Weltkirche

Anmeldung zur Pilgerwanderung in die Heilige Stadt

Yvonne Haderer am 14.01.2020

Israel I Huber info-icon-20px Foto: Irene Huber

„Kommt und seht!“ So lädt Jesus im Johannesevangelium (Joh 1,39) zwei Jünger zu sich nach Hause ein, um ihn näher kennenzulernen. Die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Altötting und die Diözesanpilgerstelle Passau möchten gemeinsam mit Ihnen dieser Einladung Jesu nachkommen, ihn in seiner Heimat näher kennenzulernen. Unterwegs zu Fuß auf seinen Spuren, mit der Bibel im Rucksack.

1. Tag – 20.04.2020: Anrei­se.
Bus­fahrt von Pas­sau und Alt­öt­ting nach Salz­burg. Abfl ug am Vor­mit­tag. Flug über Wien nach Tel Aviv. Dort erwar­tet uns unser Bus und wir fah­ren nach Naza­ret (1 Nacht im Hotel Rimonim).

2. Tag – 21.04.2020: Naza­ret und Kana.
Wir besu­chen die Ver­kün­di­gungs­ba­si­li­ka, die das Erschei­nungs­bild der Stadt prägt. Danach durch­que­ren wir die Alt­stadt. Es geht zum Zip­po­ri Natio­nal­park. Wir wan­dern hoch bis zur Kreuz­rit­ter­burg. Anschlie­ßend führt der Weg nach Kana, dem Ort des ers­ten Wun­ders Jesu. Wir fah­ren wei­ter zum Kib­butz Lavi. Bei einem Gespräch mit einem Kib­butz­mit­glied wol­len wir mehr über die­se beson­de­re Lebens­form erfah­ren (ca. 10 km / ca. 4 Std.) (1 Nacht im Kib­buz Lavi).

3. Tag – 22.04.2020: Mag­da­la.
Der Weg führt uns durch Fel­der an den Hör­nern von Hit­tim vor­bei. Hier wur­den die Kreuz­rit­ter 1187 von Sala­dins Trup­pen ver­nich­tend geschla­gen. Wei­ter geht es auf stei­ni­gen Pfa­den her­un­ter und durch das Tau­ben­tal in die Sen­ke von Ginos­sar. Bei Mag­da­la, wo wir die neu­en Aus­gra­bun­gen besich­ti­gen wer­den, gelan­gen wir an den See. Gen­nesa­ret (ca. 20 km / ca. 9 Std.) (1 Nacht im Gino­sar Village).

4. Tag – 23.04.2020: Am See Gen­nesa­ret und unter­wegs im Jor­dan­tal.
Besuch der hei­li­gen Stät­ten am See Gen­nesa­ret: Fahrt auf den Berg der Selig­prei­sun­gen, mit dem herr­li­chen Blick über den See und der Kir­che auf dem Berg. Spa­zier­gang hin­un­ter nach Tabgha, Ort der wun­der­ba­ren Brot­ver­meh­rung. Nach der Mit­tags­pau­se Besuch von Kafarnaum (kath. und orth.), der Hei­mat des Simon Petrus und häu­fi ger Auf­ent­halts­ort Jesu. Besich­ti­gung der Aus­gra­bun­gen: die Syn­ago­ge, in der Jesus lehr­te, und das Haus von Simon Petrus. Durch das frucht­ba­re Jor­dan­tal gelan­gen wir über Jeri­cho ans Tote Meer (ca. 3 km / ca. 1 Std.) (2 Näch­te im Kib­buz Almog).

5. Tag – 24.04.2020: Auf dem Zucker­weg durch die judäi­sche Wüs­te.
Wan­de­rung durch die ein­ma­li­ge Land­schaft der Judäi­schen Wüs­te. Wir stei­gen am sehr frü­hen Mor­gen die Abbruch­kan­te des Jor­dan­gra­bens her­auf und wan­dern über den anti­ken Zucker­weg, Derech HaSuk­kar“, vom Jor­dan­gra­ben nach Wes­ten her­auf in die judäi­sche Wüs­te. Auf dem Weg kom­men wir vor­bei an Nabi Musa, einem alten Bedui­nen­grab, das seit dem Mit­tel­al­ter in mus­li­mi­scher Tra­di­ti­on als das Grab des Pro­phe­ten Moses ver­ehrt und besucht wird. Auf dem Weg durch das Wadi Og begeg­nen wir Bedui­nen und ihren Her­den. Die Bir elMal­ki“ genann­ten anti­ken Zis­ter­nen­an­la­gen aus der Zeit der Köni­ge Isra­els eig­nen sich bes­tens für eine erhol­sa­me Pau­se. Der Weg endet in der Nähe der Her­ber­ge des Barm­her­zi­gen Sama­ri­ters“. Unse­re Mit­tags­pau­se ver­brin­gen wir in Jeri­cho. Am Nach­mit­tag Baden wir im Toten Meer. (ca. 15 km / ca. 7 Std.).

6. Tag – 25.04.2020: Vom St. Georgs-Klos­ter durch das Wadi Kelt und Ein­zug in Jeru­sa­lem.
Wir begin­nen den Tag beim St. Georgs-Klos­ter, eine der ältes­ten Klos­ter­grün­dun­gen in der Judäi­schen Wüs­te (Zugang zum Klos­ter kann nicht garan­tiert wer­den). Wir wan­dern durch das Wadi Kelt über meh­re­re Stun­den durch eine Oasen­land­schaft und an Über­res­ten eines Aquä­dukts aus der Zeit des Königs Hero­des ent­lang bis zur Kelt-Quel­le. Ein kur­zer Trans­fer bringt uns nach Jeru­sa­lem. Vom Sko­pus-Berg liegt uns die Stadt zu Füßen. Wir wan­dern an der West­fl anke des Ölber­ges her­ab und durch das Kidron­tal – bis zum Gar­ten von Get­se­ma­ni. Von hier geht es wei­ter auf die Via Dolo­ro­sa – bis zur Gra­bes­kir­che, dem hei­ligs­ten Ort der Chris­ten­heit (ca. 10 km / ca. 5 Std. im Wadi Kelt sowie ca. 4 km / ca. 2,5 Std. in Jeru­sa­lem) (2 Näch­te im Ecce Homo Guest­house direkt in der Altstadt).

7. Tag – 26.04.2020: Die hei­li­gen Stät­ten in Jeru­sa­lem.
In Jeru­sa­lem gehen wir hin­auf auf den Zions­berg (Abend­mahl­saal, Dor­mi­tio-Abtei, Grab von König David). Wei­ter führt unser Weg durch das Mist­tor an die West­mau­er („Kla­ge­mau­er“) aus der hero­dia­ni­schen Zeit. Von einem der Dächer in der Alt­stadt, über­bli­cken wir das Pla­teau des Tem­pel­bergs, mit der Al-Aqsa-Moschee und dem Fel­sen­dom, einem archi­tek­to­ni­schen Meis­ter­werk (Innen­be­sich­ti­gung der Mosche­en nicht mög­lich). Am Nach­mit­tag ist Zeit zur eige­nen Stadterkundung.

8. Tag – 27.04.2020: Abu Gosh und Rück­rei­se.
Wir ver­las­sen Jeru­sa­lem und kom­men nach Abu Gosh, das als einer der Emma­us-Orte gilt. Wir besu­chen das Klos­ter mit der Kreuz­fah­rer­kir­che. Nach­mit­tags errei­chen wir den Flug­ha­fen. Über Wien fl iegen wir zurück nach Salz­burg, wo wir am Abend lan­den wer­den. Mit dem Bus geht es zurück nach Alt­öt­ting und Passau.

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