later­nen mitzubringen. 

Im Interview erfahren Sie mehr zur Donausegnung und zum Aktionskreis:

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Die Öku­me­ni­sche Donau­seg­nung ist seit drei Jahr­zehn­ten der jähr­li­che Höhe­punkt der monat­li­chen öku­me­ni­schen Schöp­fungs­ge­be­te in Nie­der­al­t­eich. Sie nimmt die alt­ehr­wür­di­ge Tra­di­ti­on der Ost­kir­che auf, wonach am Fest der Tau­fe Jesu die strö­men­den Was­ser geseg­net wer­den. Die wirk­mäch­ti­gen Wor­te der Seg­nung, bei der ein Kreuz drei Mal in die Donau gewor­fen wird, sind der ortho­do­xen Was­ser­wei­he an Epi­pha­nie entnommen.

Der Öku­me­ni­sche Akti­ons­kreis ​„Leben­di­ge Donau“ freut sich über die Zusa­ge von Dekan Breu. Er hat bereits bei der Jah­res­fei­er der Kreuz­seg­nung im Juni 2023 mit­ge­wirkt. Ver­schie­de­ne Grup­pen haben die Gebe­te unterm Donau­kreuz, die an jedem letz­ten Sonn­tag des Monats um 17 Uhr statt­fin­den, zu Frie­dens­ge­be­ten wer­den las­sen. Das ent­spricht ihrem Grün­dungs­im­puls aus der öku­me­ni­schen Bewe­gung des Kon­zi­lia­ren Pro­zes­ses ​„Für Frie­den, Gerech­tig­keit und Bewah­rung der Schöp­fung“. Die Andach­ten am Fluss­ufer haben über all die Jah­re ihre Anzie­hungs­kraft behal­ten. Sie wer­den jeweils von einer ande­ren Grup­pe aus den Pfar­rei­en und Kir­chen­ge­mein­den der Regi­on vor­be­rei­tet und gestal­tet, so sind sie von einer gro­ßen Viel­falt und Krea­ti­vi­tät geprägt.

Text: Mar­lis Thalhammer

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